Jedis im Ruhrgebiet
  • Schwert des Geistes
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    Beitragsersteller

    Jedis im Ruhrgebiet

    von Schwert des Geistes » 29.06.2016, 16:28

    Hallo liebe Community

    Ich möchte an dieser Stelle mal einen Aufruf starten, um Jediismus-Interessierte des Ruhrgebiets zu sammeln.

    Inhaltlich stehe ich dabei den hier bereits beschriebenen "Grauen Jedi" nahe.

    Zu mir:

    Seit ich Star Wars das erste mal gesehen habe war ich von der Ansichten des Jediismus begeistert. Ich habe die Filme etwa zu der Zeit gesehen, als ich mich auch schulisch mit dem Religionsunterricht auseinandersetzte und den Konfirmationsunterricht besuchte. Mir fiel schon damals auf, dass die Beschreibung der Macht auch eine neue Sicht auf viele christliche Ansichten und Bibelstellen erlaubt.
    In der Folge kamen noch Beschäftigungen mit dem Hinduismus, dem Buddhismus oder der Esoterik dazu, wobei auch gerade der Ansatz der Fatalfa, als Sammelwerk unserer heutigen Religionen einen weiteren interessanten Impuls aus dem Sci-Fi-Bereich setzte.

    Der absolute Kern aller Glaubensansichten liegt für mich in der Dualität zwischen Liebe und Angst.

    Die Gottes-, Selbst- und Nächstenliebe verkündet Jesus als höchstes Gebot der Christen (z.B. MK 12, 30-31), während sich die Hauptlaster* im Grunde alle auf Angst zurückführen lassen (z.B. Neid oder Geiz als Angst zu wenig zu haben). Auch im Buddhismus ist die Liebe zum Leben ein zentrales Element und in der Esoterik wird gezielt auf den Dualismus eingegangen.

    *Mir gefällt der Begriff Todsünde nicht. Sünde ist der Abstand zu Gott - also weder Motivation noch Handlung, also auch ein unzählbarer Begriff. Die Laster sind Motivationen, die zu Handlungen führen können, die einen Menschen von der Göttlichkeit wegführen können (die Sünde vergrößern). Wer Angst hat kann nicht in Gott wirken (s.u.).

    Einfluss auf die Macht:

    Tatsächlich halte ich auch für möglich Einfluss auf unsere Realität zu nehmen. Auch hier gibt es jenseits von Star Wars weitere Hinweise. Am spannendsten ich die Geschichte vom sinkenden Petrus (Mt 14, 22-33), speziell Vers 29 und 30. Solange Petrus glaubte bzw. in der Liebe war konnte er über das Wasser gehen, erst als er "erschrak" also Angst bekam und zweifelte begann er sinken. Es ist im Grunde die gleiche Szene wie Luke und der X-Wing im Sumpf. Jesus spricht hier: "Du kleingläubiger, warum hast du gezweifelt?" In Star Wars heißt es: Luke: "Das glaube ich einfach nicht." und Yoda: "Und darum versagst du."

    Schaut man sich wissenschaftlich die Entwicklungen der Quantenphysik und des Elektromagnetismus an und verinnerlicht man sich Mopheus´ Aussagen aus "Matrix":
    "Was ist Realität - wenn du damit meinst was du sehen, fühlen oder anfassen kannst, dann ist Realität nichts anderes als elektromagnetische Signale, interpretiert von deinem Verstand.",
    dann halte ich es durchaus für möglich, dass wir als Mensch tatsächlich deutlich mehr Einfluss auf unser Umfeld haben können als nur durch den Einsatz unserer Hände.

    Ein interessanter Ansatz aus der Esoterik findet sich auch beim österreichischen Jeditempel.
    Link

    Zum Projekt:

    Der Aufkommende Jediismus scheint mir aktuell eine Gemeinschaft zu sein, die diesem Grundsatz sehr nahe steht, daher würde es mich freuen, wenn es im Ruhrgebiet Menschen gäbe, die Interesse daran haben sich, vor allem im Rahmen realer Treffen weiter mit dieser Thematik zu beschäftigen.

    Im Rahmen dieser Beschäftigung könnte ich mir gut religionsvergleichende Diskussionsrunden vorstellen, in denen gerne die unterschiedlichsten Religionsansichten mit eingebracht werden dürfen.
    Auch gemeinsame Meditationen, Gebete bzw. Wünsche könnten dazugehören.

    Da ich über grundlegende Kenntnisse aus dem Mittelalterlichen Schaukampf verfüge, wären auch Schwertkampf-Trainings im Bereich des Möglichen, vor allem als weitere Form der Meditation.

    Da Jedi sich aber auch als Diener verstehen, würde ich mich auch freuen, wenn es im Rahmen der Gruppe gelingen würde soziale oder gesellschaftliche Aktionen durchzuführen.


    Wichtig ist mir dabei jedoch, dass dies soweit möglich als lose Struktur läuft. Ich würde einen zu starren Vereinsrahmen (weshalb mich der OOH etwas abschreckt) gerne vermeiden wollen und eventuell anfallende Kosten innerhalb der Gruppe solidarisch verteilen (jeder gibt, was er kann, wenn Geld benötigt wird).

    Ich denke "Meister" werden sich ganz natürlich mit der Zeit herausstellen. Wahre Meisterschaft lässt sich ohnehin nicht verleihen, sie zeichnet sich dadurch aus, dass es Schüler gibt, welcher der Lehre folgen wollen und der beste Lehrer ist schließlich doch auch der, der noch bereit ist auch von seinen Schülern noch zu lernen.

    Außerdem finde ich das gerade das Priestertum aller Gläubigen ein guter Ansatz der evangelischen Kirche ist, der meine oben beschriebenen Kernideale unterstützt.
    Umgürtet euch mit Wahrheit, tragt den Panzer der Gerechtigkeit
    und tretet ein für den Frieden.

    Ergreift den Schild des Glaubens, nehmt den Helm des Heils
    und das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes.

    Nach Eph 6, 14-17

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