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[OOH] - Orden der Hoffnung
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    Qui-Ran Demera
    Orden der Hoffnung <OOH>
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    [OOH] - Orden der Hoffnung

    von Qui-Ran Demera » 30.01.2013, 21:33

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    "Wir haben darum gerungen, dass man uns ja nicht als Verrückte ansehen möge; niemals hatten wir wirklich Erfolg damit, bis wir dann im Laufe der Zeit beschlossen haben, dass der beste Weg, diesen Ruf loszuwerden, der ist, es gar nicht erst zu versuchen."


    Es war einmal...

    1977 schenkte ein Mann namens George Lucas der Welt eine wunderbare Geschichte, ein modernes Märchen, das von ehrenhaften Rittern erzählte, von Friedenswächtern, die für das Gute kämpfen.
    Diese Geschichte hat viele Menschen inspiriert, so auch uns.

    Ob wir Jedi sind, Ritter oder Krieger des Lichts(chwerts) mag jedes Mitglied für sich selbst entscheiden,
    denn im Grunde sind wir einfach ein Haufen ganz normaler Irrer, den eines verbindet:
    Wir wollen etwas bewirken in dieser Welt, sie zum Besseren verändern, und sei es nur im Kleinen.

    Der Order of Hope ist ein Ort der Begegnung, des Austausches und des Wissens.
    Wir wollen voneinander lernen, diskutieren und Wissen teilen.
    Wir wollen uns entwickeln, Lebensweisheiten weitergeben und Neues kennenlernen.
    Und wir wollen hier und da ein wenig helfen, uns gegenseitig unterstützen und in unseren Mitgliedern das Bewußtsein wecken,
    daß man auch mit kleinen Gesten und Taten viel bewirken kann.
    Wir versuchen, uns selbst nicht allzu ernst zu nehmen, aber wir meinen es ernst.
    Wir versuchen tapfer, klug und edel zu sein... nun, manchmal sind wir auch etwas schräg, irre und noch auf dem Weg, unseren Idealen gerecht zu werden,
    aber wir geben unser Bestes, diese Welt ein klein wenig besser zu machen.


    Uns kennenlernen, Du solltest!

    Die Macht, Weisheit und Güte seien stets Dein Begleiter!

    ____________________________

    Ein kleiner Auszug aus unserem Kodex:

    ____________________________

    II. Unser Kodex


    Für die Jedi in den Filmen gibt es folgenden Kodex, der uns Real-Jedi in seinen Grundfesten inspiriert hat:

    Ein unverzichtbarer Leitfaden für alle, denen es am Herzen liegt, nach der wahren Erkenntnis dessen zu streben, was wir Macht, Gott, Energie oder wie auch immer nennen.

    Der am leichtesten zugängliche Text des Kodex belehrt Padawan und Meister gleichermaßen über den Zweck des Daseins und über die Arbeit des Ordens. Natürlich kann dieser Abschnitt nicht als wörtlich aufgenommen werden, er ist philosophisch zu verstehen und soll Gegenstand vieler Diskussionen und Erfahrungen sein. Dieser kurze Text dient uns allen immer wieder als Gegenstand tiefer Überlegungen, denn hier erfahren wir, wie wir den Kodex sinnvoll im Einklang mit der Realität unseres Daseins leben können.

    Zu Beginn erst einmal folgende Worte:

    Die Jedi des OOH sind die Friedenswächter der Gesellschaft.
    Sie nutzen ihre Kraft zur Verteidigung und zum Schutz anderer,
    nie jedoch zum Angriff.
    Sie achten alles Leben, in jeder Form.
    Sie dienen, anstatt zu herrschen,
    zum Wohle der Gesellschaft.
    Die Jedi streben nach Vervollkommnung durch Wissen und Ausbildung.



    Es ist sehr schwer, unseren Kodex in Worte zu fassen, denn er ist viel tiefsinniger, als es auf den ersten Blick scheinen mag.
    Diese Worte sind viel mehr eine Lebensweise, die den Padawan im Idealfall während ihrer Ausbildung von ihren Meistern vermittelt wird. Der Kodex leitet Ritter des OOH auf ihrem Weg. Für junge Adepten, die noch nicht spüren können, wer sie sind und worin ihre Bedeutung liegt, stellt der Kodex eine Hilfe dar, um sich in ihrem Leben zu orientieren.

    Alles, was unseren Kodex ausmacht, liegt im Grunde in den folgenden, kurzen Zeilen begründet, die jedoch so viel mehr sind als nur 5 kleine Sätze. Das gilt es, in der Ausbildung und im Lebensweg zu erfahren:

    Gefühle gibt es nicht; Frieden gibt es
    Unwissenheit gibt es nicht; Wissen gibt es
    Leidenschaft gibt es nicht; Gelassenheit gibt es
    Es gibt kein Chaos, Harmonie gibt es
    Tod gibt es nicht; die Macht gibt es


    Auf den ersten Blick wirken diese "Sätzchen" ziemlich inhaltslos, und wenn man sie wörtlich nimmt, kann man sie grauenvoll missdeuten und damit viel Schaden anrichten. Darum wollen wir eine Möglichkeit der Betrachtung dieser Aussagen versuchen. Ich sage deshalb versuchen, weil jedes Mitglied dieses Ordens im Laufe seines Lebens eine eigene Weise finden wird, diesen Kodex in die Tat umzusetzen.

    Versuchen wir es:


    Gefühle gibt es nicht...

    Dieser Satz wirkt wirklich sinnlos. Besonders, wenn man ihn wörtlich nimmt.

    "Gefühle gibt es nicht, was für ein Schwachsinn", möchte man sagen. Natürlich gibt es Gefühle, ohne diese wären wir nichts weiter als eine organische Maschine. Gerade die Existenz von Gefühlen hat dazu geführt, dass der OOH gegründet worden ist. Wenn man Güte, Mitleid, Trauer, Freude, Liebe und Achtung nicht spüren kann, dann stimmt etwas nicht.

    Was mit diesem Satz also eher gemeint ist, ist, dass man nicht mit einem Herz voller Hass agieren und vor allem nicht - von Wut oder Zorn beeinflusst - irgendwelche Entscheidungen treffen sollte.

    Gefühle, die aus purem Egoismus, gekränkter Eitelkeit oder Ignoranz entstehen, dürfen uns nicht leiten, das führt meistens zu größerem Schaden als zuvor.

    Was es damit auf sich hat, erklärt uns gleich der nächste Satz:

    Frieden gibt es

    Nur wenn der Geist und das Herz in Frieden sind, sind wir in der Lage, unser wahres Ich zu erkennen und dadurch anderen Lebewesen zur Seite stehen zu können. Das Wort "Frieden" ist auch Bestandteil von Zufriedenheit. Um auf das Beispiel der schlechten Gefühle zurück zu kommen: Eines davon ist Habgier.

    Wenn man diese unter Menschen weit verbreitete "Krankheit" kurieren könnte, dann könnte man Zufriedenheit erreichen. Es geht hier nicht darum, individuelles Eigentum zu verbieten, es geht darum, das, was man hat zu wertschätzen und nicht dem anderen sein Hab und Gut zu neiden.

    Quintessenz des Satzes "Gefühle gibt es nicht, Frieden gibt es" ist:

    Wenn Du in der Lage bist, Seele und Herz in Einklang zu halten und innere Zufriedenheit erlangst, wirst Du anderen und Dir selbst gute Dienste leisten!


    Unwissenheit gibt es nicht...

    Da wir eben von Selbsterkenntnis gesprochen haben, tauchen wir mit diesem Satz noch viel tiefer in dieses Gebiet ein.

    Mit Unwissenheit ist nicht gemeint, ob man gerade zufällig nicht weiß, dass die Hauptstadt von Malaysia "Kuala Lumpur" heißt, sondern dass die meisten Lebewesen es bewusst oder unbewusst vermeiden, sich tiefergehend mit sich selbst, dem Geschehen um sich herum oder mit der Welt, in der sie leben, zu befassen. Man lebt - abgesehen von täglichen Aufgaben - in den Tag hinein und ist zufrieden, solange einen die anderen in Ruhe lassen. Oft ist das Interesse für das Los anderer verhältnismäßig gering, es sei denn, es geht darum, ihnen die Schuld für das eigene Unglück zuzuschieben...

    Wissen gibt es

    ... was auch dazu führt, dass man sich auch selbst nicht kennenlernt. Man glaubt zwar, dass man völlig zufrieden ist und alles in bester Ordnung sei, allerdings bleibt einem damit auch der tiefere Blick in das eigene Ich verwehrt. Es kann durchaus sein, dass viele das auch nicht wollen, aber hier sind wir auf der Suche nach Selbsterkenntnis und nach Antworten auf Fragen, die wir uns immer wieder stellen.
    Wissen sehen wir als Befreiung an, denn es öffnet uns Türen in verschiedenste Ebenen, sei es philosophisch, psychologisch oder einfach geschichtlich. Man kann die eigene Weisheit wahrlich schulen, indem man niemals gleichgültig wird und sich für sich, seine Umgebung und das Schicksal anderer interessiert.

    Quintessenz des Satzes "Unwissen gibt es nicht, Wissen gibt es" ist:

    Gleichgültigkeit und mangelnde Wissensbedürftigkeit führen zu Gefangenschaft in der eigenen Existenz, denn (er)leben geht nur wissend, neugierig und interessiert!


    Leidenschaft gibt es nicht...

    Das löst ähnliches in uns aus wie der Satz über die Gefühle zuvor. Natürlich gibt es Leidenschaft, denn ohne sie haben wir keine Chance, ein Ziel zu erreichen. Hiermit ist nicht das positive Streben nach Glück und Erfüllung gemeint, sondern stures Verharren auf einem Standpunkt oder einer Sache, ohne Rücksicht auf Verluste.

    Es ist in diesem Fall zielführender, das Wort „Leidenschaft“ durch „Besessenheit“ zu ersetzen, denn wir wollen nicht, dass der Ausdruck Leidenschaft einen schalen Beigeschmack erhält. Es ist durchaus im Bereich des Möglichen, ein Ziel leidenschaftlich zu erreichen, gleichzeitig aber gelassen und nicht davon besessen zu sein, denn:

    Gelassenheit gibt es

    Nichts ist weiser, als gelassen an die Dinge heranzugehen, mit denen man tagtäglich konfrontiert wird.
    Ein anschauliches Beispiel wäre, dass ein Feuerwehrmann in Panik wohl weniger Menschen retten würde als einer, der ruhig analysiert und dann systematisch an die Gefahrensituation herangeht.
    Das will uns dieser Satz sagen: Selbst wenn uns etwas noch so verärgert oder aufwühlt, eine Lösung in Ruhe durch Nachdenken zu erreichen ist sehr viel effektiver als ein Wutausbruch.

    Quintessenz des Satzes "Leidenschaft gibt es nicht, Gelassenheit gibt es" ist:

    Ziele erreicht und Konflikte löst man durch gelassenes, zielstrebiges Handeln!


    Es gibt kein Chaos...

    Bei diesem Chaos geht es nicht um ein unaufgeräumtes Zimmer – es geht um Gefühlschaos tief drinnen, etwas, das jeder von uns kennt. Sei es, weil wir uns sehr über etwas oder jemanden geärgert haben, sei es, weil wir jemanden verloren haben, den wir lieben. Es ist das Gefühl, das uns am meisten durcheinander und ins Schwanken bringt.

    Deshalb steht es hier auch an vorletzter Stelle, kurz vor dem essenziellsten Satz des Kodex. Chaos heißt per Definition nicht nur Unordnung, es heißt auch Verwirrung. Meistens ist sie es, die unüberlegten oder schlimmen Taten vorausgeht, besonders, wenn es sich hierbei um eine emotionale Verwirrung, losgelöst von jeder Vernunft, handelt. Deshalb ist es wichtig, dass wir lernen, unseren Geist „in Ordnung“ zu bringen, ihn also auch in den schwierigsten Situationen und trotz der größten emotionalen Herausforderungen zu beruhigen.

    Ordnung/ Kosmos gibt es

    Die Ordnung, die im Kodex erwähnt wird, ist es, die man auch als den „Inneren Frieden“ bezeichnet, der von allen Wesen angestrebt wird, ob nun bewusst oder unbewusst.

    Fakt ist, dass das Leben an sich lebenswert ist – für sich und andere – wenn wir es schaffen, unsere innere Ruhe zu erreichen. Menschen wie Mahatma Gandhi oder Buddha hatten sie erreicht. Es ist ihr Verdienst, dass wir um ihre Wichtigkeit wissen. Ein erfülltes Leben, das uns auch für die schlimmsten Stürme wappnet, kann nur nach Erreichen des „Inneren Friedens“, des „Kosmos“, gewährleistet sein. Die Wertschätzung und Achtung untereinander spielt hier eine gar nicht hoch genug einzuordnende Rolle, denn ohne echte Liebe einem anderen gegenüber wird man nichts in ihm ansprechen oder erreichen. Dieses wichtige Wissen zu leben und zu verbreiten streben wir an.

    Quintessenz des Satzes „Es gibt kein Chaos, Ordnung gibt es“ ist:

    Innere Unruhe ist die größte Gefahr, die der Frieden untereinander kennt!


    Tod gibt es nicht...

    Der letzte Satz des Kodex ist ein würdiger Höhepunkt unserer Philosophie, denn er fasst das zusammen, was man eine "Erkenntnis" nennen könnte. Der Tod ist niemals das Ende, er ist ein Wegpfeiler in einem ewigen Kreislauf, dessen Teil wir sind. Unserem Empfinden nach ist das Sein ewig. Das kann man sich bewusst machen, wenn man sich nicht nur fragt, wohin man nach seinem Tod geht. Stellt man sich die Frage, wo man vor seiner Geburt gewesen ist, eröffnet dies völlig neue Perspektiven und gibt einem das Gefühl der Ewigkeit, welches unserer gesamten Existenz innewohnt. Damit ist selbstverständlich nicht der jetzige Seinszustand des Einzelnen gemeint; aber ein Teil von uns wird stets „sein“.


    Die Macht gibt es

    Was ist denn die Macht? Nach unserem Verständnis ist sie das, was uns durchdringt, umgibt, erfüllt, ja, wir sind Teil dieser Macht, zu jeder Sekunde unseres Daseins. Ich sage bewusst Dasein und nicht Leben, denn wir sind auch dann noch Teil von ihr, wenn wir gerade nicht auf dieser oder einer anderen Welt verweilen. Die Macht endet nicht in unserer Galaxie, sie geht so unendlich weit, dass unser Verstand es wohl nie wird erfassen können. Ein kleiner Satz, der das vielleicht ein bisschen begreifbarer macht, lautet folgendermaßen:

    "Was bin ich für das Universum? Nicht viel mehr als ein Atom. Was bin ich für ein Atom? Nicht viel weniger, als das Universum!"

    Das drückt in seiner Kürze die wunderbare Einheit aus, in der wir hier existieren. Und wenn man lernt, zuzuhören und nachzuspüren, dann weiß man das irgendwie auch, ganz ohne empirischen Beweis.

    Die Quintessenz dieses letzten Satzes wurde oben schon vorweg genommen, gern aber noch einmal etwas anders:

    Da wir Teil des großen Ganzen sind, „sind“ wir, solange die Macht „ist“!

    Dies ist unsere Interpretation für das, was dieser Kodex bedeutet.
    Was er euch hingegen bedeuten mag, wird sich im Laufe der Zeit herausstellen.
    Dies ist jedoch ein Leitfaden, wie es sein könnte und sollte!

    Wir freuen uns über euer Interesse.

    Macht, Weisheit und Güte,
    Qui-Ran Demera
    Zuletzt geändert von Orsyn Ar'atol am 31.01.2013, 11:11, insgesamt 1-mal geändert.
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    "Über nichts wird flüchtiger geurteilt als über die Charaktere der Menschen, und doch sollte man in nichts behutsamer sein."

    Georg Christoph Lichtenberg
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    Re: [OOH] - Orden der Hoffnung

    von Qui-Ran Demera » 20.09.2017, 20:15

    Lieben Dank für das wieder her stellen :)
    "Über nichts wird flüchtiger geurteilt als über die Charaktere der Menschen, und doch sollte man in nichts behutsamer sein."

    Georg Christoph Lichtenberg
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