Jediismus in Deutschland

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 Betreff des Beitrags: Ernährung und Jedi
Verfasst: 13.01.2016, 00:28 
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Registriert: 04.01.2016, 15:52
Beiträge: 15
Hallo zusammen,

war mir Anfangs echt nicht sicher, ob ich dieses Thema reinstellen sollte, a) es gibt ja 1000 Tipps in Zeitschriften und im Internet sowieso und b) ob es nicht schon in irgendeinem anderen Threat schon besprochen worden ist.

Aber in Zuge meines Themas "Donthor / Mitgliedervorstellung" kam mir diese Frage in den Sinn. Eben weil wir über das Thema "Hunger" gesprochen haben. Also Jondaler und ich in dem Fall.,,
Und Jondaler meinte dann auch noch, dass er paar mal im Jahr faste. An sich ne prima sache, aber eine ganze Woche durchgehend sich ausschließlich (so habe ich es verstanden) nur von Wasser oder Tee zu "ernähren", dass finde ich ein wenig zu krass.

Klar, an dieser Stelle, Jondaler, wenn du damit klar kommst und es dir hilft, prima Sache, ist keine Kritik im den Sinne. Nur halt...macht ihr das alle so ?!.

Oder was nehmt ihr so zu euch, habt ihr da ein konkretes Konzept, isst ihr nur ausschließlich vegan? oder ausgewogen? Steht ihr stunden lang in der Küche rum, oder was auch immer?

Würde mich echt interessieren, denn man wird ja nicht mehr jünger und der Satz:

"Man ist, was man isst." Ist nun mal wahrer, als mir lieb ist :P

Freue mich über jeden Kommentar :)

_________________
Alleine schafft man vieles, doch zusammen das Unmögliche.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährung und Jedi
Verfasst: 13.01.2016, 01:25 
Tritorianer Orden <Θ>
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Registriert: 24.01.2013, 18:51
Beiträge: 365
Ich esse Mischkost und behalte in erster Linie die Menge im Auge die ich esse.
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich so generell wie Jondalar es mal ausdrückte bestätigen würde, als er sagte, dass wir alle nicht mehr wissen wie sich Hunger anfühlt, aber ich für meinen Teil hab das durchaus bei mir beobachtet.
Ich esse gern aus Appetit, er hat aber nie wahnsinnig viel Macht über mich gehabt.
Ich habe die letzten 4 Tage nicht mehr als 20% meines eigentlichen Ruheumsatzes zu mir genommen und habe trotzdem zu keinem Zeitpunkt einen echten Drang verspürt was zu essen.
Das ist zwar eher ein Extremfall, trotzdem würde ich auf lange Sicht wohl spürbar an Masse verlieren, wenn ich nicht im Blick behielte genug zu mir zu nehmen.

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"Leider ist die grundlegende Einsicht in den Wert grundlegender Einsichten nur bei sehr wenigen Menschen vorhanden."


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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährung und Jedi
Verfasst: 13.01.2016, 03:30 
Orden der Hoffnung <OOH>

Registriert: 25.10.2015, 20:09
Beiträge: 50
Hi,

Bei mir schwankt das. Ich esse sehr oft (3-4 Mal die Woche) bei meinen Eltern zu Abend, und meine Mutter ist eine fantastische Köchin (nach vielen Bestätigungen nicht nur der übliche "Bei Mama schmeckts am besten"-Eindruck :D ) und sie achtet sehr auf frische und hochwertige Zutaten, auch wenns mal teurer wird. Und es gibt immer Beilagen wie Gemüse und Salate, von denen man alleine schon satt werden könnte.

Ich selber bin dagegen extrem koch-faul, obwohl ich ohne Angabe ein wenig von ihrem Talent geerbt habe, aber für mich alleine macht es keinen Spaß, 2 Stunden in der Küche zu stehen und Freunde im nahen Umfeld die mit mir essen wollen, habe ich wenige. Mir reichen Wurst- und Käsebrote aus, wobei der Käseanteil stark überwiegt, da ich 90% aller Wurstsorten auf dem Markt schlichtweg widerlich finde. Fisch und Meeresfrüchte sind okay, muß ich halt Appetit darauf haben.

Zusammengefaßt kann man sagen, ich ernähre mich relativ ausgeglichen. Fast Food kommt mir aber nie ins Haus, mag ich nicht, schmeckt mir nicht. Wenn ich woanders bin, zb. wo es ein Buffet gibt, bin ich dagegen meistens "Quasi-Vegetarier", da ich mich dann nicht so vollstopfen mag, und esse fast nur Salate und Gemüse.

Was Hunger angeht, ich weiß, was Hunger ist. Ich hatte im Jahr 2003 eine Lebensphase an die ich nur ungern zurückdenke. da waren Dinge in meinem Leben, die da nicht hingehörten, es gab deswegen Streit mit der Familie, ich fiel durchs soziale Raster und ich saß daher oft alleine und ohne Geld da. Und wenn ich Geld ausser der Miete und Strom über hatte, gingen die Haustiere vor. Notfalls bin ich Löwenzahn und Wegerich sammeln gegangen, fand sogar ein brachliegendes Feld mit wilden Rüben, und sammelte normales Gras, es waren Kaninchen, die waren sogar froh um jedes Grünzeug. :D Aber so nach 4-5 Tagen jeweils meldete sich dann der Hunger doch stark. Und die Rüben waren nicht wirklich essbar für menschen, weil hart, und auf die Idee, sie kochen kam ich damals irgendwie nie^^ Als diese Phase zu Ende ging, oder sagen wir besser, beendet wurde, wog ich bei 186 cm noch 61 kg und galt als stark unterernährt. Und sowas passiert mir nie mehr.

LG

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"Der Sinn des Lebens ist, dem Leben Sinn zu geben!"


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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährung und Jedi
Verfasst: 13.01.2016, 11:51 
Tritorianer Orden <Θ>
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Registriert: 24.01.2013, 18:51
Beiträge: 365
Zitat:
wog ich bei 186 cm noch 61 kg und galt als stark unterernährt.


Bist du tendenziell bisschen stämmiger konstituiert?
Mir fallen auf die kalte 3 Leute ein die ein vergleichbares Gewicht standardmäßig auf fast 2m strecken.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährung und Jedi
Verfasst: 13.01.2016, 13:30 
Orden der Hoffnung <OOH>

Registriert: 25.10.2015, 20:09
Beiträge: 50
Naja, man konnte meine Rippen zählen und den Bauch rausstrecken war mir nicht mehr möglich und an den Hüftknochen hätte man Kleider aufhängen können^^ Ich bin normal so zwischen 85 und 90 Kilo liegend, ja.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährung und Jedi
Verfasst: 13.01.2016, 14:07 
Tritorianer Orden <Θ>
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Registriert: 24.01.2013, 18:51
Beiträge: 365
Na da haste dann schon ganz schön was auf der Strecke gelassen.
Ich musste heute auf der Waage auch erstmal wieder feststellen, dass 6kg fehlen....

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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährung und Jedi
Verfasst: 14.01.2016, 12:32 
Orden der Hoffnung <OOH>

Registriert: 25.10.2015, 20:09
Beiträge: 50
Ja, und das in weniger als 2 Monaten. Seitdem achte ich zb. auch darauf, was zu essen, wenn ich aus dem Haus muss, weil mein Kreislauf seit damals extrem reagiert. Wäre eh mal wieder Zeit, ein Diabetes-Tagesprofil machen zu lassen, liegt bei mir leider in der Familie.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährung und Jedi
Verfasst: 03.02.2016, 12:52 
Orden der neuen Republik <OrnR>
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Beiträge: 150
Donthor hat geschrieben:
Und Jondaler meinte dann auch noch, dass er paar mal im Jahr faste. An sich ne prima sache, aber eine ganze Woche durchgehend sich ausschließlich (so habe ich es verstanden) nur von Wasser oder Tee zu "ernähren", dass finde ich ein wenig zu krass.

Klar, an dieser Stelle, Jondaler, wenn du damit klar kommst und es dir hilft, prima Sache, ist keine Kritik im den Sinne. Nur halt...macht ihr das alle so ?!.



Auch noch kurz zu diesem Punkt: Natürlich ist das nicht wenig, und ich würde das auch keinem ohne ärztliche Begleitung einfach so mal empfehlen, aber es ist immer wieder ein Erlebnis für mich.

Ich gehe dann auch über nen Wochenmarkt oder so und staune, wie sehr man gefangen ist in dem Glauben, das nicht aushalten zu können.

Man kann, aber natürlich muss man das nicht können oder können wollen ;)

Grüße

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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährung und Jedi
Verfasst: 11.02.2016, 13:38 

Registriert: 11.02.2016, 13:34
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Gegenfrage: sind Veganer/Vegetarier die besseren Jedi?


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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährung und Jedi
Verfasst: 11.02.2016, 14:17 
Orden der neuen Republik <OrnR>
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Registriert: 01.02.2013, 16:18
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Amatra hat geschrieben:
Gegenfrage: sind Veganer/Vegetarier die besseren Jedi?


Da würde ich gleich erstmal spontan ein Nein setzen.

Der bessere Jedi ist in meinen Augen der, der seinen Bedürfnissen gerecht wird. Es gibt ja auch alle möglichen Obst- und Gemüseallergien, da muss man sich dann nicht mit krank machendem Zeug quälen, nur um einem Ideal gerecht zu werden.

Wenn jemand gesund ist und es ihm aus ethischen Gründen wichtig ist, warum nicht, aber ob man da dann besser in irgendeiner Hinsicht ist, lasse ich einfach mal dahin gestellt ;)

Die Diskussionen mit und über Vegetariern und Veganern sind auch sehr oft gar nicht objektiv. Veganismus bei Kleinkindern ist sogar erwiesenermassen ungünstig für die Entwicklung des Kindes, das hält aber so manche Eltern nicht ab, ihrem Kind das auf zu zwingen. Ebenso ist erwiesen, dass mit reduziertem Fleischgenuss, bzw vegetarischer Lebensweise einige Zivilisationskrankheiten zurück gehen - genauso, wie erwiesen ist, dass Fleisch einfach das beste Eiweis liefert. Ich meine, hier gibt es kein absolut richtig und absolut falsch.

Grüße

P.S. Übrigens herzlich Willkommen, Du bist ja erst seit eben hier ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährung und Jedi
Verfasst: 12.02.2016, 18:33 
Tritorianer Orden <Θ>
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Beiträge: 365
Wer vegan leben will muss sich, sofern er trotzdem ohne Mangelerscheinungen leben will, ziemlich umfassend damit beschäftigen.
In Anbetracht dessen halte ich es nicht für wahnsinnig hilfreich Normalos zum Veganismus zu konvertieren, die das ganze dann nicht mit ausreichend Ernsthaftigkeit praktizieren und trotz vermeintlich gesunder Ernährung im Extremfall fett, krank und eine Gefahr für ihren Nachwuchs werden.

Allgemein ist mir Veganismus zu religiös in dem Sinne, dass er jede Menge Behauptungen aufstellt, die sich mit den Büchern Mose die Klinke in die Hand drücken.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährung und Jedi
Verfasst: 12.02.2016, 20:20 

Registriert: 11.02.2016, 13:34
Beiträge: 67
Also ist ein mit allen Sinnen im hier und jetzt genossenes konventionelles Steak "jediistischer" als ein hastig hinuntergeschlungener Biosalat im Vorbeigehen mit den Gedanken ganz woanders?


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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährung und Jedi
Verfasst: 12.02.2016, 20:40 
Orden der neuen Republik <OrnR>
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Beiträge: 150
Amatra hat geschrieben:
Also ist ein mit allen Sinnen im hier und jetzt genossenes konventionelles Steak "jediistischer" als ein hastig hinuntergeschlungener Biosalat im Vorbeigehen mit den Gedanken ganz woanders?


Würde ich so sagen, ja. Alles, was mit wachem und aufmerksamen Geist getan wird ist jediistischer als lieblos und flüchtig erledigtes. Da ist erstmal, bis zu einer Grenze natürlich, ersteres vor zu ziehen. Wenn Du mir jetzt natürlich so ankommst, dass Du sagst, eine Flasche Vodka mit allen Sinnen genossen ist besser als ein Glas Wasser im vorbeigehen, dann kann ich nicht mehr zustimmen, immerhin geht dann auch noch die Gesundheit vor.

Frag mich jetzt aber BITTE nicht nach der genauen Grenze dazwischen ;)

Grüße

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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährung und Jedi
Verfasst: 26.02.2017, 13:11 

Registriert: 03.02.2017, 23:34
Beiträge: 68
Respekt ist der Schlüsel

Sehe das Opfer das das Tier gegeben hat.
Respektiere dich vor allem selber in dem was du isst. Denn du bist was du isst.

Massentierhaltung ungleich Respekt.
Pflanzen haben ebenso Geist und Seele, daher Respekt für das Opfer das gegeben wurde.

whitewolf


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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährung und Jedi
Verfasst: 01.03.2017, 13:16 
Orden der Jedi-Allianz <OdJA>
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Beiträge: 89
Ich selber bin jetzt auch nicht gerade Fan des Veganismus, kann aber die Argumente dahinter gut nachvollziehen: Massentierhaltung, Viehzucht in Entwicklungsländer (, wodurch es Einheimischen an Ackerfläche und Trinkwasser fehlt), teilweise schlechtes und krankheitsförderndes Fleisch etc.

Ich habe mir vorgenommen, in der Zukunft mehr auf die Qualität meiner Nahrungsmittel zu achten. Also möchte ich dann lieber seltener Fleisch essen, dann aber welches, bei dem man die Herkunft zurückverfolgen kann und welches Auflagen erfüllt, die dafür sorgen, dass das Leid der entsprechenden Tiere minimiert wird. Warum ich es jetzt noch nicht mache? Wenig Geld und so viel anderes, das auch noch "laufen muss". Nicht nur der Veganismus ist in einer adäquaten Ausführung recht anspruchsvoll, sondern auch ein Lebensstil, der eine sehr bewusste Auswahl an Produkten beinhaltet. Vor allem unter dem Gesichtspunkt, dass man - einmal damit angefangen - schnell in anderen Lebensbereichen weitermachen könnte und müsste. Kleidung ist meiner Ansicht nach ein sehr wichtiger Aspekt. Wenn ich mein Gewissen fragen würde, dürfte ich nur noch Fairtradesachen kaufen, allerdings liegt das leider weit außerhalb meiner finanziellen Möglichkeiten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährung und Jedi
Verfasst: 01.03.2017, 15:06 
Tritorianer Orden <Θ>
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Registriert: 24.01.2013, 18:51
Beiträge: 365
Gerade in Entwicklungsländern ist die Viehzucht unverzichtbar.
Sie bietet nämlich eine Nahrungsgrundlage wo überhaupt nichts wächst wovon Menschen leben könnten.



Mir wird dahingehend immer zu flach argumentiert.
Als könnte man jede Weidefläche zur Plantage umbauen.
Eine Umstellung auf Veganismus würde hunderte Millionen Menschen umbringen.

Es ist so schon kompletter Wahnsinn savannenähnliche Gebiete in Spanien, nur weil man dort unbedingt Nutzpflanzen anbauen will, totzubewässern.
Wasserverschwendung hin oder her, die nächsten Generationen werden sich für die kaputterodierten und versalzenen Böden bedanken, die sie dann nur noch als Wüste kennen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährung und Jedi
Verfasst: 01.03.2017, 16:27 
Orden der Jedi-Allianz <OdJA>
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Registriert: 05.04.2016, 00:00
Beiträge: 89
Ich meinte auch, dass das Problem darin besteht, dass die Einheimischen dort häufig von unserer Viehzucht kaum etwas haben, ganz im Gegenteil. Wenn man in westlichen Ländern Veganer ist, verhindert man das vielleicht in gewisser Hinsicht, gerade weil manche der Flächen nicht ersatzweise zum Anbau von Nutzpflanzen genutzt werden können. Möglicherweise würden westliche Länder insgesamt weniger Land in Entwicklungsländern beanspruchen, naja vielleicht auch nicht. Veränderungen sollten vor allem auf politischer Ebene erfolgen, leider scheint das vorerst nicht zu passieren.

(Vom Handy aus wird Vrooktars Text teilweise nicht voll angezeigt)


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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährung und Jedi
Verfasst: 02.03.2017, 10:43 

Registriert: 03.02.2017, 23:34
Beiträge: 68
Ryia Nakala hat geschrieben:
Ich selber bin jetzt auch nicht gerade Fan des Veganismus, kann aber die Argumente dahinter gut nachvollziehen: Massentierhaltung, Viehzucht in Entwicklungsländer (, wodurch es Einheimischen an Ackerfläche und Trinkwasser fehlt), teilweise schlechtes und krankheitsförderndes Fleisch etc.

Ich habe mir vorgenommen, in der Zukunft mehr auf die Qualität meiner Nahrungsmittel zu achten. Also möchte ich dann lieber seltener Fleisch essen, dann aber welches, bei dem man die Herkunft zurückverfolgen kann und welches Auflagen erfüllt, die dafür sorgen, dass das Leid der entsprechenden Tiere minimiert wird. Warum ich es jetzt noch nicht mache? Wenig Geld und so viel anderes, das auch noch "laufen muss". Nicht nur der Veganismus ist in einer adäquaten Ausführung recht anspruchsvoll, sondern auch ein Lebensstil, der eine sehr bewusste Auswahl an Produkten beinhaltet. Vor allem unter dem Gesichtspunkt, dass man - einmal damit angefangen - schnell in anderen Lebensbereichen weitermachen könnte und müsste. Kleidung ist meiner Ansicht nach ein sehr wichtiger Aspekt. Wenn ich mein Gewissen fragen würde, dürfte ich nur noch Fairtradesachen kaufen, allerdings liegt das leider weit außerhalb meiner finanziellen Möglichkeiten.


Unsere Ernährung bestimmt wer wir sind.
Du bist was du isst.

Ich finde deinen Ansatz sehr gut, lieber hochwertiges ökologisch produziertes Fleisch essen und dafür eben nur 1-2 x die Woche.
Jeden Tag Fleisch zu essen ist weder gesund noch weise.
Ich war selber jahrelang überzeugter Wurstbrotesser, bis ich dann einfach mal zu Massentierhaltungsbetieben gegangen bin und mir ein eigenes Bild gemacht habe. Das war ein überaus prägendes Erlebnis.
Eine selbsbewusste Lebenseinstellung kann einfach nicht mit dem Essen von minderwertigen Folterfleisch einhergehen. Es stößt sich ab.
Gegen regionale Viehhaltung spricht nichts, das ist eine gute Sache. Ich lebe in einem kleinen Dorf und hier kann man quasi die Rinder auf der Weide besuchen gehen, sich ein Bild vor Ort machen, und diese Tiere haben ein gutes Leben.
Massentierhltung hingegen ist einfach fürchterliche Folter für die Tiere, ebenso der Transport zum Schlachthof und das dortige Töten, das dann zu essen grenzt irgendwie an Massochismus. Für einen Jedischüler nicht vorstellbar diese Form der Ernährung zu unterstützen, es ist mit der Lebensweise eines Jedi absolut unvereinbar.

Historisch gesehen gab es auf der Erde einfach auch keine Periode, bis auf nach dem WW2 bis heute, in der regelmäßig Fleisch gegessen wurde, damit meine ich täglich.

Wir müssen uns langsam mal entscheiden ob wir Orks sein wollen oder eben eine Planetenhüterspezies, Jedis.
Momentan findet das größte Massensterben aller Zeiten statt, vom Menschen induziert, wie man sich da dann sein Salamibrot schmecken lassen kann ist für mich nicht nachvollziehbar.

Die Zukunft wirds zeigen.


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