Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-Feld)
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    Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-Feld)

    von Wedana » 28.03.2013, 20:43

    „Wir glauben immer, jemand, der die Macht nutzt, stünde vor der Wahl zwischen Heller und Dunkler Seite, zwischen Jedi und Sith. Aber ich glaube, es gibt darüber hinaus eine unendliche Vielzahl von Möglichkeiten.“
    Zitat von Jedi-General Bardan Jusik bei seinem Austritt aus dem Jedi-Orden

    Da ich jemand bin, der nicht blind irgendwelchen Glaubensvorgaben hinterher trottet, sondern mich lieber selber so gut es geht informiere, erforsche ich schon lange die Möglichkeit, ob die Wirkungsweisen der Macht nicht auch wissenschaftlich belegbar sind. Dabei bin ich unter anderem auf diese Seite gestoßen: https://akademieintegra.wordpress.com/20 ... wusstsein/

    Der Wissenschaftler Ervin Laszlo schlägt eine neue Sicht auf das Bewusstsein und das Gehirn vor. Er meint, dass alle Informationen außerhalb des Gehirns gespeichert werden:
    Die logische Schlussfolgerung ist, dass der Großteil der Informationen nicht im Gehirn gespeichert wird, sondern in einem riesigen Informations-Feld, welches das Gehirn beinhaltet.
    „Dieses kosmische, natürliche Internet habe ich das Aksaha-Feld (A-Feld) genannt, da es alles verbindet und das Gedächtnis von allem ist - genau wie die legendäre Akasha-Chronik. Es ist das Akasha-Feld, in das unser Gehirn all die Dinge abspeichert, die wir erleben, und - bis auf das Kurzzeitgedächtnis, das im Gehirn gespeichert ist - liest sie auch von dort wieder aus", schreibt er in seinem Artikel "If your brain is a quantum computer, can it connect you to the world?".

    Mit dieser Ansicht steht er nicht alleine, auch Schwingungsforscher Alexander Lauterwasser sagt: "Das Bewusstsein in seiner höchsten Form ist ein Resonanzphänomen." Einsichten und Ideen werden seiner Ansicht nach nicht im Gehirn produziert, sondern quasi heruntergeladen - und viele Wissenschaftler und Philosophen haben das auch persönlich genau so empfunden.
    Unser Gehirn, dass ist Laszlos Überzeugung, regelt nicht nur die Abläufe in unserem Körper und Bewusstsein, sondern es verbindet uns über ein allgemeines Informationsfeld (das A-Feld) mit allem, was im Universum existiert. Durch Resonanzprozesse kann es Informationen in das Informationsfeld hineinsenden und aus ihm herauslesen.
    Alles was jemals passiert, füttert diesen kosmischen Rechner mit Informationen und sein Output ist das, was wir Realität nennen.
    Eine solche Sicht führt zu zwei aufregenden Schlussfolgerungen: Erstens bedeutet dies, dass das Universum quasi aus seiner eigenen Entfaltung lernt.
    Und zweitens bedeutet es aber auch, das jede unserer Handlungen, Gedanken und Gefühle das Universum mitgestaltet: All dies fügt dem Universum neue Informationen hinzu, es "programmiert das Universum" und keine Idee, kein Gedanke, keine Liebe geht jemals verloren, sondern lebt fort als Teil des kosmischen Programms.
    Ist das Universum nichts als ein gewaltiges Gehirn? Tatsächlich gibt es einige Indizien, die in diese Richtung deuten.

    So sagt das European Southern Observatory (ESO): "Alle aktuellen Computer-Simulationen des frühen Universums haben eines gemeinsam: Die ersten großangelegten Strukturen, die sich im jungen Universum geformt haben, sind lange Fäden, die in angeschlossenen Knoten enden. Diese Modelle sehen in der Regel aus wie ein dreidimensionales Spinnennetz und ähneln den neuronalen Strukturen des Gehirns."
    Das selbe Prinzip findet sich laut Jay Alfred, Autor der Dark Plasma Theorie , überall: im Universum, der Erde und unserem Nervensystem. Alfred glaubt, dass auch die Erde eine Art Gehirn hat:
    "Die Erde scheint ein Gehirn zu haben, aber wie kommt sie zu ihren Sinneseindrücken? Eine Möglichkeit ist es, Lebewesen zu erzeugen. Die Myriaden von Lebewesen (einschließlich des Menschen) auf der Erde sind in der Tat die vielen Augen und Ohren der Erde. Die Netzwerke der Ströme in den Gehirnen aller Lebensformen sind ein integraler Bestandteil des Netzes der Strömungen im Gehirn der Erde. Es ist im Interesse des Universums Lebensformen zu erzeugen, damit es sehen, hören, schmecken, berühren und riechen kann und sich seiner selbst bewusst wird".

    Natürlich gilt dieser Prozess der Erzeugung von Leben für das gesamte Universum!

    Somit könnte man auch sagen, dass wir alle Avatare der Macht sind, die durch uns wirkt, durch uns lebt und durch uns sich selbst bewusst wird...;
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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Vrooktar » 28.03.2013, 21:53

    Eine nette Vorstellung, aber mehr ist es ja leider (noch?) nicht.

    Ob sich dazu noch wirkliche Indizien finden wird wohl die Zeit zeigen.
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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Wedana » 29.03.2013, 11:11

    Nun, es gibt schon seit vielen Jahren Forschungen mit ganz konkreten Ergebnissen auf diesem Gebiet, nur erfährt Otto-Normal-TV-Konsument nichts darüber.
    Langsam, ganz langsam wird die Bevölkerung nun auf diese Dinge vorbereitet, da sie in black projects von so ziemlich allen Regierungen bereits zum Einsatz kommen...;

    hier ein Auszug aus einem Artikel (Quelle: https://www.psychobiophysics.com/info.htm)

    Psychobiophysik
    Die Psychobiophysik bezeichnet eine Disziplin, in der sowohl die physikalischen als auch die biologischen und psychischen Phänomene gleichwertig vertreten sind. Der Begriff stammt von Ferdinando Cazzamalli (1887 - 1958), Mitbegründer und früherer Präsident der italienischen Gesellschaft für Parapsychologie (A.I.S.M. = Associazione Italiana Scientifica di Metapsichica). Die Psychobiophysik befasst sich in diesem Kontext hier vorwiegend mit der elektronisch gestützten Biokommunikation und den Mind-Matter-Interfaces (MMI), wie sie in der bewusstseinsbasierten Medizin zum Einsatz gelangen.
    Der Bereich der elektronisch gestützten Biokommunikation umfasst all diejenigen Verfahren, die die intuitiven Fähigkeiten des Menschen nutzen, um in Verbindung mit physikalischen Geräten, Instrumenten oder Software-Programmen die materiefreie Kommunikation zwischen biologischen Systemen oder Bewusstseinsfeldern zu ermöglichen. Es handelt sich dabei um anwenderbedingte, d.h. bedienerabhängige Methoden, bei denen die schöpferische Kraft des menschlichen Bewusstseins das Funktionsprinzips darstellt.
    Die dafür eingesetzten elektronischen Mittel (Mind-Matter Interfaces) sind in der äußeren Welt materielle Repräsentanten eines geistigen Prinzips (symbolische Physik), die nur in Verbindung mit dem Operator aktiv werden.
    Heute, zu Beginn des dritten Jahrtausend ist die elektronisch gestützte Biokommunikation  hauptsächlich digital, d.h. ohne große aufwändige Geräte und ohne viel Zubehör - es genügt oft schon ein Software-Programm auf CD-ROM sowie das passende MM-Interface. Auch wenn sich die äußeren Repräsentanten der vorherrschenden Technik inzwischen angepasst haben, so ist die Kreativität des Anwenders nach wie vor gefragt. Ohne Ausrichtung (Fokussierung) des Bewusstseins läuft in der instrumentellen Kommunikation mit dem Lebendigen so gut wie nichts, auch wenn noch so viele Dioden rauschen und Lichter blinken. Das mögen sich zwar Technikgläubige und manche Gerätehersteller nicht gerne eingestehen, aber nichtsdestotrotz ist das Bewusstsein die übergeordnete Komponente bei der Anwendung aller psychobiophysikalischer Methoden.


    Nun, diese Mind-Matter-Interfaces verbinden sich mit dem A-Feld der Benutzerperson..., somit ist es wohl doch nicht nur eine "nette Vorstellung"...;
    ich persönlich würde niemals mit dieser Art von Technik arbeiten, da ein Misbrauch und Manipulationen des Bewusstseins der Benutzerperson vorprogramiert sind. Es wird in nicht all zu ferner Zukunft von der Spieleindustrie angeboten werden. Darum fühlte ich mich aufgerufen, hier darüber ein wenig aufzuklären.
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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Vrooktar » 29.03.2013, 15:26

    Ich sehe da nur rhetorisch hübsch verpackte Gedankenexperimente.

    Was wäre denn konkret ein Indiz dafür, dass dieses A-Feld überhaupt existiert?
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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Aquila » 29.03.2013, 16:10

    Interessantes Thema, hab davor noch nie was davon gehört, klingt für mich aber zum jetzigen Zeitpunkt doch noch ein wenig zu sehr nach Science-fiction. Ich bin aber der Meinung dass es noch viel mehr zwischen Himmel und Erde gibt als wir bis jetzt wissen oder uns auch nur vorstellen können, vor allem im Bewusstseinsbereich und der Neurologie des Menschen. Über neue Forschungen/Entdeckungen über das A-Feld kannst du mich aber gern auf dem Laufenden halten.
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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Wedana » 29.03.2013, 17:52

    Hier mal ein Link, der zeigt, dass solche Dinge (leider) keine Science-Fiction sind:
    https://www.handelsblatt.com/technologie ... 19370.html

    Klar könnte man sagen, dass ist alles gefaked...; nun, warten wir einfach mal ab und schauen, was die Zukunft so bereit hält.

    @ Vrooktar: welche Beweise gibt es für Gefühle?
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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Aquila » 29.03.2013, 18:51

    Danke für den Link Wedana. Diese Sachen die im Link beschrieben werden halte ich nicht für Science-Fiction. Es gibt ja auch querschnittsgelähmte Menschen die mithilfe von ähnlich funktionierender HighTech ihre Arme wieder bewegen können oder aufgrund ihrer Gedanken Worte an einem Computer schreiben können. Das ist Realität. Mit Dingen die für mich noch wie Fiktion klingen meinte ich mehr dieses lebendige Akasha-Feld das wie ein Computer funktioneren soll und alles speichert oder dass die Erde bewusst lebt und durch Lebewesen fühlt, riecht, etc. ....
    Das kann ja eine Theorie sein, klingt für mich zum aktuellen Forschungszeitpunkt aber noch nach Fiktion. Aber wie du sagst, wer weiß was für Erkenntnisse man in der Zukunft noch findet, spannende Fragen gibt es sicherlich noch zu Hauf und die Möglichkeiten des Menschen sind sicherlich noch lange nicht ausgeschöpft.

    Noch eine Sache zu Gefühlen. Diese lassen sich durchaus nachweisen, wenn man zum Beispiel bei einer MRT den Probanden sagt sie sollen an ihre Ehefrau/Kinder oder ähnliches was sie lieben denken verändern sich die Gehirnströme. Außerdem habe ich schon von Hormontests gelesen die man mit einer Blutanalyse machen kann, den Serotoninspiegel könnte man so ja auch messen und damit "Glück", also ein Gefühl. Ich kenn mich damit aber nicht so gut aus hab nur mal was in so nem Medizinerheft gelesen klärt mich auf wenn ich gerade Schwachsinn erzähle ;)
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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Vrooktar » 29.03.2013, 21:50

    Grob schließe ich mich Aquila an.
    Die Hypothese (Eine Theorie ist nicht so vage) des Akasha-Feldes wird doch in keinster Weise dadurch gestützt, dass man Hirnströme auswerten kann.

    Zu Gefühlen.
    Gefühle versuchen im Gegensatz zum A-Feld nicht das ganze Universum zu erklären.
    Daher ist das schonmal ein gravierender Unterschied.
    Darüber hinaus sind Gefühle wissenschaftlich ziemlich wasserdicht erforscht.

    Mal davon ab: Nach Beweisen habe ich nicht gefragt. Es gibt viele Dinge die nicht zweifellos bewiesen aber trotzdem richtig sind. Ich fragte nach Indizien. Nach irgendwelchen Hinweisen die einem einen Grund geben zu glauben, dass dieses Akasha-Feld existiert. Wenn es nicht einen einzigen solchen Hinweis gibt, dann ist es schlichtweg nicht mehr als ein Fantasiekonstrukt.
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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Wedana » 30.03.2013, 00:39

    @ Vrooktar

    In diesem Video werden einige Indizien aufgezeigt: https://www.youtube.com/watch?v=QSEM3wLcgnY

    Beobachten wir mal weiter, was noch ans Licht darüber kommt...;
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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Vrooktar » 30.03.2013, 02:06

    Ein interessanter Film, der Assoziationen aufstellt die es sich zu hinterfragen lohnt.
    Aber sofern man das Akasha-Feld nicht einfach als "Higgs-Feld" interpretieren will dem man ein Bewusstsein unterstellt sehe ich darin nicht ein einziges Indiz.
    Könntest du mir vielleicht eines der vielen Indizien herausgreifen und aufzeigen?
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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Wedana » 30.03.2013, 02:29

    Die weiteren Teile des Videos gehen noch weiter darauf ein...; habs auch grad erst entdeckt:)

    https://www.youtube.com/watch?v=DTCnbOwomGg

    https://www.youtube.com/watch?v=TXn42LHB77Y

    es gibt noch mehr Teile, die ich auch erst in Ruhe anschauen werde; kann sich ja jeder, der Interesse hat, selber ansehen.

    @ Vrooktar
    gib mir bitte etwas Zeit, um mich tiefer damit zu befassen. Bin ja auch noch nicht vollständig ohne Blockaden und habe nicht den direkten Zugang
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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Wedana » 30.03.2013, 03:09

    Es gibt nur noch einen weiteren Teil: https://www.youtube.com/watch?v=bDCzltD4HJM

    Eine sehr einfühlsame Quatrologie...; dem Ersteller dieser Doku sei herzlich gedankt!
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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Wedana » 31.03.2013, 19:16

    Aber sofern man das Akasha-Feld nicht einfach als "Higgs-Feld" interpretieren will dem man ein Bewusstsein unterstellt sehe ich darin nicht ein einziges Indiz.
    Könntest du mir vielleicht eines der vielen Indizien herausgreifen und aufzeigen?


    Ein Indiz, dass es ein solches Akasha-Feld gibt, ist meiner Meinung nach Intuition, oder wenn man Vorahnungen hat, die dann auch so eintreffen.
    Das existieren eines Feldes, das unabhängig von der Zeit und dem Raum ist und letztendlich reines Bewusstsein ist, könnte solche Phänomene erklären.

    Nichts kommt aus nichts...; also muss irgendwo ein "Speicherplatz" für diese Phänomene vorhanden sein und irgend etwas in uns muss sich damit verbinden können, um das gespeicherte von dort "runterzuladen".
    Denn wo kommen diese Informationen her, wenn man plötzlich eine Eingebung hat, dadurch zu Wissen kommt, das man nicht explizit erlernt hat - oder eben Ereignisse eintretem die man vorher geträumt oder in Visionen gesehen hat?
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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Vrooktar » 31.03.2013, 19:43

    Der Ansatz ist nicht übel, aber das Problem ist doch, dass es genauso unendliche Vorahnungen und Visionen gibt die sich nicht bewahrheiten.

    Der Führer des Kinderkreuzzuges im 13. Jahrhundert der die Vision hatte das Mittelmeer würde sich für sie teilen, um ihnen Zugang zum heiligen Land zu gewähren ist da nur ein gleichsam trauriges wie spektakuläres Beispiel unter vielen.

    Das Bewahrheiten von Vorahnungen müsste signifikant genug sein, um daraus einen Folgeschluss zuzulassen.
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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Wedana » 31.03.2013, 20:08

    Nun, jeder hat das wohl schon erlebt, dass wenn man an jemanden denkt, dieser dann bald anruft oder sonst wie in Kontakt tritt...;
    es müssen ja nicht immer großartige Visionen sein - oft kann man so kleine Dinge wie oben beschrieben erleben, nur nimmt man sie oft nicht so richtig wahr, weil sie einem zu banal vorkommen. Aber ich könnte mir vorstellen, dass man diese "Banalitäten" üben kann - eben durch Meditation (was ja bedeutet zur Mitte zu finden), damit der Verstand zur Ruhe kommen kann.

    Natürlich gibt es jede Menge Visionen, die sich nie in die Tat umgesetzt haben...; es gibt aber auch jede Menge Beispiele, wo das wirklich so eingetroffen ist, wie das der/diejenige geträumt oder gesehen hat (ich hab das selber in der Familie erlebt, dass mein Bruder den Tod unserer Oma, die da noch ganz fit war, haargenau geträumt hat. Er sah jedes Detail, den Arzt, der dann gerufen wurde, wie sie ins Krankenhaus eingeliefet wurde und dann starb.)
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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Vrooktar » 31.03.2013, 20:36

    Ob man das kultivieren kann steht im Raum.
    Ich für meinen Teil hatte durchaus schon Visionen, Träume und Ahnungen die sich exakt bewahrheitet haben.
    Aber es gab auch mindestens 5 Mal so viele bei denen ich voll daneben lag.
    Niemand hat zuverlässige präzise Ahnungen.

    Und so lange das so ist reicht das schlicht nicht als Argument.
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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Wedana » 31.03.2013, 23:42

    Haben Meister eben nicht genau jene Wahrnehmungen der Intuition in sich kultiviert durch Übungen wie Meditation, körperliches Training etc.? Wozu dient denn die ganze Ausbildung zum Jedi, wenn nicht genau dieser Kultivierung der inneren Wahrnehmung und vor allem der Unterscheidungsfähigkeit...?!

    ob jemals jemand zuverlässige, präzise Ahnungen hatte, kann weder vollkommen mit ja noch mit nein beantwortet werden...;

    Auszug aus der Vorstellung des OdJ:

    Code: Alles auswählen

    Das was wir allgemein als die Macht bezeichnen dient uns keinesfalls als Gottesersatz oder ähnliches. Alles seiende ist Energie, darauf bauen wir auf. Die Macht verstehen wir eher als Naturkräfte, Prinzipien und Phänomene die durch dementsprechende wissenschaftliche Gesetze beschrieben werden können, auch wenn dies zur Zeit nicht gänzlich erforscht und geschehen ist. Begrifflichkeiten wie Hara, Chi, Mushin usw. dienen uns als weiterer Ansatz zu diesem Thema.


    Meine Intention ist es, eben diese Energien und Phänomene genauer zu betrachten, zu erforschen und zu schauen, ob die Wissenschaft vielleicht inzwischen etwas darüber herausgefunden hat.

    Niemand will Dir, Vrooktar, oder irgendjemandem hier etwas verkaufen - es geht doch hier nicht um Argumentations-Kämpfe, um Beweise oder ähnliches...; es ist doch vielmehr spannend, zu schauen, was es denn inzwischen für Ansichten eben auch in der Wissenschaft gibt. Klar ist diese Theorie nicht anerkannt, aber vor einigen Monaten hat die Wissenschaft auch noch das Element 115 (Ununpentium, ein Supraleiter) abgelehnt - heute ist es (und noch weitere Elemente) in dem aktuellen Periodensystem aufgenommen und wird den Studenten an den Unis vorgestellt...;
    es ist gut, Vrooktar, skeptisch zu sein, jedoch lehne etwas nicht prinzipiell ab, nur weil du es noch nicht verstehen kannst...;
    ich danke dir jedoch sehr, für deine Kommentare, da sie auch mir helfen, mich genauer mit den Dingen zu beschäftigen und mich stets selbst zu ergründen:idea:
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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Wedana » 31.03.2013, 23:47

    Hier ist übrigens das aktuelle Periodensystem mit inzwischen 118 Elementen (falls diese Äußerung von mir auch angezweifelt wird;) )

    https://de.wikipedia.org/wiki/Periodensystem
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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Vrooktar » 31.03.2013, 23:53

    Nichts für Ungut, aber du sprichst von Wissenschaft und wirfst hier pauschal mit Sachen um dich, die schweren Zweifel daran aufkommen lassen, ob du dich mit selbiger überhaupt befasst.

    Ununpentium war bereits vor 5 Jahren in meinem Schultafelwerk verzeichnet.
    Irgendeine wissenschaftliche Diskrepanz zu erfinden sollte unter deiner Würde sein.
    Dass du bei der Supraleitung auch mächtig daneben gegriffen hast mal aussen vor.

    Du solltest dich mit den Methoden der Wissenschaft auseinandersetzen bevor du so etwas vom Stapel lässt.
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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von grauer_pilger » 01.04.2013, 00:01

    Vrooktar,

    also du bist echt der Grund warum ich hir nicht mehr lange verweile. Mach hier dein Ding uns sammle Jünger um dich. Von Höflichkeit bist du noch wiet entfernt. Es haben sich Menschen mit Dingen der Mcht beschäftigt da warst du noch nciht mal eine Idee.

    Verschone mich in Zunkunft mit deinen Ausführungen. Das ist für die grauen hier das Beste.
    Nein und ich schreibe dir nicht zurück.. du musst nicht immer das letzte Wort haben.
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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Wedana » 01.04.2013, 00:05

    So schnell gehen 5 Jahre vorüber... :D

    Und Ununpentium ist ein Supraleiter...aber egal, es spielt überhaupt keine Rolle...;
    möge die Macht mit dir sein!
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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Vrooktar » 01.04.2013, 00:10

    Bitte erkundige dich.
    Wenn du dich nicht mit der Materie befassen willst, werde auch ich dich nicht aufzuklären suchen.
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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Jondalar » 01.04.2013, 01:08

    Wenn ich da, als etwas älteres Semester, meine unmassgebliche Meinung dazu einwerfen darf:

    UUP wurde so um 2004 gefunden, wäre damit also bereits 9 Jahre alt. Ich werde mir auch extra für Euch die Mühe machen, mein 20 Jahre altes PS aus zu graben, ich meine, da stand es schon als vermutet aber nicht belegt mit drauf.

    In jedem Fall finde ich es weniger unhöflich mit Fakten um sich zu werfen, als einfach esoterisches Gedankengut als Tatsachen verkaufen zu wollen.

    Z.B. Ununpenduim als Supraleiter : Woher kommen diese Informationen, wo sind sie belegt und wer kommt auf so etwas. Meines Wissens nach haben bisher nur ein paar Moleküle davon lange genug überlebt um überhaupt gemessen werden zu können.

    Also wenn wir schon von Unhöflichkeiten sprechen finde ich es ausserordentlich unhöflich, irgendwelche wilden Thesen in den Raum zu stellen und dann noch nicht einmal irgendwelche Quellen zu nennen, die einer oberflächlichen Überprüfung stand halten.

    Im Weiteren habe ich meinen halben Nachmittag damit verbracht mir diese Filmchen an zu sehen und kann im Grunde keinerlei Erkenntnisseffekt bei mir feststellen, das mag aber durchaus daran liegen, dass ich eventuell nicht zum Kreise der Erleuchteten gehöre. Genau genommen sind nicht die geringsten Erkenntnisse bei der Lektüre der Filmchen zu erwarten, sondern alles setzt darauf an, Dinge zu glauben. Keine Quellen - natürlich - keine Literatur dazu, keine Belege und keinerlei seriöse Hintergründe.

    Und noch ein Gruß speziell an grauer_pilger: Leute wie DU sammeln Jünger um sich, da Du verlangst, dass man abstruse "Theorien" - alleine schon wenn ich das Wort schreibe verkrampfen sich meine Finger, aber egal - einfach mal so glaubt, ohne dass es irgendwie geartete Belege dafür gibt. Im Volksmund nennt man das Religion. Vielleicht verwechselst Du Jediismus mit irgendwelchen Sekten, ich verstehe Jediismus als das Sameln von Erkenntnis, weniger als das Glauben an dubiose Pseudotheorien.

    Liebe Grüße
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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Aquila » 01.04.2013, 10:40

    Mir hat der Beitrag von Jondalar sehr gut gefallen, kann mich dem eigentlich nur anschließen.

    Natürlich hat man keine Garantien dass der heutige Stand der Wissenschaft der Wahrheit entspricht, aber das behauptet die Wissenschaft ja auch nie. Kommt jemand mit Beweisen die einer wissenschaftlichen Prüfung nach heutigem Maßstab standhalten wird sich keine Wissenschaft dagegen sträuben sondern froh um den neuen Erkenntniswert zeigen. So funktioniert Wissenschaft. Es erschließt sich mir aber keinesfalls warum man teils weit hergeholte Vermutungen (ich finde "Theorie" wäre schon viel zu weit gegriffen und wird dem worüber wir reden nicht gerecht) dem wissenschaftlichen Stand von heute vorziehen sollte.

    Wenn doch, dann soll man bitte Quellen nennen damit sich jeder neutral und unvoreingenommen informieren kann. Das soll kein Angriff auf die Grauen sein, ich finde es lediglich wichtig dass eine gemeinsame Basis geschaffen wird auf der man diskutieren kann und dazu zählen für mich Quellenangaben damit sich jeder ein Bild von der Sache machen kann, anstatt mit Lehren um sich zu schmeißen und diese als richtig zu titulieren (hat aber bisher auch noch keiner hier gemacht, soviel muss gesagt werden). DAS hätte nämlich Sektencharakter.
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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Aquila » 01.04.2013, 16:20

    So wie ich das sehe, haben uns die beiden Grauen Jedi verlassen, schade. Aber wenn sie so auf Kritik reagieren ist es wohl besser so.
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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Jondalar » 01.04.2013, 17:17

    Verstehe ich jetzt auch nicht wirklich - aber ich muss auch nicht alles verstehen ;)

    Ich gebe Dir aber diesbezüglich recht. Wenn man eine Diskussion nur führen kann, wenn keiner nach- oder hinterfragt, dann ist eine Diskussion ziemlich obsolet. Das wäre dann eher eine Predigt oder wahlweise ein Monolog.

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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Vrooktar » 01.04.2013, 17:41

    Wenn das ihre Art des "Strebens nach Erkenntnis" ist liege ich mit meiner Vermutung vom "Weg des geringsten Widerstandes" wohl nicht ganz so daneben.

    Naja, sollen sie damit glücklich werden.
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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Reeir » 17.06.2014, 20:53

    Ich war jetzt zu faul alles durchzulesen also verzeiht mir wenn was ähnliches bereits gesagt wurde.

    Der Körper selbst erzeugt nachgewiesen ein sehr schwaches Elektromgentisches feld, welches durch eine Ausbildung leicht gesteuert und gestärkt werden kann (man nehme Shaolin Mönche in China), dies wurde durch einige Experimente nachgewiesen, auch die Körperwärme kann mit Viel Training gesteuert und sogar erhöht bzw vermindert werden.
    Dies erzeugt wiederrum Strahlung die vom Körper ausgeht, Strahlung ist lediglich Energie und Energie kann durchaus ein Informationsspeicher sein.

    Desweiteren ist jeder Gedankengang ein Ablauf im Hirn zwischen verschiedenen Synapsen etc, heißt eine übertragung von Energieströmen innerhalb eines geschlossenen System wie bei einem Computer, sie wird an einem Punkt erzeugt, wird weitergeleitet, verarbeitet, umgewandelt und erzeugt somit selbst wieder etwas in dem Fall die Schwache Elektromagentische Strahlung die vom Körper ausgeht die man mit gerätschaften Messen kann.

    Nun es ist nicht gesagt das die Informationen die im Hirn erzeugt werden auch ausschließlich im Hirn bleiben, theoretisch sind diese Informationen weiterhin auch erhalten wenn sie später Umgewandelt wurden.

    Etwas was ich gelernt habe war mal, Energie verschwindet nicht einfach sie wird zu etwas umgewandelt wie in einem Kreislauf und jede Aktion jeder Gedanken oder jede Bewegung erzeugt halt Energie.

    Nun das waren mal Gedanken die ich mir einst gemacht habe zu diesem Thema hoffe es war etwas erleuchtendes oder vielleicht Sinnvolles dabei:lol:
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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Vrooktar » 18.06.2014, 14:37

    Naja, dass es Energie gibt steht außer Frage, seine Eigenschaften sind da aber ein Punkt für sich.
    All die Energie die du ausstrahlst, elektromagnetisch, thermisch, kinetisch, chemisch, wie auch immer, wird im Rahmen der Entropie schließlich zu thermischer Energie werden.
    Und ob du aus der Suppe dann noch herausbekommst, was mal wozu gehört hat ist schlussendlich ausgeschlossen.
    Das ist wie wenn du ins Legoland gehst und einfach alles, was dort gebaut ist bis ins kleinste Teil zerlegst.
    Du kannst dann nicht mehr sagen, welches Teil mal wozu gehört hat, geschweige denn wozu genau es da war.

    Der Ansatz des Akasha-Feldes steht diesem Gedanken entgegen.
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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Gast des Zufalls » 17.06.2015, 18:03

    Im Hinduismus und einiger abzweiger dieses Strömung wird das von dir erwähnte Feld auch Brahma genannt. Da wir wissenschaftlich gerade erst bei den Feldern, die theoretisch möglich aber praktisch als noch nicht nachweisbar gelten, angelangt sind, ist das eine interessannte und gleichsam uralte Überlegung.
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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Amatra » 02.10.2015, 13:41

    Also, ich bin ein durchaus naturwissenschaftlich orientierter Mensch. Ich schau mir auch die Filmchen gar nicht erst an, das ist Zeitverschwendung, denn Glauben heißt nicht Wissen und Wissen ist Macht. Nichtwissen macht den meisten leider nix aus, die können sich dann mit sowas die Zeit vertreiben.
    Sorry.:roll:

    Ich suche jedoch immernoch nach der Erklärung, warum ein Gedanke, den ich denke offensichtlich nicht in meinem Kopf bleibt, sondern selbst unausgesprochen an eine andere Person übertragen werden kann?!

    Ich meine damit nicht nahegelegene Gedankengänge, w.z.B. Zwei stehen vor den goldenen Bögen, blicken sich tief in die Augen und wissen: "ungesund, aber Hunger!", sondern habe ich bereits vor 20 Jahren mit meiner Cousine experimentiert, einer denkt irgendwas, an einen blauen Würfel, einen rosa Elefanten, irgendwas - und der andere weiß es plötzlich! Warum?

    Meiner Tochter kann ich sogar kurze Sätze (2-3Worte) übertragen!
    Selbst wenn sie Meter von mir entfernt mit dem Rücken zu mir steht.
    Das ist alles sehr praktisch. Aber wie in aller Welt ist das möglich?!!

    "Energieübertragung" ist für mich genauso Quatsch wie die Idee der Homöopathie, Bachblüten oder Dunkelfeldanalyse.
    An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für das Lego-Beispiel! Du sprichst mir aus dem Herzen!

    Ich hätte gerne eine (nicht para-)wissenschaftliche Erklärung für dieses Kommunikations-Phänomen!
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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Vrooktar » 02.10.2015, 20:31

    Da wird dir niemand eine liefern können.
    Mein Tipp: Geh ins Fernsehen, dann zu James Randi, hol dir deine Million, danach werden sich allerhand Universitäten drum reißen dieses Phänomen erforschen zu dürfen.

    Ich für meinen Teil würde es spontan mit ner Mischung aus selektiver Wahrnehmung, Erinnerungsverfälschung, Illusorischer Korrelation oder sonstiger kognitiver Verzerrung erklären, weil das in den meisten Fällen zutrifft, aber das kann natürlich nicht als wirklich zufriedenstellende Erklärung für diesen Fall gelten, den ich im Detail gar nicht kenne.
    Wenn du magst kannst du damit experimentieren und die Ergebnisse protokollieren.
    Wenn man das gewissenhaft macht kann man schon einige Aussagen machen, wie, wo und warum es funktioniert.
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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Gast » 04.10.2015, 14:59

    :lol:ich mach mich doch nicht zum Affen!
    Und durch die Medienmühle muss ich mich auch nicht drehen lassen!
    Das überlass ich den RTL2-Junkies:lol:

    Nee, ich bin kein Spinner (obwohl? Sind wir das nicht alle ein bisschen?), ich bin eher ein Skeptiker, deshalb ärgerts mich, dass da etwas ist, das ich nicht logisch erklären kann, aber es zu funktionieren scheint.

    Wahrnehmungsverzerrung? Muss wohl ein Fehler in der Matrix sein... ;)

    Andere glauben an Talismane, Gott, Schicksal, Akashafeld, Außerirdische, Macht, Stringtheorie, .... Irgendwas braucht man ja, um seine schnöde Existenz zu ertragen.:P

    Zu protokollieren fang ich erst an, wenn seltsame Dinge geschehen.:?:?:geek::D
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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Vrooktar » 05.10.2015, 22:36

    Dann wirst du leider keine Antworten erhalten.
    Bedank dich bei deiner Faulheit ^^
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  • Amatra

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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Amatra » 06.10.2015, 15:55

    Das hat nix mit Faulheit zu tun, sondern mit Logik: Eine Studie mit einer einzigen Person, die auch noch selbst die Studie leitet/durchführt ist ein Witz, nix als esoterischer Mist. Da kann per se kein objektives Ergebnis rauskommen, sondern nur das Erwartete. Da treffen dann definitiv all Deine Erklärungsvorschläge auf einmal zu.

    Willst Du an der Studie teilnehmen?!
    Ich sende Dir ein Wort per Gedanken zu und Du listest alles auf, was Dir gerade in den Sinn kommt, vll ist das richtige dabei:lol::lol::lol:
    Wenn DAS funktioniert, reisse ich die Weltherrschaft an mich...:twisted:

    Nee, nee, lassen wir den Quatsch.
    Es gibt wohl einfach mehr Dinge zwischen Himmel und Himbeereis...


    Mich würde interessieren, wie im (realen) Jediismus die "Macht" gesehen wird. Ist das wieder so ein "esoterischer Quatsch" (nicht böse sein, ich will damit niemand beleidigen) mit irgendwelchen Endosymbioten oder eher eine weltliche Philosophie oder gibts diese Bezeichnung gar nicht (mehr)?

    Ich bin eher zufällig über Jediismus gestolpert (Jedi-Zensus-Phänomen) und finde die Idee einer Art modernem Ritterorden ganz spannend, aber wirklich brauchbare allgemeingültige Fakten habe ich nicht gefunden, als ob jedes lokale Grüppchen sein eigenes Süppchen kocht - ist das so?
  • Kor Venor
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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Kor Venor » 06.10.2015, 17:01

    Ja Amatra, das ist in etwa so. Es gibt einige wenige Grüppchen, die unterschiedliche Vorstellungen von der Macht haben. Das Problem ist, dass der Jediismus ja noch nicht wirklich etabliert ist. Was mich an dem Begriff Macht fasziniert ist mehr, das man ein Wort benutzt mit dem man endlich auch einmal ausdrücken darf, dass man glaubt, daß da etwas ist, dass mit unserem Ursprung und dem des Universums zu tun hat, das wir aber nicht so genau beschreiben können und auch nicht müssen. Endlich einmal sagen dürfen, dass man auf der Suche ist und noch nicht weiss und trotzdem religiöse Elemente wie Rituale und Ethik für sich in Anspruchnehmen darf.
    Bei dieser Suche setzen viele wie unser Orden vor allem auf die Wissenschaft.
    Die Orden sindübrigens auch freundschaftlich verbunden. Beim Tritorianerorden und unserem Orden (OoTBS) liegt der Unterschied hauptsächlich in der Ernsthaftigkeit mit der Jediismus betrieben wird. Wir sind die liberale Variante, bei der die Ausbildung weitgehend freiwillig ist, während die für die Tritorianer die Ausbildung ein Muss ist. Beides hat seine Berechtigung. Unsere Kodices unterscheiden sich aber nur in Nuancen. Und die Beziehungen sind so freundschaftlich, dass es einige Doppelmitgliedschaften gibt.

    Möge die Macht mit dir sein!
    Kor Venor
  • Amatra

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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Amatra » 07.10.2015, 11:06

    Hallo Kor Venor,

    danke für Deine Antwort. Das klingt alles sehr interessant.
    Aber wo findet man Euch? Beziehungsweise wie kann man eine lokale Gruppe/Orden finden? Oder läuft das alles in der virtuellen Welt, quasi vom Sofa aus ab?

    Viele Grüße!
    Amatra
  • Kor Venor
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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Kor Venor » 07.10.2015, 12:53

    Hallo Amatra,

    prinzipiell erlebst du hier noch die Morgenröte des Jediismus in Deutschland. Begonnen hat das ganze so etwa mit der Jahrtausendwende. Ursprünglich ist es aus dem Fandom entstanden, dass natürlich schon seit den Zeiten der ersten Star Wars Filme existierte und auch weitaus größer ist als der Jeddiismus. Lange Zeit fand Jediismus tatsächlich hauptsächlich in Foren statt, wie du ja schon vermutet hast, und tut es heute auch noch vorwiegend. Abgesehen davon, dass einige sich natürlich auch hin und wieder im RL getroffen haben - gerne auch auf Star Wars Cons. Seit 2012 etwa finden durchaus Treffen statt, bei denen bis zu 30 Leute zusammenkommen können. Unser Orden hat seine Schwerpunkte, wo mehrere Mitglieder nicht weit entfernt wohnen im bayerischen Raum und in der Gegend um Leipzig und im Rhein/Ruhr-Gebiet. Die ganze Szene ist so etwa 120 Leute groß, hat aber durchaus Potenzial zu mehr.

    Zu finden sind wir unter https://www.ootbs-forum.de. Aber dassteht auch im Vorstellungsthread des Ordens, den du wahrscheinlich schon kennst. Links neben diesem Thread ist auch noch eine Linkliste der weiteren Orden, die es sonst noch gibt - siehe dort unser Partnerorden - die Tritorianer unter Orden der Jedi<OdJ>.

    Mit denen treffen wir uns auch mal. Ordensinterne Treffen finden etwa so 3 -5 mal im Jahr statt und gern zu Star Wars Ereignissen, so wie dieses Jahr zur Filmpremiere von Episode VII um den 17. Dezember.

    LG, Kor der Historiker
  • Amatra

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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Amatra » 07.10.2015, 15:48

    Oh, schade, das ist so alles nicht meine Gegend... und WO trifft man sich da? Ich nehme an, zumindest i Dezember im Kino?
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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Vrooktar » 07.10.2015, 17:39

    Wir Tritorianer treffen uns mindestens 4 mal im Jahr bei Leipzig um unsere Ausbildung zu forcieren.
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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Kor Venor » 07.10.2015, 18:06

    Ja, im Dezember definitiv im Kino. Und es ist bei uns auch ne Weihnachtsfeier dabei. Das findet in der Gegend von Frankfurt statt.

    LG, Kor Venor
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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Amatra » 08.10.2015, 17:16

    Oh, das ist alles sehr weit weg. Hm, kennt Ihr jemanden/ne Gruppe im Dunstkreis von Stuttgart oder Tübingen?

    Oder wie macht Ihr das nur online?
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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Vrooktar » 08.10.2015, 18:57

    Die meisten Dinge gehen auch online ohne große Probleme.

    Sich auf dem Pfad zum Jedi weiterzuentwickeln erfordert ja primär geistige Entwicklung.
    Im wesentlichen brauchen wie die Treffen lediglich für die körperliche Entwicklung und damit wir wissen mit wem wir es zu tun haben ^^
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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Kor Venor » 09.10.2015, 05:59

    Na ja, ich schätze, dass es dem Jediismus einen Riesenschub geben würde, wenn wir in allen größeren Städten Ortsgruppen hätten, die sich regelmäßig treffen. Aber um dahin tu kommen, braucht es jemanden, der den Anfang macht. Wenn du dich in einer Forengruppe engagierst, hat es der nächste Stuttgarter schon leichter, Anschluss zu finden. Und zu zweit seid ihr noch attraktiver für Neueinsteiger aus der Hauptstadt von BW. Da ist die Frage, ob du zu denen gehörst, die die Macht mit der Gabe des Organisieren ausgestattet hat. Und solange sind Forengruppe schon ein prima soziales Jediumfeld. Aber im Ernst: Eine größere Gruppe in BW ist mir nicht bekannt. Zu uns würdest du bis München fahren müssen. Für Treffen 3 mal im Jahr erscheint mir das hinnehmbar, für wöchentliche Treffen ist es natürlich indiskutabel.

    LG, Kor der Reisende
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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Amatra » 09.10.2015, 19:34

    Ihr fahr von M nach F ins Kino?
    Auch nicht gerade vor der Haustüre...

    Ich denke, ich kann zwar ganz pasabel organisieren, allerdings macht das keinen Sinn, wenn man ja vom Thema keine Ahnung hat, oder?:?

    Was tut Ihr denn so online, also ausbildungsmäßig?
    Wie kann das denn gehen? À la e-learning oder wie?
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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Vrooktar » 10.10.2015, 08:35

    Was tut Ihr denn so online, also ausbildungsmäßig?
    Wie kann das denn gehen? À la e-learning oder wie?


    Verstehe die Frage nicht so ganz.
    Was kann man denn über das Internet nicht machen, was normalerweise eine Schuleinrichtung kann?
    Doch so ziemlich gar nichts außer dir etwas plastisches zum Lehrinhalt in die Hand drücken, was aber in Schuleinrichtungen in 99% der Zeit nicht passiert.

    Wir Tritorianer fordern gemäß unserem Kodex von uns die Fertigkeit "Einsicht in die Dinge" zu erlangen und uns selbst ein Bild von der Welt machen zu können. Das erfordert beispielsweise naturwissenschaftliche Grundkenntnisse.
    Dafür haben wir die Thematik von ganz vorn aufgerollt und für mathematische Grundlagen, angefangen bei den Grundrechenarten, Lehrmaterial entwickelt, welches wir zur Verfügung stellen.
    Gleichwohl gibt es bei uns stets jemanden, der die Inhalte beherrscht und als persönliche Hilfe zur Verfügung steht.
    Erfahrungsgemäß sind Jediisten eher mit überdurchschnittlicher Intelligenz gesegnet und autodidaktisch talentiert, insofern gab es da nie Probleme.
    Wenn es wirklich erforderlich sein sollte kann man aber auch persönlich mal ein paar Stunden eines Treffens für so eine Problematik aufopfern.

    Das funktioniert in so ziemlich allen Bereichen von der Rechtskunde zur Notwehr, über medizinische Grundlagen, bis zur Sportwissenschaft ganz gut. Naturgemäß kommt Dingen wie der Selbstverteidigung, der Fallschule oder den verschiedenen Meditationstechniken auf den Treffen im vornherein mehr Gewicht zu. Aber die Treffen drehen sich um den Lehrfortschritt der Mitglieder. Wenn es dem dienlich ist, kann man sich stets an den Bedarf anpassen.


    Soweit ich für den OOTBS mitsprechen kann funktioniert die Lehre dort im wesentlichen genauso. Das liegt daran, dass wir den Großteil unserer Lehre für die dortige Nutzung zur Verfügung gestellt haben. Da entscheidende tritorianische Lehrkörper auch in diesem Orden aktiv sind ist auch dort die gleiche persönliche Unterstützung möglich.
    Der Unterschied ist nur der, dass man im OOTBS wohl eher ein Exot ist, wenn man die Ausbildung anstrebt, während das beim Tritorianer Orden der Normalfall ist. Und natürlich setzt der OOTBS auf seinen Treffen deshalb andere Prioritäten. Persönliche Unterweisung von Angesicht zu Angesicht erfordert hier also mehr Eigeninitiative.
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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Gast » 11.10.2015, 15:53

    Amatra hat geschrieben:Ihr fahr von M nach F ins Kino?
    Auch nicht gerade vor der Haustüre...

    Ich denke, ich kann zwar ganz pasabel organisieren, allerdings macht das keinen Sinn, wenn man ja vom Thema keine Ahnung hat, oder?:?

    Was tut Ihr denn so online, also ausbildungsmäßig?
    Wie kann das denn gehen? À la e-learning oder wie?



    Hallo Amatra,

    ja, Frankfurt, das ist weit weg, aber dort sind unsere Robenschneider und wir wollen ja auch ein bisschen schick sein.
    Die Ausbildung ist bei uns recht individuell gestaltet und auch freiwillig. Das liegt daran, dass wir die Leute, die nur über Philosophie diskutieren wollen und sich bei kartitaiven Dingen einbringen möchten nicht verdrängen wollen. Was konkret gelernt wird, hängt also vom Meister-Padawan Verhältnis ab. Wenn man sich reif fühlt, darf man bei uns nach einer kleinen Aufgabe auch gleich den Rang des Ritters beantragen. Aber ich möchte das, was wir als Ausbildungsinhalte ansehen hiermal kurz umreissen, auch wenn ich es nicht genau beschreiben kann, was der jeweilige Meister vermittelt, damit du siehst, wie man das auch in Foren behandeln kann.
    Wir sehen Jedi zunächst als Menschen an, die die Kraft ihres Geistes nutzen. Im Film können die Jedi ja mit der Macht - ihrem Geist - telekinetisch Dinge bewegen und die Meinung und Absicht von anderen mit einer Handbewegung beeinflussen. Das wird so bei uns nicht gehen. Aber wir leiten daraus ab, dass Jedi sich zumindest mit dem, was der Geist könnte, auseinandersetzen. Das heisst z.B. dass man sich Fähigkeiten aneignet, um mit seinem Geist seinen Körper zu beherrschen. Man soll das, was man kognitiv will, auch umsetzen können und nicht dem Drängen seines Körpers nachgeben müssen. Beim Atmen wird auch das nicht funktionieren,bei Suchtgefährdung aber hoffentlich schon. Ein Jedi würde also dem Drang nach Drogen, Nikotin und Alkohol nicht nachgeben müssen. Er sollte sich auch von momentanen Gefühlswallungen wie Zorn, Freude, Trauer nicht überwältigen lassen, sondern soweit es geht ausgeglichen bleiben - also kühlen Kopf bewahren können. Dazu bedient sich der Jedi vielerlei Hilfsmitteln. Am naheliegendsten ist da sicher die Meditation, aber der Jedi sollte sich auch etwa mit Kräuterkunde zu dem Thema auskennen. Wer dazu also die Hilfe von Johannsikraut oder Baldrian benutzt, darf das gerne tun. Bei der Meditation lehre ich zunächst das Prinzip des "leeren Geistes" etwa auf dem Wege des autogenen Trainings. Ich beherrsche aber auch Anspannungsmeditation und rituelle Hilfen wie etwa Teezeremonie. Im Endeffekt ist Meditation sicher eine Frage häufiger Übung. Ich bin mittlerweile soweit, dass ich damit mein Schmerzempfinden reduzieren kann. Aber Meditation gehört schon zu den individuellen Fähigkeiten , die viele Meister unterschiedlich lehren. Über die Techniken dazu, kann man sich über ein Forum gut austauschen und dann etwa Literatur empfehlen.
    Aus dieser Sicht des Jedi ergibt sich dann das Streben nach den klassischen Tugenden in der eigenen Persönlichkeit - also Geduld, Mässigkeit, Toleranz, .... Dazu kann man im Forum diskutieren, wie weit man das treiben sollte, ohne dass man in der Gesellschaft aneckt. Armut und Bescheidenheit ist ja ganz schön, aber wenn niemand konsumiert, funktioniert unsere Marktwirtschaft auch nicht z.B.
    Auf der 2. Stufe sehen wir die Jedi, wie sie sich im Film bezeichnen, als Friedenswächter. Das trifft in unserer Gesellschaft hauptsächlich auf die Diplomatie zu. Wenn Jedi unseres Ordens sich nach aussen begeben, sollten sie danach streben, Konflikte in ihrer Umgebung friedlich beizulegen. Die Ausbildung umfasst daher Strategien und Techniken des Diplomaten. Das betrifft Konflikte am Arbeitsplatz, in der Familie, in der Freundesclique, in der Schule etc ...
    Auch darüber kann man sich mit Hilfe von Artikeln in einem Forum austauschen. Wer nun mag, kann sich dazu auch Kampfsporttechniken aneignen um, wie es unser Kampfmeister sagt, in 90% der Situationen, in die man gerät auch die Option der Konflikteindämmung durch physische Massnahmen zur Verfügung zu haben. Verpflichtend ist das bei uns allerdings nicht.Der jedi sollte durch seine Ausgeglichenheit und Geduld in der Lage sein, die meisten Situationen mit friedlichen Mitteln zu lösen - idealerweise durch die Autorität seiner sehr kontrollierten ausgeglichenen Persönlichkeit.
    Dazu sollte der Jedi auch einen theoretischen Überblick gewinnen, wie die unterschiedlichen menschliche Gesellschaften, Konflikte gelöst haben, welche ethischen Systeme sie entwickelt haben undwelche Begründungen sie dafür entworfen haben. Es sollten also Religionen und Philosophien durchgeschaut werden und von ihnen möglicherweise etwas übernommen werden. Also voM Christentum etwa die Caritas und vom Buddhismus die Meditation etc ...
    Ein guter Überblick in den Naturwissenschaften rundet das ganz ab. Vor allem Dinge, die wissenswert sind , um der Frage nach unsererm Ursprung und dem des Universums zu erhellen. Hier ist natürlich ein Physik/Chemie/Biologie-Studium vonnöten um das wirklich zu betreiben und das kann man ja von keinem BEwerber erwarten. MAn kann sich aber im Forum austauschen, was es Neues aus Astronomie, Quantenmechanik, Neurologie, Elementarteilchenphysik, Exobiologie, etc so gibt, damit auch die Laien in diesen Fächern einen Überblick bekommen, wo die Menschheit bei der Suche nach unserem Ursprung gerade steht.
    In der Endform denke ich mir, dass die Jedi eine gezielte Aufgabe in der Gesellschaft übernehmen. Wir möchten gerne karitativ tätig werden, sind dazu aber noch zu klien und in der Aufbauphase begriffen. Meine Idee wäre, dass wir uns um Flüchtlingsarbeit kümmern. Da wir ein demokratischer Orden sind, würde sowas aber bei uns per Mehrheitsentscheid definiert. Das ist aber momentan noch nicht an der Reihe. Im Rahmen einer Flüchtlingsarbeit könnten wir für die Gesellschaft positiv wahrnehmbar werden. Gleichzeitig wären unsere Künste als Konfliktlöser gerfragt, denn beim Aufeinandertreffen von Menschen verschiedener Kulturen werden Konflikte wohl unvermeidbar sein. Es ist aber auch keine so schwere Aufgabe wie etwa die Naturkatastrophenhilfe, wo unsere Ausbildung viel umfangreicher sein müsste und wir viel mehr Ressourcen bräuchten und dann dem THW im Wege rumstehen würden. Je nachdem, ob sich allerdings bei uns eines Tages Menschen anschliessen, die eine solche Arbeit sowieso schon machen, kann sich unser Ziel aber auch in eine ganz andere Richtung entwickeln. Der Jediismus ist im Moment noch etwas sehr offenes. Wir freuen uns über jeden, der sich im Forum einbringt - also auch über dich, Amatra.

    LG, Kor der Jedivisionär
  • Amatra

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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Amatra » 13.10.2015, 10:52

    Hallo Ihr beiden,

    vielen Dank für die geduldige Beantwortung meiner Fragen (sicher auch so eine Tugend der Jedi?).
    Das klingt so ziemlich nach dem, was ich immer gesucht habe...:D

    Und wie entscheidet Ihr, wer geeignet ist für eine Ausbildung? Gibt es eine Art Eignungstest oder lasst Ihr jedem "Dahergelaufenem" Eure geduldige Ausbildung angedeihen, wenn er/sie nur motiviert genug ist?
    Es ist doch sicher mitunter mühseelig und aufwendig, wenn/bis man irgendwann feststellt, das wird vielleicht nix?
    Was dann? Mit Schimpf und Schande davonjagen oder Schwamm drüber?

    LG Amatra

    PS Wenn ich nicht tatsächlich interessiert wäre, würd ich nicht so blöde Fragen stellen... Interessanterweise kommen die meisten Sekten (nein, ich meine nicht Euch mit dieser Bezeichnung, sondern Gruppen mit der Grundlage Bibel, sowie deren unterschiedliche Interpretation) für mich gar nicht mehr in Frage, wenn ich deren Tun kritisch hinterfrage.
    Ich will einfach lieber wissen, als Glauben.:idea::!:
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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Vrooktar » 13.10.2015, 19:00

    Eignungstests sind keine erforderlich.
    Die Ausbildung selbst wird die Willenskraft prüfen an etwas anderem könnte es auch nicht mangeln.
    Ich habe in meinem Leben noch nie einen Jediisten getroffen der nicht fähig wäre unsere Ausbildung zu durchlaufen und alle die sie abgebrochen haben sind auch im guten gegangen mit der gewonnenen Erkenntnis, dass unsere Ausbildung eine tolle Sache, für sie aber nicht das ist was sie wollen.
    Unser Weg erfordert viel Hingabe. Nicht weil es wahnsinnig viel Zeit erfordert oder sonstwie viel Aufwand. Man muss einfach Dinge tun, die man nie gemacht hat und sich weiterentwickeln. Leute schätzen die Tugenden die sie bei jenen sehen, die unseren Weg schon zu einem gewissen Grad gegangen sind, aber man hat diese Tugenden nicht und wird dann Jedi. Der Weg ist es der einen formt.

    Wer sich mit uns in Selbstverteidigung schult wird automatisch selbstbewusst und das macht ihn auch in schwierigen Situationen ruhiger.
    Wer sich mit uns in Naturwissenschaften schult wird automatisch eine gewisse Sorgfalt entwickeln wenn es um den Umgang mit "wissenschaftlichen Erkenntnissen" geht.
    Wer sich mit uns in Philosophie und Meditation befasst wird vieles automatisch abwägender und geduldiger betrachten.
    Wer sich im Laufe der Zeit mit der Ausbildung der nächsten Generation befasst wird automatisch Zurückhaltung und Güte lernen ohne den puren Krampf jemanden porträtieren zu wollen, der diese Eigenschaften besitzt.

    Der Weg formt dich. Es ist an dir ob du das zulassen willst.
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  • Kor Venor
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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Kor Venor » 14.10.2015, 13:34

    Hallo Amatra,


    das ist eigentlich eine Frage für Vrooktar. Denn bei uns ist ja die ganze Ausbildung freiwillig. Also wird am Anfang auch nicht die Eignung des Kandidaten geprüft so wie bei Anakin damals in "die dunkle Bedrohung". Wenn du dann ausgebildet werden möchtest, suchst du dir eine/n Meister/in. Die/Derjenige darf dich natürlich ablehnen, wenn er/sie meint, dass es nicht passt. Dann hast du aber immer noch die Möglichkeit zum nächsten Meister zu gehen. Viele die kommen, können sich aber auch schon autodidaktisch zum Jedi ausbilden, bzw Teile der Ausbildung von aussen holen, etwa vom nächsten Karatedojo in ihrer Stadt. Da geht es bei uns dann nur noch darum , zu erkennen, wie weit jemand schon auf dem Weg der Jedi ist, um ihn dann gleich als Ritter zu akzeptieren.

    LG, Kor Venor
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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Amatra » 14.10.2015, 19:23

    Vrooktar, das hast Du schön geschrieben.
    FReiwillig oder nicht, ich würde den Weg der Ausbildung wählen.
    So, und wie finde ich am Besten einen Meister, der es mit mir aushält?
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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Qui-Ran Demera » 15.10.2015, 02:47

    Na, Du suchst Dir erstmal einen Orden:mrgreen:

    Und warum "mit Dir aushält"? Ich bin sicher, dass so eine Ausbildung für beide Seiten erquicklich wäre.

    Liebe Grüße
    "Über nichts wird flüchtiger geurteilt als über die Charaktere der Menschen, und doch sollte man in nichts behutsamer sein."

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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Kor Venor » 15.10.2015, 05:59

    Amatra hat geschrieben:Vrooktar, das hast Du schön geschrieben.
    FReiwillig oder nicht, ich würde den Weg der Ausbildung wählen.
    So, und wie finde ich am Besten einen Meister, der es mit mir aushält?


    Jedi spüren sowas natürlich!
    Nein im Ernst. In den Foren durchlebst du eine irgendwie geartete Probezeit. Innerhalb dieser Zeit solltest du dich mit einigen unterhalten wie hier jetzt mit uns. Und wenn dir da die Antworten eines Meisters gefallen, oder du sie/ihn persönlich getroffen hast und du meinst, die Chemie stimmt, dann fragst du sie/ihn per PN. Die Frage sollte dabei von dir ausgehen, denn es kann sich ja niemand anmassen, dir zu sagen, dass er glaubt, du bräuchtest seine Ausbildung.

    LG, Kor Venor
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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Vrooktar » 15.10.2015, 08:56

    Amatra hat geschrieben:Vrooktar, das hast Du schön geschrieben.
    FReiwillig oder nicht, ich würde den Weg der Ausbildung wählen.
    So, und wie finde ich am Besten einen Meister, der es mit mir aushält?



    Qui Ran hat nicht ganz Unrecht.
    Erst einmal musst du dich für einen Orden entscheiden.
    Wenn ich dich dahingehend falsch verstanden habe und deine Aussage bereits als Entscheidung für die tritorianische Ausbildung in unserem Orden zu verstehen ist, dann begibst du dich zu unserer Ordensseite (https://odj.xobor.de/), die du auch hier auf der Seite verlinkt finden kannst.
    Dort kannst du dich im Zweifelsfall natürlich direkt an mich wenden, normalerweise ist der Aufbau aber auch einleuchtend genug sich allein zurechtzufinden.

    In dem Fall solltest du dich in unserem Forum kurz vorstellen, damit unsere Mitglieder die Chance erhalten dich vor deinem Beitritt kennenzulernen. Du solltest dich mit unserem Kodex befassen, um dir sicher zu sein, dass auch du ihm folgen willst. Alles weitere ergibt sich dann schon mehr oder weniger. Die Wahl eines Meisters verlief noch nie problematisch. Unser Weg kultiviert in jedem von uns gewisse Eigenschaften, Fertigkeiten und Kompetenzen. In der Tat glaube ich nicht, dass da zwischen Lehrkörpern solche Gegensätze möglich sind, die sie das arbeiten mit den einen beflügeln, während es die Arbeit mit anderen behindert. Ohnehin ist der "Mentor" wie wir ihn nennen vor allem eine Art "Vertrauenslehrer" an den man sich mit allem wenden kann und der im Auge behält ob man Schwierigkeiten hat. Die tatsächlichen Ausbildungsinhalte kannst du dir aneignen wie du willst und mit wessen Hilfe du willst. Ich beispielsweise lasse auch öfter meinen Varleten (der höhere der beiden Schülergrade) die Neulinge unterrichten, damit auch er das unterrichten lernt. Da gibt es keine Zwänge.

    Wenn du dich noch nicht für einen Orden entschieden hast, dann sieh sie dir alle an.
    Sofern es dir auf die Ausbildung ankommt, die dich prägend weiterentwickeln soll hast du zu unserem Orden leider kaum eine Alternative, aber der im Aufbau befindliche OOTBS bietet ja durch uns auch viele Inhalte auf freiwilliger Basis, auch ohne unsere "strengeren" Strukturen an.
    Und den Order of Hope, aus dem Qui Ran stammt gibts auch noch. Von dort habe ich persönlich bei Mitgliedern zwar noch nicht von Ausbildungserfolgen gehört, aber Qui Ran betont öfter, dass sie dort eine Ausbildung haben.

    Ich kann dir nur schreiben, was auf ihrer Homepage an Informationsmaterial geboten wird:

    Die Meister stellen ihren Padawan individuelle Aufgaben, die sich ganz speziell mit den Talenten (und auch Defiziten!) des jeweiligen Padawan befassen, und die Sapientes/ Gelehrten des Ordens stellen allgemeine Aufgaben an die jungen Jedischüler, weil wir der Überzeugung sind, dass es Dinge gibt, welche ein jeder beherrschen und wissen sollte, um einen erfolgreichen Weg zum Jedi, geschweigedenn einen erfolgreichen Lebensweg bestreiten möchte.

    Die Bewertungen dieser Aufgaben orientieren sich zwar an jener aus dem Abiturzweig der Gymnasien (0-15 Punkte), aber anders als in der Schule gibt es hier keinen starren Lehrplan, hinter dem ein Padawan zwangsläufig zurück bleiben muss, wenn er nicht dasselbe Bildungsniveau hat wie der andere.

    Beispiel: Gleichgültig, ob ein Padawan nun Gymnasiast oder Hauptschüler war/ ist, er wird immer die Chance haben, die Bestmarke von 15 Punkten zu erreichen, weil er dort abgeholt wird, wo er steht.

    Ebenso wie Padawan nehmen auch Novizen - also ältere Anwärter - an der Ausbildung teil und lernen selbstständig in Zusammenarbeit mit den Sapientes.
    "Leider ist die grundlegende Einsicht in den Wert grundlegender Einsichten nur bei sehr wenigen Menschen vorhanden."
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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Amatra » 15.10.2015, 23:45

    Hallo Quin-Ran,

    es freut mich, wenn ich nun sozusagen drei Ordensvertreter "an der Strippe" habe - da fällt vielleicht die Entscheidung leichter...

    Ich tu mich ehrlichgesagt schwer, weil das alles so weit weg ist.
    Leipzig, München, Köln, Wien(?),... mit Beruf (6-Tage-Woche!) und Familie macht man nicht mal eben das ein oder andere WE frei.
    Wenn die Orden gegeneinander wettern, käst mich das schon von vorherein an, denn ich denke, wenn die Intension eine nahezu vergleichbare ist - gerade bei einer noch so kleinen aufkeimenden Gemeinschaft, ist das kontraproduktiv für alle Seiten, schlicht Energieverschwendung.
    Und wenn etwas für mich definitiv nicht in Frage kommt, ist das Kampfschule/-kunst. Das ist für mich per se ein Widerspruch zur Suche nach Frieden.
    Körperbeherrschung und Selbstsicherheit lernt man auch auf alternativen Wegen dazu.
    Ergo kommt ein Orden mit obligaten Kampftechniken in der Ausbildung für mich eher nicht in Frage.

    Die Frage der "Macht" wäre mir noch wichtig: wie definiert Ihr "Gut"/"hell" und "Böse"/dunkel?
    Gibt es denn für Euch bzw. Eure Orden einen Unterschied? Ist nicht alles Teil eines großen Ganzen, dass es zu akzeptieren gilt?

    Also (jetzt kommts, jetzt oute ich mich!) ich schöpfe bisher all meine Kraft aus meinem Zorn und der Leidenschaft zu dem, was ich tue. (Gefühlt fehlt nicht mehr viel, bis situationsbedingt mal blaue Blitze aus meinen Fingern sprühen. :twisted: ) Es fällt auch gar nicht schwer, da es mittelbar oder unmittelbar die Entropie erhöht (also nicht der Quatsch mit den Blitzen, sondern das mit dem Zorn undder Leidenschaft!)
    Irgendwie ist das aber nur die halbe Wahrheit.
    Daher versuche ich mich dadurch zu vervollkommnen, dass ich nun den Weg der Tugenden suche.
    Und zwar ohne sturen religiösen Fanatismus, aber dafür mit mathematisch-naturwissenschaftlich begeisterten Menschen, die keiner Seele ´was zu leide tun wollen.
    Jediismus scheint mir da der für mich richtige Weg.

    Diese "Grauen" sind für mich keine Option, denn wenn ich nichts an mir ändern möchte, bzw mich nicht mittels Willenskraft weiterentwickeln möchte, brauche ich mir auch keine neue Bezeichnung dafür zu geben.
    Oder ich habe dieses graue Prinzip nicht verstanden. :(

    So. Jetzt wisst Ihr, warum ich Bedenken habe, dass es ein Meister mit mir aushält...
    Schreit einer "hier!" oder bin ich ein hoffnungsloser Fall?:?
  • Amatra

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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Amatra » 15.10.2015, 23:47

    Sorry, Qui-Ran, ich nehme ein N zurück... :oops:
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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Vrooktar » 16.10.2015, 09:31

    Du bist kein hoffnungsloser Fall, nicht mal im Ansatz.
    Deine Gedankengänge sind viel zu strukturiert als, dass ein vernünftiger Meister damit nicht umzugehen wüsste.
    Jemanden wie dich als Schüler zu haben wär halt nur mal was anderes ^^

    Und wenn etwas für mich definitiv nicht in Frage kommt, ist das Kampfschule/-kunst.


    Dann ist der Tritorianer Orden definitiv nichts für dich.


    Das ist für mich per se ein Widerspruch zur Suche nach Frieden.


    Was tust du, wenn jemand in deinem Zugabteil geprügelt wird?
    Nichts zu tun lehnen wir Tritorianer ab. Sich solchen Situationen unvorbereitet zu stellen wiederum ist dumm.
    Ich sehe da nicht wirklich eine andere Möglichkeit als Selbstverteidigung zu lernen.


    Körperbeherrschung und Selbstsicherheit lernt man auch auf alternativen Wegen dazu.


    Ich rede nicht von Selbstsicherheit sondern von Selbstbewusstsein.
    Es gibt viele Formen des Selbstbewusstseins. Aber die Sorte die du brauchst um gegenüber oben genanntem Täter die nötige Souveränität auszustrahlen ihn von weiteren tätlichen Handlungen abzuhalten kultiviert man eher nicht beim Kitesurfen.


    Also (jetzt kommts, jetzt oute ich mich!) ich schöpfe bisher all meine Kraft aus meinem Zorn und der Leidenschaft zu dem, was ich tue.


    Emotionen wie diese sind starke Triebfedern, aber sie sind eindimensional, unstet und ein ums andere Mal schlichtweg dumm.
    Deshalb ist es wichtig sie zu begreifen und zu kontrollieren.


    Diese "Grauen" sind für mich keine Option, denn wenn ich nichts an mir ändern möchte, bzw mich nicht mittels Willenskraft weiterentwickeln möchte, brauche ich mir auch keine neue Bezeichnung dafür zu geben.
    Oder ich habe dieses graue Prinzip nicht verstanden. :(


    Die "Grauen" gibts gar nicht. Die dachten sie machen mal nen eigenen Club auf um Anhänger um sich zu scharen, aber als nach 2 Tagen noch keiner kam sind sie verschwunden.


    So. Jetzt wisst Ihr, warum ich Bedenken habe, dass es ein Meister mit mir aushält...
    Schreit einer "hier!" oder bin ich ein hoffnungsloser Fall?:?


    Der Order of Hope würde dich bestimmt trotzdem aufnehmen. Soweit ich weiß gibt es dort keine Verpflichtung zur Lehre, ergo denke ich, dass du da auch keine Kampfkunst lernen musst. Und Qui Ran hat sich eigentlich immer um jeden Neuankömmling bemüht.
    "Leider ist die grundlegende Einsicht in den Wert grundlegender Einsichten nur bei sehr wenigen Menschen vorhanden."
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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Kor Venor » 16.10.2015, 11:20

    Hallo Amatra,

    Ich möchte hier nur kurz auf deine Frage nach der Definition von heller Seite und dunkler Seite eingehen.
    Da wir hoffen Wächter des Friedens sein zu können, definieren wir die Frage von hell und dunkel aus der menschlichen Perspektive. Also die Frage, die du dir stellen solltest ist immer, wie die Menschen deiner Umgebung dein Handeln bewerten werden. Ist das, was du tust, für sie etwas, dass ihnen gut tut oder ist es etwas, das ihnen in irgendeiner Weise schlechte Gefühle vermittelt. Das geht von realem Schmerzüber Trauer, Enttäuschung, verlassen sein bis einfacher Unruhe und Stress.
    Die Jedi berücksichtigen sehr stark Gefühle. Der Urkodex setzt sich an gleich 2 Stellen mit dem Gefühl auseinander. Qui-Ran vom OOH kann über diesen Urkodex gute Vorträge halten. Jedi spüren ja auch Dinge intuitiv. Meister Qui-Gon sagt zu Anakin: “Hör auf deine Gefühle!“. Der Jedi sollte sich seiner Gefühle bewusst sein und auch der Gefühle der anderen. Wenn er selbst seine Gefühle kontrollieren kann, und sich nicht dauerhaft dunklen Gefühlen wie Trauer, Hass, Enttäuschung hingeben muss, macht der Jedi damit die Welt schon etwas heller. Das negative Handeln der anderen erzeugt dann nicht so viel negative Gefühle insgesamt, als wenn sie das mit einem Nichtjedi gemacht hätten. Ganz vermeiden kann der Jedi die dunklen Gefühle allerdings nicht.
    Wir vom Order of the bright side denken, dass jeder Mensch die dunkle und die helle Seite in sich trägtund auch keine von beiden ablegen kann. Das ist auch in unserem Logo repräsentiert, wo ein heller und ein dunkler Teil des Jediumhangs über unserem Herzen dargestellt ist. Wir streben nur danach, dass die helle Seite in uns größer sein möge, daher ist der helle Teil des Umhangs der überschlagene, größere Teil.
    Wenn du in einem Konflikt bist, wo mehrere Menschen sich gegenüberstehen und du entscheidest dich, einzugreifen, dann werden einige das positiv fühlen, andere negativ, was immer du auch machst. Trotzdem ist die Gesamtbilanz schlechter Gefühle vielleicht doch größer, wenn du nicht eingreifst. Also muss der Jedi auch über Konfliktfähigkeit verfügen. Es geht darum abzuschätzen und abzuwägen, wieviel gute Gefühle auf der einen Seite den schlechten Gefühlen auf der anderen Seite, die dein Handeln erzeugt, gegenüberstehen. Versuche diese Bilanz so positiv wie möglich zu gestalten - nach bestem Wissen und Gewissen.
    George Lucas hat auch einmal erzählt, dass der einer der Plots des Finales von Episode IIIwar, dass Luke eine kurze Zeitseiner dunklen Seite nachgeben musste, um die Situation insgesamt zugunsten der hellen Seite zu wenden.
    Nun zu dir – wenn du deine Kraft aus deiner Leidenschaft beziehst, ist das in Ordnung, wenn du damit einfach tote Dinge erschaffst oder abstrakte Sachen tust (etwa eine Sprache lernen). Dann ist dasein guter Antrieb, der dich vorwärts bringt. Wenn du mit dieser Leidenschaft allein allerdings durch dein soziales Umfeld trampelst wie ein Elefant durch den Porzellanladen, wird dein soziales Umfeld dich schon darauf aufmerksam machen. Auch wenn dudabei einigen positive Gefühle vermittelst. Wenn du die negativen nicht abwägst, wird die Gesamtbilanz irgendwann negativ werden. Und wenn du nicht hören willst, wird man dich in unserer Gesellschaft irgendwann meiden – es sei denn du bist sehr mächtig. Deshalb müssen die Menschen, deren dunkle Seite größer ist, auch nach Macht streben - Macht, die Menschen gefügig macht auch bei Vermittlung negativer Emotionen. Denn das Ziel der meisten Menschen ist Anerkennung durch ihre Mitmenschen. Ich schätze, das ist genetisch bedingt. Der Mensch „Homo sapiens“ ist von der Evolution so konstruiert, dass er erst in Gruppen unheimlich effektiv im Kampf ums Dasein ist. Frage dich also, wie groß dein soziales Umfeld ist und frage dich, wie groß es wäre, wenn du keine Macht hättest. Dann weisst du, welche Seite in dir stärker ist.

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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Vrooktar » 16.10.2015, 12:06

    Ich persönlich finde die ganze "helle Seite/dunkle Seite" Einteilung schwachsinnig.
    Schon die Definition was überhaupt zu den jeweiligen Seiten gehört scheitert völlig.

    definieren wir die Frage von hell und dunkel aus der menschlichen Perspektive. Also die Frage, die du dir stellen solltest ist immer, wie die Menschen deiner Umgebung dein Handeln bewerten werden. Ist das, was du tust, für sie etwas, dass ihnen gut tut oder ist es etwas, das ihnen in irgendeiner Weise schlechte Gefühle vermittelt.


    Wenn du also Flüchtlinge unterstützt, aber den Menschen in deiner Umgebung dadurch schlechte Gefühle vermittelt werden, weil sie der festen Überzeugung sind, dass das schädlich ist, wo steht da der "hell/dunkel" - Kompass?
    Das Regelwerk des OOTBS nimmt Bezug auf die Menschenrechte das gibt dahingehend glücklicherweise eine klarere Richtung vor.

    So wie ich das sehe gibt es weder eine dunkle noch eine helle Seite. Den vergleich aus Star Wars zu bemühen macht auch keinen großen Sinn, weil er dort auf Fakten beruht, nicht auf irgendeiner moralischen Idee.

    Sich von der Macht führen lassen >>> Helle Seite
    Die Macht dazu zwingen das zu machen, was man selber will >>> Dunkle Seite

    In der Realität funktioniert das aber nicht. Allein Zorn hat tausend Aspekte. Nicht umsonst haben wie mehr als nur ein Wort dafür (Wut, Rage, Furor, etc.) und selbst die reichen nicht.

    Wir Tritorianer streben an uns von Gefühlen grundsätzlich nicht beherrschen zu lassen sie aber "bewusst und sinnvoll zu nutzen"

    Wer ein Gefühl wie das des Mitleids pauschal in die "Helle Seite" einordnet läuft Gefahr all das schlechte zu ignorieren was daraus erwachsen kann.
    Wer ein Gefühl wie das der Wissensgier (oder andere durch Leidenschaft induzierte) pauschal in die "Dunkle Seite" einordnet beraubt sich der stärksten Triebfedern, die die menschliche Spezies besitzt.
    "Leider ist die grundlegende Einsicht in den Wert grundlegender Einsichten nur bei sehr wenigen Menschen vorhanden."
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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Kor Venor » 16.10.2015, 12:54

    Vrooktar hat geschrieben:
    Wenn du also Flüchtlinge unterstützt, aber den Menschen in deiner Umgebung dadurch schlechte Gefühle vermittelt werden, weil sie der festen Überzeugung sind, dass das schädlich ist, wo steht da der "hell/dunkel" - Kompass?



    Genau darum geht es ja. Wie du richtig sagst, entsteht eine Konfliktsituation, in der die einen, nämlich die Flüchtlinge selber ihre Aufnahme durch unseren Staatals sehr positiv empfinden und die anderen, die betroffenen Anwohner, das möglicherweise eben als negativ aufnehmen.Das hell/dunkel bewertet jeder aus seiner Perspektive anders. Da sind wir uns einig.
    Nun gilt es abzuwägen, bzw für den Friedenswächter entsteht die Aufgabe die Summe aller Gefühle aller Beteiligten als möglichst positiv zu gestalten. Im übertragenen Sinn also Dazu kannst du verschiedene Möglichkeiten nutzen. Natürlich kannst du die Anwohner versuchen zu überzeugen, dass die Not der Flüchtlinge größer war, als die Komforteinbussen, die die Anwohner jetzt haben. Vielleicht stösst du aber auch auf taube Ohren. Dann ist es vielleicht gut, eine Ausweichlösung zu finden - quasi tolerantere Anwohner zu suchen. Vielleicht musst aber auch seitens der Staatsgewalt eingegriffen werden. Es lässt sich je nach der Situation nicht alles zum guten wenden. Dann ist es immer noch wichtig die Schäden, die entstehen, zu minimieren. Richtig hell wirds erst, wenn du eine win -win Situation erzeugen kannst. Das klappt auch nicht immer. Aber es ist wichtig, es versucht zuhaben.

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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Amatra » 16.10.2015, 13:50

    Was tust du, wenn jemand in deinem Zugabteil geprügelt wird?
    Nichts zu tun lehnen wir Tritorianer ab. Sich solchen Situationen unvorbereitet zu stellen wiederum ist dumm.
    Ich sehe da nicht wirklich eine andere Möglichkeit als Selbstverteidigung zu lernen.


    Naja, das ist Ansichtssache. Wenn ich ein Schrank von einem Mann wäre, hätte ich sicherlich dieselbe Einstellung. Allerdings bin ich ein zartes Weib, das beim beherzten handbreiflichen Eingreifen eher nebenbei weggeschnippt, als ernstgenommen wird. Im Stadion habe ich damals als Ordner passive Deeskalationsmaßnahmen gelernt.
    Gewaltfrei.


    Ich rede nicht von Selbstsicherheit sondern von Selbstbewusstsein.
    Es gibt viele Formen des Selbstbewusstseins. Aber die Sorte die du brauchst um gegenüber oben genanntem Täter die nötige Souveränität auszustrahlen ihn von weiteren tätlichen Handlungen abzuhalten kultiviert man eher nicht beim Kitesurfen.


    Ja, da gebe ich Dir recht.
    Wenn Du aber mal vor knapp tausend Leuten auf der Bühne getanzt hast, strahlst Du auch vor 2-3 eine gewisse Souveränität aus, sofern Du an Dich glaubst. Und dazu brauchst Du dann natürlich auch Selbstsicherheit/Selbst-Vertrauen. Wenn ich mich der Situation niht gewachsen fühle, muss ich andere hinbefehlen - dasist wie bei der ersten Hilfe am Unfallort: nicht bitten, anordnen!
    (Dabei haben mich Zorn und Leidenschaft bisher immer gut unterstützt - dann strahlst Du die Macht aus, den anderen Deinen Willen bedingungslos aufzuzwingen)

    Kor, damit wäre Deine Frage wahrscheinlich schon beantwortet? Das streben nach Macht ist ziemlich ausgeprägt und das war es schon immer in mir... Anführerin, Klassensprecher, Jugendgemeinderat, Fachschaft, Fachgruppe, Führungskraft, Kammerarbeit, Elternsprecher,... ich denke, ich würde auch die Weltherrschaft an mich reißen, wenn ich Zeit dazu hätte.:oops:

    Emotionen wie diese sind starke Triebfedern, aber sie sind eindimensional, unstet und ein ums andere Mal schlichtweg dumm.
    Deshalb ist es wichtig sie zu begreifen und zu kontrollieren.


    Ja, deshalb bin ich hier.:)


    Die "Grauen" gibts gar nicht. Die dachten sie machen mal nen eigenen Club auf um Anhänger um sich zu scharen, aber als nach 2 Tagen noch keiner kam sind sie verschwunden.


    Wieso wundert mich das nicht...?:lol:


    Die Flüchtlingsfrage ist natürlich ein brandaktuelles Thema.
    Aber warum werden immer alle über einen Kamm geschoren?
    Es gibt die, die können und wollen und alles machen werden, um sich eine neue Existernz in der Fremde, fern der geliebten Heimat, aufzubauen. Die werden wenig anecken, kooperativ und fleißig sein. Und es gibt Sozialschmarotzer, die zünden kurz vor der Grenze ihren Pass an und schreien im allgemeinen Chaos "Asyl!". Eine achtsame Gesellschaft wird hier die Spreu vom Weizen trennen, die einen unterstützen und die anderen abschieben. Und wenn man den Ehrlichen Hilfe anbietet, werden sie eine Bereicherung für die Kommune und ihrerseits eine Hilfe für/gegen die anderen.
    Das ist doch völlig klar.

    Flüchtlinge sind weder schädlich, noch ansteckend. Sie sind Menschen, die in der Fremde Frieden suchen, weil ihnen ihre geliebte Heimat fremd und wüst geworden ist.
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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Vrooktar » 16.10.2015, 16:53

    Es gibt die, die können und wollen und alles machen werden, um sich eine neue Existernz in der Fremde, fern der geliebten Heimat, aufzubauen. Die werden wenig anecken, kooperativ und fleißig sein. Und es gibt Sozialschmarotzer, die zünden kurz vor der Grenze ihren Pass an und schreien im allgemeinen Chaos "Asyl!". Eine achtsame Gesellschaft wird hier die Spreu vom Weizen trennen, die einen unterstützen und die anderen abschieben.


    Solch gegenüberstellende Rhetorik erweckt immer den Eindruck solche zwei Gruppen halten sich die Waage. Die Realität sieht wohl eher so aus, dass der erste Typus von 85% repräsentiert wird, der zweite Typus von weniger als 1% und der Rest irgendne Grauzone dazwischen.

    Die Diskussion ist dahingehend oft unehrlich.
    Der Anteil der Akademiker ist bei flüchtigen Syrern größer als in der deutschen Bevölkerung.
    Aber gut, das ist ein Thema für sich.


    Naja, das ist Ansichtssache. Wenn ich ein Schrank von einem Mann wäre, hätte ich sicherlich dieselbe Einstellung. Allerdings bin ich ein zartes Weib, das beim beherzten handbreiflichen Eingreifen eher nebenbei weggeschnippt, als ernstgenommen wird. Im Stadion habe ich damals als Ordner passive Deeskalationsmaßnahmen gelernt.
    Gewaltfrei.


    Beim "beherzten handgreiflichen eingreifen" ist es mit dem "ernst genommen werden" zu spät, da musst du dich durchsetzen können, das kann man lernen, auch als "zartes Weib". Ich habe schon manche Damen ausgebildet, wenn du nicht grad magersüchtig bist, kannst du kaum noch "zarter" sein.
    Finde deine Argumentation aber interessant.
    Gerade die Position "Schrank von einem Mann" bietet sich meist so dar, dass keine Selbstverteidigungskenntnisse erforderlich sind, weil man ja durch seine Erscheinung deeskalieren kann. Scheinbar dreht man sich das immer so wie es einem gefällt ^^

    Ich habe mittlerweile schon eine handvoll Leute trainiert, die sich direkt als Pazifisten oder manchmal auch nur als nah dran klassifiziert haben. Die Zweifel am Sinn der Selbstverteidigung teilen da nur jene, die sie noch nie richtig ausgeübt haben. Niemand der auch nur ein Viertel des tritorianischen Weges hinter sich hat käme auf die geradezu wahnwitzig anmutende Idee ohne seine gewonnenen Erkenntnisse so gut deeskalieren zu können wie mit.

    Ich will dir damit nicht zu nahe treten. Aber ich habe selbst eine ganze Weile Stadien, Arenen sowie Supermärkte und andere Gebäude in Risikogebieten bereichert. Da lernt man schon allerhand, aber wenn man meint das sei auch nur annähernd an der Spitze des möglichen wird unsereins einfach unwillkürlich schmunzeln müssen.

    Wir Menschen halten gern viel von dem was wir können.
    Die Realität ist dahingehend leider erbarmungslos.
    Mit der Ausnahme von vielleicht 3 Personen hatte jeder meiner Schüler vor dem Training gesagt, dass er sich im Ernstfall schon ganz gut wehren könne.
    Wenn ich jemanden, den ich 15 Stunden trainiert habe (Was je nach Fall zwischen 2 und 7 Treffen sind) nochmal frage was er von diesem Eingangsstatement hält bekomme ich sinngemäß immer dieselbe Antwort: "Ich hatte ja keine Ahnung...."


    Wenn Du aber mal vor knapp tausend Leuten auf der Bühne getanzt hast, strahlst Du auch vor 2-3 eine gewisse Souveränität aus, sofern Du an Dich glaubst. Und dazu brauchst Du dann natürlich auch Selbstsicherheit/Selbst-Vertrauen. Wenn ich mich der Situation niht gewachsen fühle, muss ich andere hinbefehlen - dasist wie bei der ersten Hilfe am Unfallort: nicht bitten, anordnen!


    Das scheint dann nur beim Tanzen zu funktionieren. Als ich vor Tausenden Leuten gesungen habe hat mir das in der Hinsicht nichts gebracht.
    "Leider ist die grundlegende Einsicht in den Wert grundlegender Einsichten nur bei sehr wenigen Menschen vorhanden."
  • Amatra

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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Amatra » 16.10.2015, 21:10

    Vrooktar hat geschrieben:Solch gegenüberstellende Rhetorik erweckt immer den Eindruck solche zwei Gruppen halten sich die Waage. Die Realität sieht wohl eher so aus, dass der erste Typus von 85% repräsentiert wird, der zweite Typus von weniger als 1% und der Rest irgendne Grauzone dazwischen.

    Die Diskussion ist dahingehend oft unehrlich.


    Vollkommen richtig.

    Ich will dir damit nicht zu nahe treten. Aber ich habe selbst eine ganze Weile Stadien, Arenen sowie Supermärkte und andere Gebäude in Risikogebieten bereichert. Da lernt man schon allerhand, aber wenn man meint das sei auch nur annähernd an der Spitze des möglichen wird unsereins einfach unwillkürlich schmunzeln müssen.


    Das unterschreib ich Dir sofort.
    Dachte mir auch schon, dass Du mit sowas bestimmt Erfahrung hast. Du hast so eine herrlich direkte Ausdrucksweise, die ich eigentlich nur von Leuten aus dem Sicherheitsdienst oder bei der Polizei kenne und schätze. ;)

    Ich habe damals auch viel gesehen, allerdings auch, wie mans eben nicht machen sollte. Oft war dabei der gewaltfreie Weg der Bessere, aber nicht immer.
    War das bei Dir auch so, dass das ein schmaler Grat war zwischen dem was man kann und dem was man "darf"?! Zumindest wurde uns beigebracht, dass schon bloßes Festhalten bis die Polizei eintrifft, als Freiheitsberaubung ausgelegt werden kann.
    Andererseits steht jede Situation für sich, da kann man wirklich nichts pauschalisieren.
    Die Frage ist, wenn man nicht so einen Job macht und sich nicht wissend und willens in ein "Risikogebiet" begibt, wie oft man tatsächlich in eine derartige Situation gerät, in der man mit Diplomatie nicht weiterkommt?
    Das ist jetzt keine rhetorische Frage und keinesfalls polemisch gemeint, das interessiert mich wirklich!

    Ich war bisher wesentlich öfter als Ersthelfer bei Unfällen zugegen, als dass ich eine Schlägerei in/an der U-Bahn o.ä. erlebt habe (aber das liegt vielleicht am gesitteten schwäbischen Dorfleben und den schnellen Fahrzeugen... :lol: )

    Das scheint dann nur beim Tanzen zu funktionieren. Als ich vor Tausenden Leuten gesungen habe hat mir das in der Hinsicht nichts gebracht.

    :D Dann warst Du wohl nicht überzeugt von dem, was Du da tust, hm?Oder Du bist halt einfach keine Rampensau ^^

    Naja, jedenfalls möchte ich gerne einen kampflosen Ausbildungweg wählen, wenn das möglich ist.
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    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Vrooktar » 17.10.2015, 01:30

    Naja, jedenfalls möchte ich gerne einen kampflosen Ausbildungweg wählen, wenn das möglich ist.


    Ich bin sicher, dass das irgendwo möglich ist, nur eben nicht bei uns ^^


    Dann warst Du wohl nicht überzeugt von dem, was Du da tust, hm? Oder Du bist halt einfach keine Rampensau ^^


    Überzeugt war ich hinreichend. Letzteres könnte eher hinkommen.


    Dachte mir auch schon, dass Du mit sowas bestimmt Erfahrung hast. Du hast so eine herrlich direkte Ausdrucksweise, die ich eigentlich nur von Leuten aus dem Sicherheitsdienst oder bei der Polizei kenne und schätze. ;)


    Ich glaub ich war schon immer so.
    Das eine Jahr wo ich einmal die Woche unterwegs war wird nicht den Ausschlag gegeben haben ^^


    War das bei Dir auch so, dass das ein schmaler Grat war zwischen dem was man kann und dem was man "darf"?! Zumindest wurde uns beigebracht, dass schon bloßes Festhalten bis die Polizei eintrifft, als Freiheitsberaubung ausgelegt werden kann.


    Freiheitsberaubung wär es nur, wenn er sich nichts zu schulden hat kommen lassen.
    Jemand unbekannten, den man auf frischer Tat ertappt hat, sei das nun bei Vandalismus oder Diebstahl, kann man problemlos festnehmen und, wenn nötig, auch gewaltsam an der Flucht hindern. Das ist ein Jedermannsrecht.
    Man sollte halt nur vermeiden auf Verdacht Leute festzunehmen.


    Die Frage ist, wenn man nicht so einen Job macht und sich nicht wissend und willens in ein "Risikogebiet" begibt, wie oft man tatsächlich in eine derartige Situation gerät, in der man mit Diplomatie nicht weiterkommt?


    Ich fahr viel mit öffentlichen Verkehrsmitteln, allein da kann man schon einmal im Monat die ein oder andere Situation bezeugen, die Gewaltpotenzial hat. Davon ab höre ich von Leuten, die in ihrem Nachtleben aktiver sind als ich, öfter von solchen Situationen. Wenn man all das weglässt bleiben die Situationen in denen man von Gruppen auf der Straße angegangen wird, aber dazu kann ich mittlerweile keine Wahrscheinlichkeitsaussage mehr machen. Es gab Zeiten da bin ich, wenn ich bestimmte Areale nicht gezielt umgangen bin, mindestens einmal die Woche angegangen worden. Seit Jahren legt sich mit mir aber niemand mehr freiwillig an.
    "Leider ist die grundlegende Einsicht in den Wert grundlegender Einsichten nur bei sehr wenigen Menschen vorhanden."
  • Amatra

    Beitragsersteller

    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Amatra » 20.10.2015, 14:47

    Kor? Qui-Ran?
    Wie sieht's in Euren Orden aus: ist da eine kampflose Ausbildung möglich?!

    Oder habt Ihr's mit mir aufgegeben? :?
  • Kor Venor
    Beiträge: 13
    Registriert: 21.09.2015, 13:50

    Re: Eine Facette der Wirkung der Macht: das A-Feld (Akasha-F

    von Kor Venor » 20.10.2015, 17:41

    Hallo Amatra,

    ja klar, bei uns kannst du eine kampfsport freie Ausbildung zur Jedi machen. Sorry, ich dachte, das wäre bereits rübergekommen, als ich sagte, dass bei uns die Ausbildung und damit auch die einzelnen Teile freiwillig sind. Wir würden uns über dich sehr freuen und haben dich garantiert nicht aufgegeben.

    LG, Kor Venor

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