Jediismus in Deutschland


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• Jediismus allgemein • Philosophie & Religion



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 Betreff des Beitrags: Warum Jedi?
Verfasst: 07.02.2016, 18:07 
Orden der Hoffnung <OOH>
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Beiträge: 109
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Liebe Interessenten,

mich würde interessieren, aus welchem Grund ihr euch für den Weg der Jedi entschieden habt und inwieweit ihr auf den Grundlagen derselben aufbaut, sprich, dem Filmvorbild.

Ich bin sehr gespannt auf eure Antworten.

Macht, Weisheit und Güte,
Qui-Ran

_________________
"Über nichts wird flüchtiger geurteilt als über die Charaktere der Menschen, und doch sollte man in nichts behutsamer sein."

Georg Christoph Lichtenberg


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum Jedi?
Verfasst: 11.02.2016, 17:28 

Registriert: 11.02.2016, 13:34
Beiträge: 67
Folgendes schrieb ich hier vor ziemlich genau vier Monaten:
Zitat:
Also (jetzt kommts, jetzt oute ich mich!) ich schöpfe bisher all meine Kraft aus meinem Zorn und der Leidenschaft zu dem, was ich tue. (Gefühlt fehlt nicht mehr viel, bis situationsbedingt mal blaue Blitze aus meinen Fingern sprühen. :twisted: ) Es fällt auch gar nicht schwer, da es mittelbar oder unmittelbar die Entropie erhöht (also nicht der Quatsch mit den Blitzen, sondern das mit dem Zorn und der Leidenschaft!)
Irgendwie ist das aber nur die halbe Wahrheit.
Daher versuche ich mich dadurch zu vervollkommnen, dass ich nun den Weg der Tugenden suche.
Und zwar ohne sturen religiösen Fanatismus, aber dafür mit mathematisch-naturwissenschaftlich begeisterten Menschen, die keiner Seele ´was zu leide tun wollen.
Jediismus scheint mir da der für mich richtige Weg.

Diese "Grauen" sind für mich keine Option, denn wenn ich nichts an mir ändern möchte, bzw mich nicht mittels Willenskraft weiterentwickeln möchte, brauche ich mir auch keine neue Bezeichnung dafür zu geben.
Oder ich habe dieses graue Prinzip nicht verstanden. :(


Habe ich seit dem etwas gelernt? Ja. Und ich bin froh und dankbar, diesen Weg mit Euch zu gehen.

Was hat das alles mit dem "Filmvorbild" zu tun?
Star Wars ist und bleibt ein Teil meines Lebens und Denkens. Jedoch die Filmjedi mag ich nicht. Sie sind allesamt selbstherrlich und überheblich. Von Demut keine Spur!
Verkrampfte Strukturen und der Wahn nur einer halben Sache (der hellen Seite der Macht) folgen zu müssen.

Glücklicherweise muss ich mich in der Realität nicht für eine bestimmte Seite der "Macht" entscheiden und muss auch weder so einen Fummel tragen, noch mit einer Spielzeugwaffe herumwedeln, um dem jediistischen Ideal entgegenzustreben.
Auch bin ich keinem selbsternannten Rat oder sonst einer Instanz außer mir selbst Rechenschaft schuldig.
Ich erfreue mich jeden Tag daran, nach dem Kodex zu handeln und diesen täglich mehr zu verinnerlichen.
Ich ärgere mich nicht über Rückschläge und Wutausbrüche, sondern übe mich stets darin, die entstandene Situation zu überdenken, um beim nächsten Mal gelassener zu reagieren, respektive die Energie anderweitig zu kanalisieren -beispielsweise in Form von Güte, Vergebung, Einsicht oder Entschuldigung...

Noch bin ich weit entfernt von einem ideal ausgeglichenen Gemüt und Kontemplation - ich bin gespannt, wohin der "Weg der Jedi" mich noch führen wird.


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum Jedi?
Verfasst: 11.02.2016, 18:40 
Orden der neuen Republik <OrnR>
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Registriert: 01.02.2013, 16:18
Beiträge: 145
Starker Beitrag Amatra,

ich muss hier dann aber nochmal meine an anderer Stelle schonmal gebrachte Anmerkung anbringen.

Ich persönlich, und ich hoffe, das setzt sich mal durch, unterscheide da ganz kategorisch zwischen Jedi und Jediist. Ein Jedi kann natürlich auch Jediist sein und umgekehrt, aber grundsätzlich sind das für mich verschiedene Dinge.

Als Jediist lebe und handle ich nach Grundsätzen die mir mein Kodex und meine Ordensregeln vorschreiben. Die können auch gerne von Orden zu Orden verschieden sein, aber irgendwo muss ein Kodex vorhanden sein, zu dem man bestrebt ist, ihn auch zu erfüllen.

Ein Jedi hingegen ist jemand, der sich eine Robe anzieht, auf Treffen mit Gleichgesinnten geht und mit Lichtschwertern herumfummelt. Nur damit wir uns nicht falsch verstehen, da ist nichts verwerfliches oder anstössiges daran, das soll bitte jeder so ausleben, wie er gerne möchte.

Leider sehe ich aber immer mehr Missverständnisse zwischen Jediisten und Jedi, bzw Leuten die hier mal auf die Suche gehen und dann enttäuscht sind, weil sie andere Gegebenheiten vorfinden, als sie erwartet hätten. Wie gesagt, diese beiden Strömungen können und dürfen sich durchaus überschneiden, da spricht nichts dagegen, aber wenn jemand Jediist werden will, würde ich ihn eher weniger in einen Jedi-Orden schicken, genauso wie ich einen der Jedi werden will in einen jediistischen Orden schicken würde.

Wenn man also Qui-Rans Eingangsfrage wortgetreu beantwortet, müsste Deine Antwort darauf lauten: Ich bin kein Jedi, ich bin Jediist.

Nur mit Roben und Lichtschwertern herum zu fummeln macht niemanden zum Jediisten, genauso wie kein Jediist in Alltagskleidung ein Jedi ist. Wenn wir alle zusammen das mal hinbekommen würden, diese Unterschiede an zu erkennen und ebenso dann zu formulieren wären wohl einige Missverständnisse aus der Welt.

Meine Antwort - weil ich eh gerade hier schreibe - ist: Kann ich nicht sagen, ich bin Jediist, nicht Jedi.

Grüße

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Das Leben ist hart - aber es geht vorbei !


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum Jedi?
Verfasst: 11.02.2016, 19:26 

Registriert: 11.02.2016, 13:34
Beiträge: 67
Zitat:
"... Ja, und diese beschissene Volksfront von Judäa." - "Ja, Spalter. Äh... WIR sind die Volksfront von Judäa." - "Ich dachte wir wären die populäre Front." - "Nein, du Trottel, Volksfront." - "Was ist den aus der populären Front geworden?" - "Die sitzt da drüben." Zeigt auf einen einsamen alten Mann. "SPALTER!"


oops!...falscher Film.

Jondalar, da magst Du durchaus recht haben, aber ich habe -um Qui-Ran zu zitieren- vom "Weg der Jedi" geschrieben. Ich habe mich weder als Jedi, noch als Jediist bezeichnet.

Wenn ich geschrieben hätte, dass ich den "Weg des Christus", den "Weg des Mohammed", den "Weg des Brian", den "Weg der Wahrheit", den "Weg des Lichts" oder was auch immer gehe, dann heißt das nicht gleichbedeutend, dass ich mich als den- oder dasselbe betrachte!
(Wobei: "Ich bin die Wahrheit - ich bin das Licht" könnte mir schon gefallen :lol: :lol: :lol: )

Mein Kodex beschreibt den Weg des Jedi. Jedi. Nicht Jediist.
Was bin ich? Ich.

Zitat:
Laßt uns alle eine Sandale hochhalten und die andere am Fuß behalten


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum Jedi?
Verfasst: 11.02.2016, 19:42 
Orden der neuen Republik <OrnR>
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Amatra hat geschrieben:
Zitat:
Laßt uns alle eine Sandale hochhalten und die andere am Fuß behalten


Isch abe gar keine Sandale....

Ich verstehe, was Du meinst und stimme Dir ja sogar zu, aber irgend eine Unterscheidung zwischen Roben-Jedi und Geistliche-Jedi wird man über kurz oder lang mal finden müssen.

Wenn ich im langen weissen Leinenhemd mit langen Haaren und nem Bart mit Dornenkrone herumlaufe und mit nem Holzkreuz in der Gegend herum fuchtle, werden mich wohl eher weniger Leute als Christen bezeichnen, die werden dann wohl eher Jesus - oder Spinner - zu mir sagen.

Und eben gerade Leute, die auf der Suche nach bestimmten Inhalten sind, sollten nicht durch ungenaue Sprachnutzung am Finden ihrer Ideale gehindert werden. Die verlassen dann nämlich frustriert den falschen Orden und schauen sich erst gar keinen zweiten an.

Grüße

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum Jedi?
Verfasst: 11.02.2016, 20:21 

Registriert: 11.02.2016, 13:34
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Jondalar hat geschrieben:
Wenn ich im langen weissen Leinenhemd mit langen Haaren und nem Bart mit Dornenkrone herumlaufe und mit nem Holzkreuz in der Gegend herum fuchtle, werden mich wohl eher weniger Leute als Christen bezeichnen, die werden dann wohl eher Jesus - oder Spinner - zu mir sagen.

Also in Köln würdest Du damit wahrscheinlich gar nicht auffallen...

Ja schon klar, aber lass Dich bitte nicht von Äußerlichkeiten täuschen: nicht jeder Weißkittel ist ein Doktor (selbst wenn er Arzt ist!). Im Grunde kannst Du als rosa Kaninchen verkleidet durch Mekka hüpfen - wenn sich jemand für Deine jediistische Überzeugung interessiert, wird er Dir zuhören, wenn er sich lieber von Äußerlichkeiten täuschen lassen will, wird er Dich einfach auslachen.

Für mich macht es keinen Unterschied, ob jemand so einen Jedifummel trägt oder nicht, wenn das gesagte-gemeinte-und-gelebte(!) dem Kodex entspricht, kann er sich als Jedi, Jediist oder von mir aus auch als Lucasjünger bezeichnen - ich glaube ihm, dass er den "Weg des Jedi" geht.
Andernfalls attestiere ich ihm eine lustigen Verkleidung und wünsche viel Spaß beim Cosplay.
Selbst hege ich jedenfalls kein gesteigertes Interesse, ne Jedirobe anzuziehen. Wozu auch?

Die Kleidung macht niemanden zu einem besseren Menschen. Oder Jedi. Oder Jediist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum Jedi?
Verfasst: 11.02.2016, 21:43 
Orden der neuen Republik <OrnR>
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Ja, auch da widerspreche ich Dir nicht, am Ende geht es mir nur um:

Jondalar hat geschrieben:
Leider sehe ich aber immer mehr Missverständnisse zwischen Jediisten und Jedi, bzw Leuten die hier mal auf die Suche gehen und dann enttäuscht sind, weil sie andere Gegebenheiten vorfinden, als sie erwartet hätten.

Und eben gerade Leute, die auf der Suche nach bestimmten Inhalten sind, sollten nicht durch ungenaue Sprachnutzung am Finden ihrer Ideale gehindert werden. Die verlassen dann nämlich frustriert den falschen Orden und schauen sich erst gar keinen zweiten an.


;)

Grüße

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum Jedi?
Verfasst: 11.02.2016, 22:02 

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Alles klar.

Und wie lautet Deine Antwort auf folgende Formulierung:
...mich würde interessieren, aus welchem Grund Ihr Euch für den jediistischen Weg entschieden habt und inwieweit ihr auf den Grundlagen des Filmvorbildes aufbaut?


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum Jedi?
Verfasst: 12.02.2016, 08:45 
Orden der Hoffnung <OOH>
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Ein Jedi ist ein Jedi.

Da einen künstlichen Unterschied konstruieren zu wollen, ist unter anderem der Grund, wieso es ungefähr 2,87 Millionen verschiedene Abstufungen des Katholizismus gibt... Unnötig, und wie Amatra schon so schön sagte:
Volksfront von Judäa...

Der einzige interessante Unterschied ist: lebe ich eine Philosophie oder eine Religion?
Und nach meiner Erfahrung sind die Jediisten diejenigen, die eine Religion wollen, und die Jedi sind diejenigen, die die Philosophie wollen. Den Unterschied zum Fandom-Jedi lasse ich hier weg, denn der ist ohnehin jedem bewusst und in einem Board, das Jediismus.de heißt, auch nicht das Thema.

Die Philosophie lässt sehr viel mehr Entscheidungsfreiheit zu, während eine Religion immer einen Exklusivitätsanspruch hat, und genau das ist es, was mir nicht gefällt, denn das haben wir schon ein paar 1000 mal auf der Welt. Ich muss das Rad nicht noch einmal neu erfinden, um dann einen neuen Konflikt heraufzubeschwören zwischen Jedi und Jediisten.
Wer Spaß an sowas hat, der kann es versuchen, mich interessiert das nicht, und auch für Auseinandersetzungen dieser Art interessiere ich mich nicht, deshalb war das auch mein erster und letzter Beitrag dazu.

Amatra, was du beschreibst, klingt so ein bisschen nach grauem Jedi. Auch sehr interessant, und wenn es für dich klappt, umso besser. Vielleicht findest du ja irgendwann einen Orden, in dem es dir gefällt, und kann ja auch gut sein, dass man sich dann sieht :D ;)

Ein Jedi, ganz egal wo er ist, ist ersteinmal immer dem Kodex verpflichtet, auch wenn ein Rat in einem Orden erst einmal das Organisatorische zu tun hat. Kadavergehorsam gehört nicht in einen Jedi-Orden.
Wenn man anständig und respektvoll miteinander umgeht, dann sollte das auch kein Problem darstellen. Leider ist das nicht immer gegeben, speziell wenn eigene Interessen mit hinein spielen.

Den Weg der Jedi habe ich unter anderem deswegen gewählt, um selbst an dem, was ich lerne, zu wachsen und anderen dabei zu helfen. Das gelingt mir manchmal, manchmal auch nicht, aber so ist das, und langsam aber sicher geht es immer besser ;)

Macht, Weisheit und Güte

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum Jedi?
Verfasst: 12.02.2016, 10:14 
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Qui-Ran Demera hat geschrieben:
Ein Jedi ist ein Jedi.


Ja, das mag für Dich zutreffen, das wundert mich ehrlich gesagt auch nicht besonders, aber es gibt halt Menschen, die haben andere Sichtweisen als Du, das solltest Du Dir vielleicht auch mal zu Gemüte führen ;)

Qui-Ran Demera hat geschrieben:
Da einen künstlichen Unterschied konstruieren zu wollen, ist unter anderem der Grund, wieso es ungefähr 2,87 Millionen verschiedene Abstufungen des Katholizismus gibt... Unnötig, und wie Amatra schon so schön sagte:
Volksfront von Judäa...


Soso, Du findest also, dass jemand, der mit Robe herum läuft und mit dem Lichtschwert herumfummelt gleich automatisch Jediist ist? Komisch, dass auch das nicht sehr verwunderlich klingt.

Qui-Ran Demera hat geschrieben:
Der einzige interessante Unterschied ist: lebe ich eine Philosophie oder eine Religion?
Und nach meiner Erfahrung sind die Jediisten diejenigen, die eine Religion wollen, und die Jedi sind diejenigen, die die Philosophie wollen. Den Unterschied zum Fandom-Jedi lasse ich hier weg, denn der ist ohnehin jedem bewusst und in einem Board, das Jediismus.de heißt, auch nicht das Thema.


Ganz offensichtlich ist das eben nicht jedem bewusst, sonst wären nicht so viele Menschen enttäuscht von dem, was sie in den verschiedenen Orden vorfinden. Ich habe schon aus mehreren Orden Menschen aus diversen Gründen weggehen sehen - die einen, weil der eine Orden zu spasslastig war, die anderen, weil der andere Orden zu ernsthaft war. Wenn Du da keinen Unterschied erkennen kannst, spricht das zwar ebenso Bände, aber hilft trotzdem dem Suchenden keinen Schritt weiter. Es geht hier ja auch nicht - zumindest bei mir, bei Dir mag das anders sein - nicht darum, was wir selber denken, die da schon jahrelang involviert sind, sondern eben darum, was einer der gar keine Ahnung hat und auf der Suche ist, für Eindrücke bekommt. Aber das scheint Dir eher zweitrangig wichtig zu sein.

Qui-Ran Demera hat geschrieben:
Die Philosophie lässt sehr viel mehr Entscheidungsfreiheit zu, während eine Religion immer einen Exklusivitätsanspruch hat, und genau das ist es, was mir nicht gefällt, denn das haben wir schon ein paar 1000 mal auf der Welt. Ich muss das Rad nicht noch einmal neu erfinden, um dann einen neuen Konflikt heraufzubeschwören zwischen Jedi und Jediisten.


Ich bin mir sicher, ich bin nicht der Einzige, der bei diesen Zeilen leicht Schmunzeln muss, aber lassen wir das.

Qui-Ran Demera hat geschrieben:
Wer Spaß an sowas hat, der kann es versuchen, mich interessiert das nicht, und auch für Auseinandersetzungen dieser Art interessiere ich mich nicht, deshalb war das auch mein erster und letzter Beitrag dazu.


Auch hier nochmal, es geht nicht um eine Auseinandersetzung, das spielt sich nur in Deinem Kopf ab, es geht darum, dass man Suchenden den richtigen Weg weist. Wenn jemand mir beschreibt, was er sucht, kann ich ihn sogar zu Dir schicken, aber nur, wenn er das auch sucht. Wenn er Hardcorejedi werden möchte, würde ich ihn wo anders hinschicken. Alle unter Deinem Banner zu vereinen schmeichelt zwar Deinem Ego, bringt aber den Leuten, die sich das anders vorgestellt haben herzlich wenig. In wie weit Dir das dann egal ist, lasse ich mangels Gedankenlesefähigkeit mal aussen vor.

Wenn Du Dich aber nicht an einer Diskussion beteiligen möchtest, die Du ja selber angestossen hast, würde ich Dir einen Blog empfehlen ;)

Qui-Ran Demera hat geschrieben:
Ein Jedi, ganz egal wo er ist, ist ersteinmal immer dem Kodex verpflichtet, auch wenn ein Rat in einem Orden erst einmal das Organisatorische zu tun hat. Kadavergehorsam gehört nicht in einen Jedi-Orden.
Wenn man anständig und respektvoll miteinander umgeht, dann sollte das auch kein Problem darstellen. Leider ist das nicht immer gegeben, speziell wenn eigene Interessen mit hinein spielen.


Ja, da stimme ich Dir völlig zu. Kadavergehorsam ist keine jediistische Tugend und Anstand und Respekt sollten schon da sein - leider ist aber auch das nicht in allen Orden gegeben, mal nur so nebenbei bemerkt. Es gibt ja doch immer wieder Menschen, die sich als Jedi bezeichen, während sie despotisch und mit eisernem Besen unter Zuhilfenahme sämtlicher unlauterer Praktiken mobben, lügen, unterdrücken usw - schön, dass Du das auch ablehnst.

Herzliche Grüße

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum Jedi?
Verfasst: 12.02.2016, 10:33 
Orden der neuen Republik <OrnR>
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Registriert: 01.02.2013, 16:18
Beiträge: 145
Amatra hat geschrieben:
Alles klar.

Und wie lautet Deine Antwort auf folgende Formulierung:
...mich würde interessieren, aus welchem Grund Ihr Euch für den jediistischen Weg entschieden habt und inwieweit ihr auf den Grundlagen des Filmvorbildes aufbaut?


Sorry, das habe ich jetzt glatt übersehen.

Darauf würde meine Antwort folgendermassen aussehen:

Im Grunde genommen war mein Leben schon jediistisch, bevor ich das überhaupt wusste. Als ich seinerzeit dann EP 4 sah, fiel es mir wie Schuppen aus dem Haar ;) Ich war damals auch noch relativ jung und idealistisch, also war gleich klar, ich bin Jedi.

Leider ist es aber so, da gebe ich Dir in jeder Hinsicht recht, dass die Filmjedi wirklich sehr impertinent, arrogant und egoistisch sind. Das hat mir nicht gefallen, weil ich zwar dem Grundgedanken zustimmte, aber nicht den Auswüchsen und den Ränkespielen. Das war natürlich auch am Anfang noch ein schleichender Prozess, weil in der Orginaltrilogie der Jedi ja doch noch ein wenig ehrenvoll und idealistisch war, aber spätestens seit der neuen Trilogie war völlig klar, dass diese Jedi nur machtbesessene, eifernde, verblendete Egomanen sind, damit kann ich mich nicht identifizieren.

Alleine schon die Forderung sich nicht ein zumischen muss ich ablehnen. Wenn jemand eine alte Dame überfällt und ihr die Handtasche raubt werde ich eingreifen und nicht zusehen und warten, ob sie vielleicht nach Hilfe ruft oder nicht. Ebenso die vehemente und rigorose Machterhaltsgeschichte der Jedi was ihren Rat und die Meister usw betrifft, finde ich gelinde gesagt verabscheuungswürdig.

Die Grundlagen, die mich schliesslich zu weiteren Schritten geführt haben, ist jedoch die Philosophie dahinter, die Regeln, die sie selber ja nicht befolgen, der Kodex, den sie nicht erfüllen, das alles war mir wert, es in die Realität um zu setzen. Auch das war ein langer Weg voller Irrungen und Wirrungen, aber letztendlich habe ich nun meine Interpretation der Grundlagen aus den Filmen gefunden.

Im OrnR ist es wichtig, dass Leute selbstbestimmt leben, sich nicht von Rat oder sonstigen Organen, die sich für etwas besseres halten, gegängelt werden. Hier herrscht Demokratie und jede Meinung ist gleich viel wert wie jede andere Meinung. Ich bin ja einer der Gründer, wenn nicht der Initiator schechthin, aber auch ich habe keinerlei Sonderbefugnisse, keine besondere oder herausragende Stellung, ich bin dort nur Mitglied wie jeder andere. Gut, ich administriere das Ding und überwache die Einhaltung der Regeln und des Kodex, aber auch das nur mit Einverständnis und der Hilfe der anderen Mitglieder. Keiner bei uns entscheidet oder beschliesst eigenmächtig irgendwelche "Gesetze" oder anderen Klimbim und keiner wird zu irgend etwas gezwungen, wie ein obsoletes Ausbildungssystem oder irgendwelche künstlich konstruierten Hierarchien.

Mein Kern der Geschichte ist der, dass jeder Jediist eigenständig und in sich gefestigt sein Leben so gestalten kann, dass er jederzeit mit den Regeln und dem Kodex klar kommt. Wenn ich in einem Kodex lese, dass man verpflichtet ist, sich sportlich zu betätigen, dann sehe, dass die Hälfte aller Mitglieder übergewichtig und bewegungsfaul sind, muss ich den Wert dieses Kodex in Frage stellen dürfen. Darf ich das nicht, obwohl der Kodex sowieso nicht ernsthaft verfolgt wird, muss es mir möglich sein, das zu hinterfragen und Zweifel an zu melden.

Alles andere ist nicht jediistisch, das ist dann ein Jedi-Kostümorden.

Ich hoffe, das war erschöpfend genug, sonst frag ruhig weiter ;)

Grüße

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum Jedi?
Verfasst: 12.02.2016, 12:12 

Registriert: 11.02.2016, 13:34
Beiträge: 67
Zitat:
Mein Kern der Geschichte ist der, dass jeder Jediist eigenständig und in sich gefestigt sein Leben so gestalten kann, dass er jederzeit mit den Regeln und dem Kodex klar kommt. Wenn ich in einem Kodex lese, dass man verpflichtet ist, sich sportlich zu betätigen, dann sehe, dass die Hälfte aller Mitglieder übergewichtig und bewegungsfaul sind, muss ich den Wert dieses Kodex in Frage stellen dürfen. Darf ich das nicht, obwohl der Kodex sowieso nicht ernsthaft verfolgt wird, muss es mir möglich sein, das zu hinterfragen und Zweifel an zu melden.

Naja, das ist das Problem mit der Auslegungssache: "sportlich betätigen", das kann auch Sumo, Kegeln, Schachspielen, Daddeln oder Wettessen sein und mit Dauerkarte fürs Fußballstadion gibt man immerhin auch jede Menge Geld für sportliche Betätigung aus...

Wenn der Kodex so formuliert ist, dass er Auslegungsspielräume lässt, werden die Spielräume auch ausgenutzt. Normal. Menschlich. Schlau.

Das ist ein Stück weit auch der Unterschied zwischen Katholizismus und Islam: die Katholen drehn sich ihre Wahrheit grundsätzlich hin, wie sie´s brauchen; die Moslems halten sich relativ streng an den Koran, wobei auch hier unterschiedliche Auslegung durchaus Usus ist.
Zitat:
Da einen künstlichen Unterschied konstruieren zu wollen, ist unter anderem der Grund, wieso es ungefähr 2,87 Millionen verschiedene Abstufungen des Katholizismus gibt...
...und alle nennen sich "Katholiken".
Und zu was führt das: zu Streit zwischen den einzelnen Gruppierungen.

Letztendlich ist es hier nichts anderes: "Ätsch! Ich bin der bessere Jedi" - "Mir doch egal, ich bin Jediist" - "Ihr Spinner rennt doch beide einem abgespaceten Märchenfilm hinterher!" ...
Ich gehe davon aus, dass die meisten dem Jediismus zugetanen Menschen mehr als nur tumbe Schafe auf der weltlichen Weide sind - es ist also zu erwarten, dass spitzfindig ausgelegt und gedehnt wird, wo´s der Verstand nur hergibt.

So unterschiedlich werden die Kodizes der einzelnen Orden jedoch nicht sein, denn Grundlage ist und bleibt George Lucas´Rosinenpickerei in allen möglichen Religionen und Philosophien. Da er sich das so schön Dualistisch ausgedacht hat Jedi-Sith sollten sich alle, die sich dem "Guten" verschrieben haben auch "gut" zueinander sein: Respektvoll. Tolerant. Gütig.
Was ist die Realität: Verachtung, Selbstverherrlichung, Neid,...
Warum?
Zitat:
Leider ist das nicht immer gegeben, speziell wenn eigene Interessen mit hinein spielen.

...willkommen im Leben auf der Weide! Wolf oder Schaf?
Der Weg eines JEDEN Jedi(isten) sollte hinaus führen aus diesem Sumpf der Interessenkonflikte!
Erklimme den inneren Stein der Weisen, begib Dich auf den tugenhaften Weg zur Eudaimonia.
Das heißt im Grunde nichts anderes wie: lebe jediistisch, denke jediistisch.
(ich stehe erst am Anfang dieses Weges, wo stehst Du?)

Insgesamt ist die jediistische Strömung so ein Rinnsal, dass sich die Orden untereinander schützen und stützen sollten. Jeder Neuling, der hier aufschlägt, sucht nach etwas, das ihm sein bisheriges Leben entweder nicht bot oder für das er noch keinen Namen hatte, nicht wahr? Das wunderbare am Jediismus ist, dass sich jeder ein Stück weit seinen eigenen Reim drauf machen muss und darf!
D.h. niemand schreibt vor, wie viel Jediismus sein Leben enthalten muss und niemand sollte darüber richten.
Wenn Gleichgesinnte sich in einem Orden zusammenfinden ist das wunderbar!
Engstirnig wäre es, alle Orden mit ihren unterschiedlichen Intentionen gleichschalten zu wollen oder herablassend über "die Anderen" zu urteilen - das ist mMn weder Sinn noch Zweck der jediistische Strömung.
Wer ist nicht froh, wenn man eine Wahl hat, wie intensiv man seinen persönlichen jediistischen Weg gehen und leben möchte?

Zitat:
Die Philosophie lässt sehr viel mehr Entscheidungsfreiheit zu, während eine Religion immer einen Exklusivitätsanspruch hat, und genau das ist es, was mir nicht gefällt, denn das haben wir schon ein paar 1000 mal auf der Welt. Ich muss das Rad nicht noch einmal neu erfinden, um dann einen neuen Konflikt heraufzubeschwören zwischen Jedi und Jediisten.
Wer Spaß an sowas hat, der kann es versuchen, mich interessiert das nicht, und auch für Auseinandersetzungen dieser Art interessiere ich mich nicht, deshalb war das auch mein erster und letzter Beitrag dazu.
Schade. Beleidigt? Verletzt? Gekränkt? Qui(-Ran) tacet consentire videtur. :P (treffendes Wortspiel!? :lol: Nicht böse gemeint! 8-) )


Was ist mit einem jediistischen Konzil?
Gibt es sowas?
Ein Treffen aller Orden um sich gemeinsam angeregt auszutauschen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum Jedi?
Verfasst: 12.02.2016, 13:00 
Orden der neuen Republik <OrnR>
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Registriert: 01.02.2013, 16:18
Beiträge: 145
Amatra hat geschrieben:
Naja, das ist das Problem mit der Auslegungssache: "sportlich betätigen", das kann auch Sumo, Kegeln, Schachspielen, Daddeln oder Wettessen sein und mit Dauerkarte fürs Fußballstadion gibt man immerhin auch jede Menge Geld für sportliche Betätigung aus...

Wenn der Kodex so formuliert ist, dass er Auslegungsspielräume lässt, werden die Spielräume auch ausgenutzt. Normal. Menschlich. Schlau.

Das ist ein Stück weit auch der Unterschied zwischen Katholizismus und Islam: die Katholen drehn sich ihre Wahrheit grundsätzlich hin, wie sie´s brauchen; die Moslems halten sich relativ streng an den Koran, wobei auch hier unterschiedliche Auslegung durchaus Usus ist.

Was ist mit einem jediistischen Konzil?
Gibt es sowas?
Ein Treffen aller Orden um sich gemeinsam angeregt auszutauschen?


Du wirst lachen, aber nachdem ich den OrnR ja erst kürzlich ins Leben gerufen habe, standen wir beim Ausarbeiten der Regeln und des Kodex eben genau vor diesem Problem.

Wir haben uns dann aber darauf geeinigt, dass man von erwachsenen Menschen, die den Weg des Jediismus gehen möchten, durchaus erwarten kann, dass sie sich nicht selbst mit allen möglichen Ausflüchten oder Auslegungen belügen, sondern der Wahrheit ins Auge sehen können.

Wenn ich also in meinem Kodex schreibe, dass der Jedi sich geistig und körperlich fit und gesund halten soll, dann ist das für jeden ernsthaften Menschen klipp und klar genug um sich nicht mit einer Jahreskarte im Fussballverein herausreden zu müssen. Will ich das nicht haben, schreibe ich es halt einfach nicht in meine Kodes rein und fertig. Aber sich damit zu brüsten, dass man nach einem Kodex lebt, während man 60% davon gar nicht erfüllen kann, ist noch nicht einmal lächerlich, das ist eher traurig.

Ebenso die Auslegungen. Regeln und Kodex sind nicht dazu da, ausgelegt zu werden - auch wenn so mancher Orden das absichtlich so anlegt - sondern sie dienen als Richtlinien für das eigene Leben eines jeden Mitglieds. Wenn ich meinen Kodex schon so schwammig formuliere, dass man nahezu alles hineininterpretieren kann, muss ich weder erstaunt sein, dass niemand den Kodex befolgt, noch muss ich mich wundern, wenn das dann jeder so auslegt, wie es ihm gerade in den Kram passt.

Aber - das andere Problem dabei ist, man kann nicht alles so nieder schreiben, dass jeder mögliche Fall einer Ausnahme oder einer Auslegung abgedeckt ist, dann müsste jedes Regelwerk den Umfang des GG haben. Wer das freiwillig ausarbeitet, möchte ich mal sehen ;)

Man muss also Dinge schon konkret und so deutlich als irgend möglich ausformulieren, ohne dabei ins juristische Scharmützel zu verfallen. Alle möglichen Fälle und Ausnahmen und Extravaganzen wird man ohnehin nie erfassen können. Daher streben wir im OrnR auch nicht so sehr danach, den Leuten die vorherrschenden Dogmata ein zu hämmern, sondern setzen auf Eigenverantwortung und selbständiges Denken. Das mag manchem hier befremdlich vorkommen, aber es funktioniert ganz gut.

Am Ende muss ein jeder selber wissen, ob er sich mit den Regeln und dem Kodex eines bestimmten Ordens auseinandersetzen und identifizieren kann. Wenn er das nicht kann, wird er zumeist sowieso nicht lange in der "Szene" verweilen. Der Durchsatz von Neumitgliedern und Karteileichen ist ja ohnehin beachtlich, das kann man aber doch überschaubar halten, wenn gleich klar ist, was einen in einem Orden erwartet.

Ein jediistisches Konzil.

Naja, ich fände die Idee grundsätzlich nicht schlecht, aber erfahrungsgemäss gäbe es da schon vom Start weg erhebliche Schwierigkeiten. Leider ist es durchaus so, wie Du schon angedeutet hast - es gibt Gruppierungen, wie unsere, die sind offen und freundschaftlich allen Anderen zugetan, aber es gibt auch ganz elitäre, verschlossene und engstirnige Vereinigungen, die wird man gegenseitig nicht an einen Tisch bringen. Dazu kommen dann noch persönliche Befindlichkeiten, die so mancher gute Jedi einfach nicht überwinden kann, das erleichtert so eine Sache grundsätzlich eher nicht.

Die andere Frage wäre auch, was soll so ein Konzil bringen? Eine gemeinsame Jedi-Bibel? Das würde ich wieder ablehnen, weil ich natürlich meinen Weg als den richtigen sehe, sonst würde ich den ja nicht gehen sondern einen anderen Weg.

An sich würde ich von der Idee her ja sagen, genau hier IST das Konzil, hier treffen sich fast alle Orden die es gibt und tauschen sich aus - aber wie Du siehst liegt nicht jedem gleichermassen an einem Austausch. Manche wollen auch nur einfach ihre Meinung kund tun und sind an einem tatsächlichen Dialog nicht interessiert. Ist mir auch recht, das ist ja legitim, nur wird es wenig zielführend sein, wenn nicht alle da mitmachen.

Grüße

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum Jedi?
Verfasst: 12.02.2016, 15:11 

Registriert: 11.02.2016, 13:34
Beiträge: 67
Ein Konzil könnte zum Beispiel dazu dienen, Differenzen aus dem Weg zu schaffen, sich auf Gemeinsamkeiten zu konzentrieren (ohne Jedi-Bibel! Ohne Gleichmacherei) und Unterschiede zu respektieren.
Für Konflikte können Lösungen gefunden werden.
Gemeinsame Aktionen, z.B. karitative Einsätze die für einen einzelnen Orden zu groß sind, können koordiniert werden.
Positiver Umgang mit "Andersdenkenden" kann geübt werden... ;)
Erfahrungen können ausgetauscht werden.


Zitat:
An sich würde ich von der Idee her ja sagen, genau hier IST das Konzil, hier treffen sich fast alle Orden die es gibt und tauschen sich aus - aber wie Du siehst liegt nicht jedem gleichermassen an einem Austausch. Manche wollen auch nur einfach ihre Meinung kund tun und sind an einem tatsächlichen Dialog nicht interessiert. Ist mir auch recht, das ist ja legitim, nur wird es wenig zielführend sein, wenn nicht alle da mitmachen.

Klar, das hier ist schon eine gute Plattform dafür und eine neutrale Anlaufstelle.
War ja auch nur eine naive Idee, dass sich verschiedene Orden mal an einen echten gemeinsamen Tisch setzen...


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum Jedi?
Verfasst: 12.02.2016, 16:17 
Orden der neuen Republik <OrnR>
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Klingt erstmal gut, ich wäre da durchaus aufgeschlossen.

Allerdings kommen da gleich wieder ein paar Einschränkungen ;)

Im Grunde gibt es keine Differenzen, nicht von mir und den mir befreundeten Organisationen aus, weil es keinerlei Grund für Differenzen gibt. Diese Differenzen kommen von Leuten oder Einrichtungen, die diese Differenzen in ihrem Kopf herum tragen und in allem und jedem einen Feind sehen. Blöderweise sind das aber auch genau diese Personen/Einrichtungen, die auch gar nicht an einem Austausch interessiert sind - Katze -> Schwanz :)

Der Rest Deiner Vorschläge stösst auch immer ins selbe Horn, ich kann Dir dazu nur sagen: Ja, prima Idee, ich wäre dabei - aber ich habe eben auch jetzt schon keinerlei Differenzen oder kleingeistiges Denken, so, wie Du das beschreibst, läuft das bei mir schon. Ich bin ja nicht der, der seinen Mitgliedern den Umgang mit anderen Organisationen verbietet, ich bin nicht der Despot, der Regeln für seinen Orden aufstellt, die alle anderen einfach zu schlucken haben, ich bin nicht der, der sich zumauert und mit keinem etwas zu tun haben möchte, ich bin nicht der, der seine Erfahrung und sein Wissen wie ein Kleinod hütet - usw usf.

Auch sich an einen gemeinsamen Tisch zu setzen wird an denen scheitern, die das per se nicht wollen, nicht an denen, die sich ohnehin schon kennen und gerne mal wieder treffen würden. Ich persönlich habe mich schon mit allen hier überhaupt angemeldeten Fraktionen getroffen und kenne einige Leute aus ebendiesen - gar kein Thema für mich.

Ich würde Dir jetzt gerne etwas anderes schreiben, aber ich kann nur schreiben, von mir aus gerne, da musst Du die überzeugen, die das abblocken ;)

Grüße

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum Jedi?
Verfasst: 12.02.2016, 18:53 
Tritorianer Orden <Θ>
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Der Unterschied zwischen einem jediistischen Orden und quasi allen anderen ist so groß wie zwischen Shintoismus und Scientology, da hilft auch kein Konzil mehr.

Aber ich stimme Jondalar zu.
Vieles wären tolle Ideen, greifen aber letztlich meist nur bei denen, die im vornherein nicht Teil des Problems sind, das du damit lösen willst.

In jedem Fall finde ich es beeindruckend wie ziel- und selbstsicher Qui Ran den Religionsbegriff definiert für den die Geisteswissenschaften in Jahrhunderten keine zufriedenstellende abschließende Deutung gefunden haben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum Jedi?
Verfasst: 12.02.2016, 20:45 
Orden der neuen Republik <OrnR>
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Vrooktar hat geschrieben:
In jedem Fall finde ich es beeindruckend wie ziel- und selbstsicher Qui Ran den Religionsbegriff definiert für den die Geisteswissenschaften in Jahrhunderten keine zufriedenstellende abschließende Deutung gefunden haben.


Vor allem finde ich dem Umstand interessant, dass er gerade Jediisten als religiös erachtet und Jedi als Philosophen. Ich würde das ganz genau umgekehrt sehen, aber gut, man muss nicht über alles streiten ;)

In meinen Augen sind Jedi die, die an die Macht und ihre Auswüchse glauben, während Jediisten auf dem Boden der wissenschaftlichen Tatsachen stehen - aber ist wohl Auslegungssache, um so dringender verweise ich wieder und wieder auf einen gemeinsamen Konsens des Sprachgebrauchs. Wie soll sich ein Suchender denn da auskennen, wenn wir uns selber schon nicht über zwei Wörter einig werden :lol:

Grüße

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum Jedi?
Verfasst: 12.02.2016, 22:45 
Orden der Hoffnung <OOH>
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Ich danke euch für die interessanten Sichtweisen zu meinem Posting :)
Zitat:
In jedem Fall finde ich es beeindruckend wie ziel- und selbstsicher Qui Ran den Religionsbegriff definiert für den die Geisteswissenschaften in Jahrhunderten keine zufriedenstellende abschließende Deutung gefunden haben.

Wer kann der kann :mrgreen:
Spaß bei Seite: Du weißt selbst, dass das völlig überspitzt ist.

Und genau deshalb, Amatra, bleibe ich still und antworte auf die verdeckten Spitzen der anderen nur mit "si tacuisses..."
Auf Deine Posts gehe ich morgen noch gerne ein, heute muss ich Schluß machen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum Jedi?
Verfasst: 13.02.2016, 00:50 
Tritorianer Orden <Θ>
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Qui-Ran Demera hat geschrieben:
Du weißt selbst, dass das völlig überspitzt ist.


Das wusste ich ehrlich gesagt nicht, immerhin ist das die Doktrin die du immer so vertrittst.

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum Jedi?
Verfasst: 13.02.2016, 21:17 
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Welche genau? Beschreib doch mal, wie Du es verstanden hast, inhaltlich, was ich sagte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum Jedi?
Verfasst: 14.02.2016, 02:22 
Tritorianer Orden <Θ>
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Zitat:
Die Philosophie lässt sehr viel mehr Entscheidungsfreiheit zu, während eine Religion immer einen Exklusivitätsanspruch hat


Das verstehe ich als deine Doktrin.
Genau wie folgende Textstelle:

Zitat:
Und nach meiner Erfahrung sind die Jediisten diejenigen, die eine Religion wollen, und die Jedi sind diejenigen, die die Philosophie wollen.


Nur dass du hier deine eigene Definition von Philosophie und Religion noch um deine eigene Definition von Jedi und Jediist erweiterst.
Beide folgen weder Logik noch irgendeinem Konsens, widersprechen beidem im Fall des Religionsbegriffes sogar.

Letztlich ist es ja egal, wie du das siehst.
Du wirst den Inhalt des Religionsbegriffes nicht ändern können.
Es ist halt einfach nicht sehr hilfreich Begrifflichkeiten falsch zu verwenden und provoziert Missverständnisse.

Wobei du auch die Begrifflichkeiten Jedi und Jediist seltsam verwendest.
In deinen Augen sehen die "Jedi" das alles etwas lockerer als die "Jediisten".
Nun sind die "Jedi", doch aber maximal an die Begrifflichkeit der Vorbilder angelehnt und müssten vom Wortsinn her viel näher an der Linie der Originale sein, als nur jene deren Begrifflichkeit bei einer "Ähnlichkeit" ansetzt.

Deine Begriffswahl macht so viel Sinn als würde man vom "Marxisten" behaupten er sei marxistischer als Marx selber.
Der Jediist orientiert sich inhaltlich am Jedi. Der Jedi ist das woran ersterer sich orientiert.
Jemand der sich selbst den gleichen Namen gibt wie das, woran er sich orientiert muss sich inhaltlich für nahezu deckungsgleich halten, andernfalls macht das sprachlich einfach keinen Sinn.

Ich glaube die Mitglieder des OOH mögen einfach den Begriff "Jediist" nicht und wollen deshalb nicht so bezeichnet werden.
Also sind die Jediisten die anderen, während für sie selbst, die das eben alles etwas lockerer sehen mit den Inhalten, dann eben der Begriff "Jedi" übrig bleibt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum Jedi?
Verfasst: 14.02.2016, 19:32 
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Registriert: 30.01.2013, 22:08
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Vrooktar hat geschrieben:
Deine Begriffswahl macht so viel Sinn als würde man vom "Marxisten" behaupten er sei marxistischer als Marx selber.

... womit Du eine wichtige Sache im Laufe der Dinge verstanden hast. Meistens ist ein Anhänger von etwas sehr viel päpstlicher als der Papst selbst. Also macht das durchaus Sinn und davon auch noch viel. Ein bis zwei Blicke in die menschlichen Geschichtsbücher zeigen das deutlich.
Vrooktar hat geschrieben:
Der Jediist orientiert sich inhaltlich am Jedi. Der Jedi ist das woran ersterer sich orientiert.

Richtig, und zwar meistens sehr viel radikaler als derjenige, der sich die Grundlagen der Jedi (also GL's Panopitkum an Glaubensgrundsätzen) her nimmt und danach philosophisch lebt. Du hast Dich selbst irgendwann mal als Radikalen bezeichnet... steh doch einfach dazu?
Vrooktar hat geschrieben:
Jemand der sich selbst den gleichen Namen gibt wie das, woran er sich orientiert muss sich inhaltlich für nahezu deckungsgleich halten, andernfalls macht das sprachlich einfach keinen Sinn.

Wenn Du an alles nur sprachdidaktisch herangehen wirst, wird es schwierig für Dich. Aber wenn, dann lies Dir mal die Definitionen zu Religion und Philosophie durch.
Vrooktar hat geschrieben:
Ich glaube die Mitglieder des OOH mögen einfach den Begriff "Jediist" nicht und wollen deshalb nicht so bezeichnet werden.
Also sind die Jediisten die anderen, während für sie selbst, die das eben alles etwas lockerer sehen mit den Inhalten, dann eben der Begriff "Jedi" übrig bleibt.

HA! Du glaubst ja doch an was :mrgreen: :mrgreen:
Spaß bei Seite: Der Begriff "Jediist" gefällt mir persönlich nicht, eben weil er bei so manchen der Hinweis darauf ist, dass sie "marxistischer sind als Marx". Was Du selbst mir gegenüber mal einräumtest. Insofern... ja: Wir vom OOH sind reale Jedi. Das Kind beim Namen... Warum auch nicht? ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum Jedi?
Verfasst: 15.02.2016, 21:14 
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Registriert: 24.01.2013, 18:51
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Qui-Ran Demera hat geschrieben:
... womit Du eine wichtige Sache im Laufe der Dinge verstanden hast. Meistens ist ein Anhänger von etwas sehr viel päpstlicher als der Papst selbst. Also macht das durchaus Sinn und davon auch noch viel. Ein bis zwei Blicke in die menschlichen Geschichtsbücher zeigen das deutlich.


Die Geschichte zeigt leider durchaus, dass Begriffe gern nach belieben umgedeutet und inhaltlich entfremdet werden.
Im vornherein mit einer Entfremdung einzuleiten ist für mich aber keine Lösung.


Zitat:
Richtig, und zwar meistens sehr viel radikaler als derjenige, der sich die Grundlagen der Jedi (also GL's Panopitkum an Glaubensgrundsätzen) her nimmt und danach philosophisch lebt.


Absolut richtig.
Nur ergibt sich daraus kein Grund dafür letztere "Jedi" zu nennen, haben sie sich doch durch ihre lockere Umsetzung von selbigen zusätzlich entfernt.


Zitat:
Du hast Dich selbst irgendwann mal als Radikalen bezeichnet... steh doch einfach dazu?


Warum zweifelst du daran, dass ich zu etwas stehe, was ich nie abgestritten habe?
Dem Wortsinn nach, nachdem radikal heißt zur Wurzel der Dinge vorzudringen und sich nicht mir Oberflächlichkeiten abzugeben bin ich radikaler Jedi.


Zitat:
Wenn Du an alles nur sprachdidaktisch herangehen wirst, wird es schwierig für Dich. Aber wenn, dann lies Dir mal die Definitionen zu Religion und Philosophie durch.


Hat damit zwar nichts zu tun, aber so schwer brauchst du es dir gar nicht machen (Mal davon abgesehen das beide keine sauberen Definitionen haben).

Kannst ja mal fragen warum all die Herrscher lange nach dem Fall des weströmischen Reiches um die Kaiserwürde stritten.
Sie hielten sich für so große Herrscher wie es die römischen Kaiser nach Caesar waren.
Wäre der Wunsch ihnen gleich zu sein nicht so groß gewesen hätte es nie wieder Kaiser oder Zaren gegeben.
Für was aktuelleres kann man sich auch mal mit der Makedonienfrage beschäftigen.


Zitat:
Wir vom OOH sind reale Jedi. Das Kind beim Namen... Warum auch nicht? ;)


Schön, wenn man noch über sich selber lachen kann.
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum Jedi?
Verfasst: 15.02.2016, 23:10 

Registriert: 11.02.2016, 13:34
Beiträge: 67
Hat schonmal jemand George Lucas gefragt, wie er das mit den Jedi und Jediisten sieht?!
...immerhin hat der ja den Begriff Jedi erfunden.
:shock: :lol:

Böswillig behaupte ich mal, es ist völlig egal, denn: Jedi ist das Kopfwort für Jediist. ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum Jedi?
Verfasst: 16.02.2016, 01:26 
Orden der Hoffnung <OOH>

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Hey,

Wo stehe dann ich, der als Agnostiker sagt, es ist keine Religion, und dem Philosophien mangels Schuldbildung oft einfach zu hoch sind? Der solche Dinge auf ein für sich verständliches, einfaches Niveau runterkürzen muss? Der sich einfach die Lebensgrundsätze der Jedi zum Vorbild nimmt? Und auch weiss, dass er von diesem Ideal weit enfernt ist, aber sich über jeden Schritt in die Richtung freut? Darf ich für mich einen dritten Begriff in Anspruch nehmen, Jeditum? Vieles von dem, was ich im Kodex der Jedi finde und herauslesen kann sind für mich Selbstverständlichkeiten. Sowohl meiner Erziehung zu Respekt, Toleranz und Hilfbereitschaft geschuldet, aber auch dem, was mir mein Gewissen sagt und was ich fühle.

Ich nehme mir auch einfach zum Vorbild was ich sehe und versuche auch zu vermeiden, was ich ebenso sehe, wenn ich die Quelle des ganzen, die Filme, ansehe (von 7 mal abgesehen, der ja doch recht wenig mit den jedi an sich und dem Kodex usw zu tun hat, da der einzige Jedi sich ja ausschweigt in den zwei Minuten, die man ihn zu sehen bekommt. Maz kommt dem aber teils nahe. Zb. "Sieh nach vorne"). Kodizes dagegen muss ich mir schon sehr genau ansehen inzwischen, um darin mögliche Fallstricke für meine Person zu entdecken und nicht dagegen zu verstoßen. Bin ich deswegen ein schlechterer Jedi/-ist/-tumler?

LG Ben

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum Jedi?
Verfasst: 16.02.2016, 02:08 

Registriert: 11.02.2016, 13:34
Beiträge: 67
Ben, Du bist halt Lucas-Jünger. :lol: :lol: :lol:

Nee, Gegenfrage: wie würdest Du Dich bezeichnen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum Jedi?
Verfasst: 16.02.2016, 03:17 
Orden der Hoffnung <OOH>

Registriert: 25.10.2015, 20:09
Beiträge: 47
Amatra hat geschrieben:
Ben, Du bist halt Lucas-Jünger. :lol: :lol: :lol:

Nee, Gegenfrage: wie würdest Du Dich bezeichnen?


Ich finde George Lucas nicht mal sonderlich sympathisch, aber liebe sein Werk trotzdem. Das geht mir aber zb. in verstärktem Maß mit George R.R. Martin genauso, den finde ich sogar unsympathisch bis ins Mark, aber ich Liebe das Lied von Eis und Feuer und GoT. Aber zurück zu Thema: Ich würde mich als Anhänger des Jeditum bezeichnen, wie ich es beschrieben habe, so gut ich eben konnte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum Jedi?
Verfasst: 16.02.2016, 10:47 

Registriert: 11.02.2016, 13:34
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Ben Adama hat geschrieben:
Ich würde mich als Anhänger des Jeditum

Das finde ich interessant. Du würdest Dich selbst also weder Jedi noch Jediist nennen?

Bist Du ein Anhänger im Sinne von Fan oder von Fanatiker?
(Wobei "Fan" schon wieder nur so ein Kopfwort ist, eben von Fanatiker, aber ich hoffe, Du erkennst, worauf ich hinaus will?)


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum Jedi?
Verfasst: 16.02.2016, 11:09 
Orden der neuen Republik <OrnR>
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Registriert: 01.02.2013, 16:18
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Qui-Ran Demera hat geschrieben:
Ich danke euch für die interessanten Sichtweisen zu meinem Posting :)

Und genau deshalb, Amatra, ........
Auf Deine Posts gehe ich morgen noch gerne ein, heute muss ich Schluß machen.


Nichts zu Danken, wir tauschen uns gerne aus.

Wolltest Du Dich da nicht auch noch äussern?

Qui-Ran Demera hat geschrieben:
Wir vom OOH sind reale Jedi. Das Kind beim Namen... Warum auch nicht? ;)


Ja, eben, warum auch nicht das Kind beim Namen nennen?

Im Bezug auf den Parallelbeitrag stelle ich mal die Frage in den Raum:

Kannst Du uns mal erklären, warum von vier hier angemeldeten Orden sich drei jeweils austauschen, Doppel- oder gar Dreifachmitgliedschaften haben, während der vierte Orden, namentlich Dein OOH, sich abschottet und einigelt? Warum die anderen drei Orden sich gegenseitig helfen und unterstützen, während der OOH da keinerlei Interesse hat? Warum Deine Mitglieder nicht erfahren sollen oder dürfen, wie es bei den anderen Orden so ist? Warum Du/der OOH nicht anerkennen kann, dass es Leute mit unterschiedlichen Interessen gibt, die halt nicht alle an Deinen Kodex glauben wollen oder können?

Mal anders herum formuliert - die drei "befreundeten" Orden haben keinerlei Problem damit, dass man miteinander und nebeneinander existiert, nur Du scheinst da ein massives Problem zu haben - warum?

Aber auch die Frage nochmal anders gestellt, weil ich weiss, Du KANNST, aber WÜRDEST Du uns das mal erklären, oder fällt das auch unter die Kategorie

Qui-Ran Demera hat geschrieben:
die verdeckten Spitzen der anderen


Grüße

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum Jedi?
Verfasst: 16.02.2016, 20:37 
Orden der Hoffnung <OOH>

Registriert: 25.10.2015, 20:09
Beiträge: 47
Amatra hat geschrieben:
Amatra
Ben Adama hat geschrieben:
Ich würde mich als Anhänger des Jeditum

Das finde ich interessant. Du würdest Dich selbst also weder Jedi noch Jediist nennen?

Bist Du ein Anhänger im Sinne von Fan oder von Fanatiker?
(Wobei "Fan" schon wieder nur so ein Kopfwort ist, eben von Fanatiker, aber ich hoffe, Du erkennst, worauf ich hinaus will?)


Muss ich mich denn entscheiden?

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum Jedi?
Verfasst: 16.02.2016, 22:26 

Registriert: 11.02.2016, 13:34
Beiträge: 67
Ben Adama hat geschrieben:
Muss ich mich denn entscheiden?

Nein.


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum Jedi?
Verfasst: 17.02.2016, 11:49 
Orden der Hoffnung <OOH>

Registriert: 25.10.2015, 20:09
Beiträge: 47
Eben...


@Qui, eine sehr interessante Frage, die dir Jondalar da gestellt hat. Und ich kann den (unnötigen) Isolationismus aus eigener Erfahrung bestätigen. Bisher , also seit ich von euch weg bin, hat mich nämlich niemand gefressen oder auch nur negativ beeinflußt. Magst du dazu nichts sagen?

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum Jedi?
Verfasst: 18.02.2016, 01:53 
Orden der Hoffnung <OOH>
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Vrooktar, danke für die Antwort, ich lasse die mal für sich selbst stehen. Mehr muss da nicht mehr hin1, ich hab für solche Schlagabtäusche wirklich nicht die Zeit.

@ Jondalar und Ben

Ich finde es interessant, dass gerade ihr als Exmitglieder diese Frage(n) stellt.
Zitat:
Aber auch die Frage nochmal anders gestellt, weil ich weiss, Du KANNST, aber WÜRDEST Du uns das mal erklären, oder fällt das auch unter die Kategorie
Zitat:
Qui-Ran Demera hat geschrieben:
die verdeckten Spitzen der anderen

Grüße


Ganz genau das. Denn Du weißt es besser.

Ben Adama hat geschrieben:
Eben...
@Qui, eine sehr interessante Frage, die dir Jondalar da gestellt hat. Und ich kann den (unnötigen) Isolationismus aus eigener Erfahrung bestätigen. Bisher , also seit ich von euch weg bin, hat mich nämlich niemand gefressen oder auch nur negativ beeinflußt. Magst du dazu nichts sagen?


Nur an Dich noch kurz: Wir isolieren uns nicht. Wir stehen durchaus mit anderen Orden in Kontakt. Mit den anderen, von Jondalar hier erwähnten "Orden", die einander so sehr helfen, haben wir eine gemeinsame Vergangenheit, die eine weitere Zusammenarbeit nicht gerade positiv beleuchtet, zumindest momentan nicht, das haben sich einige aich selbst zuzuschreiben.
Ich denk, das muss ich Dir nicht weiter erklären, lieber Ben ;)

Unterstützt einander ruhig, da braucht ihr uns doch gar nicht. ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum Jedi?
Verfasst: 18.02.2016, 02:04 
Orden der Hoffnung <OOH>

Registriert: 25.10.2015, 20:09
Beiträge: 47
Hi,

Najaaa, wenn man Vergangenes als Maßstab nimmt, dürften wir eigentlich auch nicht miteinander reden oder? Die anderen Orden, und da brauchts kein "" (Thema verdeckte Spitzen), sind an NEUEN Verbindungen interessiert. Das vergangene HINTER sich lassen.

Und Kontakt zu anderen Gemeinschaften wäre mir zumindest neu, es sei denn, da hat sich in den letzten 4 Monaten GEWALTIG was getan. Welche Gruppen/Orden waren das nochmal? Und was die Offenheit nach außen beim OOH angeht, ja, das weiß ich, das mußt du mir echt nicht weiter erklären ;)

Aber jeder, wie er will. Ich stehe da neutral. Auch wenn du das vermutlich nicht glauben magst.

Die Frage bleibt ergo im Endeffekt unbeantwortet, wie erwartet...

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum Jedi?
Verfasst: 18.02.2016, 03:44 
Orden der Hoffnung <OOH>
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Registriert: 30.01.2013, 22:08
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Sehr neutral ;)
Die Frage wurde beantwortet. Wenn Dir die Antwort nicht passt, kann ich es nicht ändern.

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum Jedi?
Verfasst: 18.02.2016, 11:13 
Orden der neuen Republik <OrnR>
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Registriert: 01.02.2013, 16:18
Beiträge: 145
Qui-Ran Demera hat geschrieben:
Ich finde es interessant, dass gerade ihr als Exmitglieder diese Frage(n) stellt.


Ich hingegen finde es interessant, dass Du sowohl Mitgliedern, die wir ja waren, intern nach auch mehrmaligem Nachfragen, als auch Ehemaligen niemals eine Antwort lieferst, sondern Dich immer nur mit Deinen Floskeln herumdrückst, aber lassen wir das hier, ich habe eben schon im anderen Thema geantwortet.

Grüße

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum Jedi?
Verfasst: 18.02.2016, 12:47 
Orden der Hoffnung <OOH>

Registriert: 25.10.2015, 20:09
Beiträge: 47
Hi,

Neutraler, als du denkst, aber da kann ich mir den Mund auch fusselig reden, das glaubst du nicht. Ich bin zb. kein Mitglied in einem anderen Orden. Warum wohl^^ Nur Gast in einem Forum, und dabei belasse ich es auch erst mal.

Warum ich diese Frage als Ex-Mitglied stelle bzw. beantwortet haben möchte? Weil sie mir als Mitglied nicht schlüssig beantwortet wurde, und vielleicht ist der Grund dafür ja jetzt weggefallen?

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