Jediismus in Deutschland


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 Betreff des Beitrags: Einzelne Gemeinschaften im Gesamtjediistischen Maßstab
Verfasst: 04.02.2013, 19:27 
Tritorianer Orden <Θ>
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Registriert: 24.01.2013, 18:51
Beiträge: 361
Orsyn:
Zitat:
Einerseits begrüße ich die Orden als zielgerichtete Gemeinschaften, die mit Struktur und Kodex eine bestimmte Richtung einschlagen und sich intensiv der Verbreitung und Verbesserung unserer Weltanschauung widmen. Sie bieten die Möglichkeit, zu lernen, zu verstehen und gemeinsam zu wachsen, um den Jediismus voranzubringen und ihm eine ernstzunehmende, standfeste Position in der Gesellschaft zu verschaffen. Ohne diese organisierten Gruppen wird der Jediismus keine Chance haben und wahrscheinlich niemals akzeptiert werden, sie sind es, die ihm erst eine Form und eine Stimme geben.
Andererseits sind die Orden vielleicht noch zu speziell, gerade durch ihre von einzelnen festgelegte Strukturen und Regeln, um einer breiten Masse gerecht zu werden und den Jediismus als solchen zu vertreten. Jeder Orden setzt eigene Schwerpunkte, grenzt sich anders ab (sowohl von anderen Gemeinschaften als auch von der Filmvorlage), geht anders an das Thema heran und wird auf andere Weise gelenkt. Damit hat jede dieser Gemeinschaften in der Theorie eine andere Zielgruppe und vermittelt ein anderes Bild des Jediismus. Gleichzeitig entwickelt sich eine gewisse Konkurrenz, die für diese Bewegung vielleicht schädlich sein wird und effektiv zu vielen kleinen Gemeinschaften führt, die es eventuell nicht schaffen, die im ersten Abschnitt betonte Rolle zu erfüllen.

Darum habe ich diese Seite eingerichtet, um alle an einen Tisch zu holen und einen neutralen Treffpunkt zu schaffen, der Einzelne, Orden und sonstige Gemeinschaften zusammenbringt und langfristig vielleicht eine größere Gemeinschaft aus vielen kleinen formen könnte, ohne Individualität und Ziele der jeweiligen Gruppen aufzuheben oder zu gefährden.



Zitat:
Wobei ich ergänzen möchte, dass ich nicht für eine Trennung von "gesamter Orden" und "individuelle Strömungen" bin, wenn das so klang, habe ich mich falsch ausgedrückt.
In der Vielfalt liegt viel Kraft und individuelle Bewegungen können Einzelne eher ansprechen und in ihnen können sich Einzelne eher wiederfinden.
Ich möchte nur nicht, dass diese Strömungen zu sehr konkurrieren, vielleicht sogar gegeneinander arbeiten (ob absichtlich oder nicht). Sie sollen zusammenfinden und ihrerseits eine Gemeinschaft formen, die alle Anhänger vereint und die damit stark für den Jediismus eintreten kann.
Das heißt nicht, dass es einen organisierten Oberorden geben soll oder diese Gemeinschaft überhaupt eine Struktur haben muss, aber man soll zusammenfinden und sich stützen.


Grundsätzlich kann ich Orsyn in vielen Punkten zustimmen.
Keiner der sich Jedi nennt hat etwas davon, wenn einzelne Strömungen gegeneinander arbeiten.
Was ich nicht ganz nachvollziehen kann ist der Ansatz:

Zitat:
um den Jediismus voranzubringen und ihm eine ernstzunehmende, standfeste Position in der Gesellschaft zu verschaffen. Ohne diese organisierten Gruppen wird der Jediismus keine Chance haben und wahrscheinlich niemals akzeptiert werden, sie sind es, die ihm erst eine Form und eine Stimme geben.


Ich verstehe nicht wozu diese Zielsetzung dienen soll.
Mich für meinen Teil interessiert doch nicht, wer meine Anschauung meint nicht akzeptieren zu können O.o
Und warum muss sich der Jediismus in der Öffentlichkeit enen Platz erkämpfen?

Vielleicht verstehe ich dich, Orsyn, ja falsch, aber so scheint mir die Notwendigkeit nicht einleuchtend.

_________________
"Leider ist die grundlegende Einsicht in den Wert grundlegender Einsichten nur bei sehr wenigen Menschen vorhanden."


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 Betreff des Beitrags: Re: Einzelne Gemeinschaften im Gesamtjediistischen Maßstab
Verfasst: 04.02.2013, 20:17 
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Registriert: 23.01.2013, 16:43
Beiträge: 108
Wohnort: Erlangen
Vrooktar hat geschrieben:
Ich verstehe nicht wozu diese Zielsetzung dienen soll.
Mich für meinen Teil interessiert doch nicht, wer meine Anschauung meint nicht akzeptieren zu können O.o
Und warum muss sich der Jediismus in der Öffentlichkeit enen Platz erkämpfen?

Soweit ich das mitbekomme, wird der Jediismus in der Öffentlichkeit noch immer belächelt und als Spinnerei oder Unsinn abgetan. Wenn man im Internet nur nach diesem Begriff sucht, wird man viele Stimmen finden, die Jediismus nicht ernst nehmen, als verrückt bezeichnen oder annehmen, es seien kostümierte Nerds, die mit Lichtschwertimitaten herumfuchteln.
In meinen Augen - und sicher auch in den Augen der Mitglieder hier ;) - ist der Jediismus aber mehr und hat vielleicht eines Tages die Chance, etwas zu verändern und nicht nur im Kleinen zu wirken.
Mir persönlich schweben noch immer Hilfsaktionen vor, karitative Tätigkeiten, Aufklärung, Ausbildung...
Als Beispiel: eine Kirche 2.0, in deren Krankenhäusern niemals Vergewaltigte abgelehnt werden würden.

Selbst wenn das träumerische Utopie ist, so wird sich der Jediismus entwickeln und meiner Meinung nach kann man die Werte, für die Jediismus steht, nicht ernstzunehmend vertreten, solange man sie nicht lebt und auch nach außen anwendet.
Das fängt mit der Aufklärung darüber an, dass wir keine Spinner sind, es erfolgt durch Kleinigkeiten wie dem Tragen einer schweren Tasche für eine ältere Dame, es schlägt sich in größeren Handlungen wie dem Eintreten für einen Schwächeren nieder und irgendwann gipfelt es in aktiven Hilfsprojekten.

Und das wird nur möglich sein, wenn wir selbstbewusst auftreten, wenn es eine "Lobby" für den Jediismus gibt und wenn man in der Gesellschaft als Jediist, Jedi oder wie auch immer man sich nennen will, wahrgenommen wird.

_________________
"I love mankind, it's the people I can't stand."


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 Betreff des Beitrags: Re: Einzelne Gemeinschaften im Gesamtjediistischen Maßstab
Verfasst: 04.02.2013, 22:49 
Tritorianer Orden <Θ>
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Registriert: 24.01.2013, 18:51
Beiträge: 361
Was das angeht ist es wohl meine Einschätzung die mich zu einer anderen Sichtweise führt.

Ich glaube nämlich, dass das von dir benannte Ideal so nicht möglich ist.
Ich vermute, dass es gar nicht möglich ist, dass eine wirklich große Zahl von Menschen ernsthaft jediistische Werte leben kann, genauso wie es keine Bevölkerung gibt die christliche Werte lebt, obwohl große Staaten ausweislich fast nur aus sogenanten "Christen" bestehen.

Der glücklichste Umstand könnte meiner Auffassung nach werden, dass es eine relativ kleine Gruppe von vielleicht weltweit einer Million Individuen geben könnte, die sich ihre Integrität bewahrt und so zumindest selbst als Ideal und für manche Menschen als Hoffnungsträger dienen könnte.

Es ist der natürliche Lauf der Dinge, dass im Laufe der Zeit immer mehr Aufklärung stattfinden wird, einen gewissen Beitrag habe ich auch selbst schon dazu erbracht, aber ich glaube nicht, dass das unbedingt groß angelegt passieren muss.
Es dauert wohl eh noch ewig bis wir genug Gleichgesinnte haben um irgendeine gerechtfertigte Aufmerksamkeit zu erwecken.

Also wenn ich das ganze mal versuche distanziert zu betrachten.....
Das müssten schon 50 sein bevor sich irgendeine Relevanz ergibt.
Und damit meine ich Leute die das über Jahrzehnte hinweg tragen, nicht nur solche die Foren vollschreiben.
Damit könnte man das, was du anstrebst, dann auch so langsam glaubwürdig darstellen.

Wir hatten damals ja das Angebot von irgendnem Fernsehteam, aber was hätten wir denen tolles zeigen sollen?
Wie wir einmal aller halben Jahre 3 Tage zusammensitzen und den Rest der Zeit paar Sachen ins Forum schreiben?

Wir können informieren, dazu ist diese Plattfom der wichtigste Schritt.
Alles darüber hinaus, kann nur aus sich selbst heraus kommen.

_________________
"Leider ist die grundlegende Einsicht in den Wert grundlegender Einsichten nur bei sehr wenigen Menschen vorhanden."


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 Betreff des Beitrags: Re: Einzelne Gemeinschaften im Gesamtjediistischen Maßstab
Verfasst: 06.02.2013, 21:43 
Orden der neuen Republik <OrnR>
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Registriert: 01.02.2013, 16:18
Beiträge: 145
So, jetzt komme ich auch mal dazu hier zu antworten.

Ich stehe da irgendwo in der Mitte zwischen Euch. Ich glaube auch, wie Vrooktar, dass es wohl nie fundamentalistische Jediisten geben wird - zumindest nicht viele.

Andererseits sehe ich das, gerade in dem sehr guten Vergleich zur Kirche, sehr locker. Wenn jemand "Hobbychrist" sein will, sollte man ihn ja auch nicht daran hindern, genauso sehe ich das mit dem Jediismus. Wie in der Kirche soll und wird es wohl immer diverse Strömungen geben, und mir ist ein Hobbyjedi immer noch lieber als ein ernsthafter Satanist.

Die katholische Kirche war ja jahrhundertelang das Mass aller Dinge in Europa und hat sich dabei nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Ein-Parteien-Staaten sind auch nicht gerade flexibel und zumeist nicht menschenfreundlich. Mit diesem nicht ganz zutreffenden Vergleich möchte ich das auch mit dem Jediismus vergleichen.

Ich habe ja den großen Vorteil, dass ich auf so gut wie jeder Plattform die hier momentan gelistet ist, angemeldet bin und so einen doch nicht geringen Überblick habe. Was mir dabei vor allem auffällt is, dass jede der Gemeinschaften andere Ideale und Ziele hat, obwohl der Grundgedanke doch wieder der Gleiche ist.

Die einen sind mehr religiös, die anderen mehr philosophisch, die einen mehr strikt und konsequent, die anderen mehr locker. Ich möchte hier an dieser Stelle keine Wertung hinein bringen, denn gerade diese Unterschiede machen es für eine breitere Masse an Leuten interessant sich das eine oder andere mal an zu sehen - die Verbindung hierzu sehe ich hier in dieser Plattform.

Es gibt ja Leute, die sind von Haus aus eher religiös, denen wird dieser Aspekt eher wichtig sein - andere sind gar nicht religiös, haben aber eine ethische und philosophische Wertvorstellung. So können doch alle irgendwo ihren Platz finden und man muss keinen völlig ausschliessen, nur weil er nicht in das "Schema" passt.

Ich persönlich würde mich nie mit absoluten und fixen Werten abfinden können, Andere wiederum brauchen genau diese dogmatischen Regeln um daran zu wachsen. Eine einzige jediistische "Gemeinde" könnte das ebenso wenig abdecken wie seinerzeit die Kirche, daher ist für mich die Lösung wie sie jetzt aussieht die Vernünftigere.

Diese Plattform begrüsse ich aus o.g. Gründen darum sehr. Genau eine solche übergreifende Plattform fehlt mMn der Kirche völlig, aber das ist ja deren Sache ;).

So sehe ich also auch die Abgrenzung, die Orsyn anspricht, eher als Chance, so fern die Verantwortlichen der Plattformen sich gegenseitig achten und miteinander am gleichen Strang "Jediismus" ziehen. In der Vergangenheit gabe es ja diverse Probleme mit diversen Orden, das sollte sich ändern und auch dazu kann diese Plattform dienen. Besser als Konkurrenz auf zu bauen ist es, verschiedene Strömungen zu "bedienen" und sich gegenseitig zu unterstützen. Wenn jemand in meiner ausschliesslich philosophischen Plattform angemeldet ist und um Rat sucht, wie er seinen Weg weiter gehen soll, kann ich ihm so den für ihn geeigneten Orden empfehlen und muss ihm nicht das ewige Fegefeuer androhen, wenn er mich verlässt.

Liebe Grüße

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Das Leben ist hart - aber es geht vorbei !


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 Betreff des Beitrags: Re: Einzelne Gemeinschaften im Gesamtjediistischen Maßstab
Verfasst: 07.02.2013, 00:16 
Tritorianer Orden <Θ>
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Registriert: 24.01.2013, 18:51
Beiträge: 361
Für die Jediisten selbst ist eine solche "Community" absolut sensationell, das steht ausser Frage.
Einer der Gründe weshalb ich dafür und auch für andere Gemeinschaften eingetreten bin oder es zumindest versucht habe.
Im Jediismus geht es vornehmlich, zumindest meiner Auffassung nach, zu allererst darum seinen Weg zu finden, den man darin gehen möchte.
Und je mehr intakte Gemeinschaften es zur Wahl gibt, umso wahrscheinlicher ist es, dass man eine findet die dem eigenen Weg dienlich ist.
Aber ich bin tendenziell eben keiner der gleich geopolitische Wechselwirkungen im Blick hat, wo ich die Zahl der Jediisten ein wenig naiv auf zweistellig schätze.

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 Betreff des Beitrags: Re: Einzelne Gemeinschaften im Gesamtjediistischen Maßstab
Verfasst: 07.02.2013, 09:02 
Orden der neuen Republik <OrnR>
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Registriert: 01.02.2013, 16:18
Beiträge: 145
Ja, ich gehe auch nicht davon aus, dass der Jediismus einmal einen Anteil an den Weltreligionen nehmen wird. Es ist zwar nicht per se aus zu schliessen, aber schon sehr unwahrscheinlich.

Liebe Grüße

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Das Leben ist hart - aber es geht vorbei !


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 Betreff des Beitrags: Re: Einzelne Gemeinschaften im Gesamtjediistischen Maßstab
Verfasst: 08.02.2013, 21:10 
Orden der Hoffnung <OOH>
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Registriert: 30.01.2013, 22:08
Beiträge: 109
Wohnort: Vienna
Nun ja, es gibt kaum eine Weltreligion, die nicht zuerst mal belächelt worden ist.

Da man als Jedi nicht nur religiös sein muss, sondern die Philosophie einen genau so starken, wenn nicht stärkeren Anteil hat, denke ich wird das Ganze im Laufe der Jahrzehnte Fuß fassen und sich ausbreiten - es haben schon viel aberwitzigere Dinge Fuß gefasst... von jungfräulichen Empfängnissen und Wiederauferstehungen fang ich gar nicht an.

Es liegt an den Jedi selbst, wie weit das Ganze gehen wird und wieviel Sinn es haben wird.

Macht, Weisheit und Güte

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"Über nichts wird flüchtiger geurteilt als über die Charaktere der Menschen, und doch sollte man in nichts behutsamer sein."

Georg Christoph Lichtenberg


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 Betreff des Beitrags: Re: Einzelne Gemeinschaften im Gesamtjediistischen Maßstab
Verfasst: 08.02.2013, 22:46 
Tritorianer Orden <Θ>
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Registriert: 24.01.2013, 18:51
Beiträge: 361
Und wie viele aberwitzige Ansätze haben es gar nicht so weit geschafft, als das wir überhaupt von ihnen wüssten ^^

Ich glaube nicht, dass die Frage nach der Religion unsere Gesellschaft noch in dem Maße wie in der Vergangenheit prägen wird.
Ich würde eher darauf tippen, dass sich das ganze in die Richtung Säkularisierung wandelt.
Bei uns ist das ja schon so.

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