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Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Technologie! .. oder doch nicht?
Verfasst: 27.03.2013, 00:53 
Grüße!

Ich mache mir momentan über folgendes Thema Gedanken:

Da ich versuche mein Leben zu vereinfachen und mich an sich mit immer weniger Technologie zufrieden zu geben, frage ich mich ernsthaft ob wir diese in unserer „Jedi- Entwicklung“ benötigen.
Ich muss da unweigerlich an das in den SW Filmen gezeigte/angedeutete Exil von Yoda und Obivan denken. Die Beiden haben sich ja für einen beträchtlichen Zeitraum zurückgezogen und als Eremiten gelebt. Dies hat mich bis heute fasziniert. Sicher waren die Jedi keine Förderer von Technologie, dennoch haben sie modernste Technologien eingesetzt. Ganzheitlich betrachtet ist es aber momentan hier auf der Erde eher schädlich sich stets modernster Technik zu bedienen. Ich spüre da eine Art Widerspruch. Einen Widerspruch im Verständnis von Güte und Weisheit Anbetracht der Schäden, die unsere jetzige Technik momentan anrichtet.

In der Betrachtung (Meditation) habe ich da noch keine befriedigende Erkenntnis gewinnen können.

Habt ihr vielleicht darüber etwas zu schreiben?


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 Betreff des Beitrags: Re: Technologie! .. oder doch nicht?
Verfasst: 27.03.2013, 02:23 
Tritorianer Orden <Θ>
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Registriert: 24.01.2013, 18:51
Beiträge: 361
Meiner Auffassung ist es doch eher selten, dass unsere Technologie Schäden anrichtet.
Für etwaige Schäden muss man viel mehr den Umgang mit ihr in die Verantwortung nehmen.

Man kann ja auch schwer die Axt dafür beschuldigen zu viele Bäume zu fällen.
Wenn die Axt nun nicht der Urheber des Problems ist, dann kann ich dieses Problem auch nicht lösen, indem ich Verzicht an ihr übe und damit auf ein wertvolles Werkzeug verzichte.

Die generelle Technologiekritik hat auch den Schwachpunkt, dass sie die Sachverhalte nur sehr unscharf abgrenzt.
Letztlich ist auch ein Spaten Technologie.
Ein Brunnen ist Technologie.
Ein Haus ist sogar ein ganzer Haufen Technologie.
Was in welcher Form gut oder schlecht ist, wird oft willkürlich bestimmt, was die Kritik selbst ebenso willkürlich macht.

Inwieweit jeder für sich selbst Fortschritte nutzen will obliegt ihm selbst.
Aber die Menschheit als solche braucht sie.
Andernfalls sind in Monaten hunderte Millionen Menschen verhungert, in absehbarer Zeit sterben noch Milliarden mehr und wir sind in astronomischen Maßen gemessen praktisch schon ausgestorben.

_________________
"Leider ist die grundlegende Einsicht in den Wert grundlegender Einsichten nur bei sehr wenigen Menschen vorhanden."


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 Betreff des Beitrags: Re: Technologie! .. oder doch nicht?
Verfasst: 27.03.2013, 19:25 
Vrooktar hat geschrieben:
Meiner Auffassung ist es doch eher selten, dass unsere Technologie Schäden anrichtet.
Für etwaige Schäden muss man viel mehr den Umgang mit ihr in die Verantwortung nehmen..


Sicher.. Menschen haben es in der Hand! Ich wollte aber doch noch deutlich machen, dass es an sich viele überflüssige und gefährliche Technologien gibt.

Atomkraft ist hier als Beispiel zu nennen. Es gibt schon heute genug Alternativen. Auch gibt es Energieformen die noch nicht erforscht sind. Klar.. diese würden dann eine (gute) Technik darstellen. Ich befürchte aber das die bisherigen politischen Systeme .. egal ob Kommunismus oder Kapitalismus diese nicht frei zur Entfaltung gebracht haben und bringen werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Technologie! .. oder doch nicht?
Verfasst: 27.03.2013, 19:36 
Tritorianer Orden <Θ>
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Registriert: 24.01.2013, 18:51
Beiträge: 361
Im Augenblick sieht es doch ganz gut aus.
Wir werden wohl nicht mehr lange drauf warten müssen bis hier in Deutschland keine Atomkraft mehr genutzt wird.
(Wobei man das präzisieren muss, denn die Fusionskraft wird in Zukunft sicher kommen)

Für die Energie gibt es auch einfache Ansätze die effektiv sind.
Das könnte vielleicht deiner Vorstellung folgen, weil man ohne viel Schnickschnack auch zum Ziel kommen kann, Stichwort Solarthermie.

Wie sich das politisch entwickelt ist aber immer ein Rätselraten.
Es gibt viele politische Systeme die alle unterschiedlich betrachtet werden müssen.

_________________
"Leider ist die grundlegende Einsicht in den Wert grundlegender Einsichten nur bei sehr wenigen Menschen vorhanden."


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 Betreff des Beitrags: Re: Technologie! .. oder doch nicht?
Verfasst: 29.03.2013, 15:55 
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Registriert: 14.02.2013, 00:48
Beiträge: 51
Wohnort: BY
Wir leben momentan in einer Zeit, in der Technologie zumindest für alle die in diesem Forum aktiv sind, etwas völlig natürliches und allgegenwärtig ist. Ohne Technik gäbe es dieses Forum nicht und das fände ich schon mal sehr schade. Ich finde auch dass Vrooktar recht hat dass man unterscheiden muss ob die Technik an sich schlecht ist oder wie man mit ihr umgeht bzw. was alles dafür getan werden muss damit die Technik produziert wird (z.B. Stichwort unmenschliche Produktionsbedingungen).

Auch wenn ich selber Profiteur der heutigen Technik bin, habe ich trotzdem eine klare Meinung darüber: Ich finde man kann eindeutig ohne Technik auskommen. Mein Lieblingsbeispiel sind die amerikanischen Ureinwohner. Ich habe selber noch mit keinem gesprochen und kann mich daher nur auf Fakten aus Büchern und dem Internet berufen, aber wenn es stimmt was darin geschrieben steht dann haben die Indianer in perfekter Symbiose mit der Natur gelebt. Sie haben sich aus der Natur nur das genommen was sie gebraucht haben, Verschwendungssucht war ihnen fremd. Sie hatten auch "Technik" wie Pfeil und Bogen, Äxte oder ähnliches, aber ansonsten war ihr Leben einfach und im Einklang mit der Natur. Es gab sogar Indianerstämme die mitten in den Sümpfen im Südosten der USA gelebt haben, das steht aber in keinem Vergleich zu den Städten die heute z.B. am Rand der Everglades liegen. Und dann kam der weiße Mann mit Waffen, der Bisons nur zum Spaß tötet, die Natur vernichtet um Eisenbahnschienen zu bauen und die Indianer in Reservate steckt und ihrer Freiheit beraubt, aber der die Technik vorantreibt.

Vielleicht sehe ich das zu idealistisch, aber für mich sind die Indianer das Paradebeispiel dass ein einfaches Leben ohne heutige Technologie im Einklang mit der Natur möglich ist und wohl auch die bessere Wahl, wenn ich sehe welche negativen Auswüchse unsere Konsumgesellschaft hervorbringt und wie sie unseren einzigartigen wunderschönen Planeten vernichtet.

_________________
"Train yourself to let go of everything you fear to loose" - Yoda


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 Betreff des Beitrags: Re: Technologie! .. oder doch nicht?
Verfasst: 29.03.2013, 16:35 
Ob ich ganz ohne Technik auskommen würde ist fraglich. Es könnte wirklich so sein wie ihr geschrieben habt, dass Technik nicht ein Problem ist, sondern der Turbo-Kapitalismus. Es gibt ja schon gute Ansätze heute. Viele fordern eine Räte-Republik (wie Dutschke es gefordert hat) und die entkopplung von Geld und Zins (Bernd Senf). nach einer Neustrukturierung der pol. Systeme könnte die Technik wirklich den Hunger beenden und der Gesamtbevölkerug der Erde Wohlstand bringen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Technologie! .. oder doch nicht?
Verfasst: 10.04.2013, 00:26 
Orden der Hoffnung <OOH>
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Registriert: 30.01.2013, 22:08
Beiträge: 109
Wohnort: Vienna
grauer_pilger hat geschrieben:
Grüße!

Ich mache mir momentan über folgendes Thema Gedanken:

Da ich versuche mein Leben zu vereinfachen und mich an sich mit immer weniger Technologie zufrieden zu geben, frage ich mich ernsthaft ob wir diese in unserer „Jedi- Entwicklung“ benötigen.
Ich muss da unweigerlich an das in den SW Filmen gezeigte/angedeutete Exil von Yoda und Obivan denken. Die Beiden haben sich ja für einen beträchtlichen Zeitraum zurückgezogen und als Eremiten gelebt. Dies hat mich bis heute fasziniert. Sicher waren die Jedi keine Förderer von Technologie, dennoch haben sie modernste Technologien eingesetzt. Ganzheitlich betrachtet ist es aber momentan hier auf der Erde eher schädlich sich stets modernster Technik zu bedienen. Ich spüre da eine Art Widerspruch. Einen Widerspruch im Verständnis von Güte und Weisheit Anbetracht der Schäden, die unsere jetzige Technik momentan anrichtet.

In der Betrachtung (Meditation) habe ich da noch keine befriedigende Erkenntnis gewinnen können.

Habt ihr vielleicht darüber etwas zu schreiben?


Habe ich.

Extreme in jeder Hinsicht sehe ich sehr skeptisch.
Technologie an sich zu verdammen ist keine kluge Angelegenheit. Man kann jede Erfindung sowohl - um im Sprachductus zu bleiben - für die helle, als auch für die dunkle Seite einsetzen. Darum: Gänzliches Verbannen, warum bitte?!
Es ist sicher interessant für die innere Einkehr mal eine Weile für sich zu sein, aber das Argument mit Yoda und Obi-Wan hinkt schon deshalb, weil die beiden keineswegs freiwillig ins Exil gegangen sind...

Darum ist die Antwort klar. Die Menge macht das Gift und die Anwendung den Unterschied.

Macht, Weisheit und Güte

_________________
"Über nichts wird flüchtiger geurteilt als über die Charaktere der Menschen, und doch sollte man in nichts behutsamer sein."

Georg Christoph Lichtenberg


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 Betreff des Beitrags: Re: Technologie! .. oder doch nicht?
Verfasst: 06.08.2013, 20:56 
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Registriert: 04.08.2013, 14:47
Beiträge: 13
Wohnort: Flensburg
Technologie und Weiterentwicklung ist an sich nichts Schlechtes. Wir haben die Wahl, nutzen wir sie zum guten oder zum schlechten. Mir fällt da ein schönes Zitat ein.
Zitat:
"Der Fehler sitzt meistens vor dem Gerät"

_________________
"In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst." - Aurelius Augustinus



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