Jediismus in Deutschland


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• Jediismus allgemein • Alltag & Gesellschaft



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 Betreff des Beitrags: Jedi unpolitisch?
Verfasst: 30.08.2013, 22:53 
Tritorianer Orden <Θ>
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Registriert: 24.01.2013, 18:51
Beiträge: 361
Seid gegrüsst,
Ich habe mal an anderer Stelle die Aussage gehört Jedi seien „per se unpolitisch“.
Mich würde mal interessieren wie ihr das so seht.
Und vielleicht auch was ihr in dem Zusammenhang überhaupt als „politisch“ bezeichnet?

_________________
"Leider ist die grundlegende Einsicht in den Wert grundlegender Einsichten nur bei sehr wenigen Menschen vorhanden."


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 Betreff des Beitrags: Re: Jedi unpolitisch?
Verfasst: 31.08.2013, 10:57 
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Registriert: 14.02.2013, 00:48
Beiträge: 51
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Hi Vrooktar,

sehr interessante Frage. Als "politisch" würde ich in diesem Zusammenhang eine Sache oder eine Gruppe dann bezeichnen, wenn sie sich aktiv in politische Fragen einbindet und auch selber politische Entscheidungen trifft oder mitträgt. Für eine jediistische Gruppe wäre mir diese Art der Einflussnahme schon zu viel. Ich persönlich sehe den Jediismus in Fragen zur Politik ähnlich wie in den Filmen (vor allem in den 3 neuen), wo der Rat der Jedi zwar einen Austausch mit der Politik hat und auch den Senatssitzungen beiwohnen kann wann immer er will, sonst aber keine Entscheidungen aktiv trifft (sie scheinen mir mehr eine beratende Funktion zu haben, d.h. Politiker hören sich die Meinung der Jedi zwar an, entscheiden aber unabhängig davon politische Fragen).

In dieser oder ähnlicher Form könnte ich mir das auch real für den Jediismus vorstellen. Dank der Säkularisierung haben ja zumindest in vielen Ländern dieser Welt Vertreter verschiedener Religionen ebenfalls nur noch beratende Funktionen bei politischen Fragen und zum Glück keinen Einfluss mehr darauf.

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"Train yourself to let go of everything you fear to loose" - Yoda


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 Betreff des Beitrags: Re: Jedi unpolitisch?
Verfasst: 31.08.2013, 13:21 
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Registriert: 04.08.2013, 14:47
Beiträge: 13
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Da Jedi auch ein Teil dieser Gesellschaft sind, ist es durchaus möglich politisch zu sein. Und ich finde es auch wichtig, dass es welche aus unseren Reihen gibt, die sich damit befassen. Der eine mehr, der andere weniger. Politik ist ein wichtiges Thema, was immer wieder unterschätzt wird.

Wir sind das Volk, wir haben es "größtenteils" in der Hand, auch wenn ich kein Fan von indirekter Demokratie bin (anders geht es gerade nun mal nicht). Jeder sollte informiert sein und wenigstens wählen gehen, eine politische Richtung haben, die er unterstützen möchte. Ich zum Beispiel bin links eingestellt und werde eher Parteien, wie die Piraten, die Grünen oder die Linke wählen. Das sind Leute, Organisationen, von denen ich denke, dass sie meinen Überzeugungen, auch als Jedi, am nähsten kommen. Ob das, was sie in ihren Programmen alles versprechen auch umsetzen, sei mal dahin gestellt.

Das Jedi also „per se unpolitisch“ sein sollen, finde ich keine gute Idee. Wir sind Leute, die was Neues schaffen wollen. Wir wollen Veränderung und Einfluss auf die Gesellschaft nehmen. Also, ist es wichtig sich auch politisch zu engagieren.

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"In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst." - Aurelius Augustinus



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 Betreff des Beitrags: Re: Jedi unpolitisch?
Verfasst: 31.08.2013, 15:52 
Tritorianer Orden <Θ>
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Registriert: 24.01.2013, 18:51
Beiträge: 361
@ Aquila
Ich finde es sehr interessant, dass du die Jedi aus den Filmen nicht als politisch einstufst. Noch viel politischer hätten sie meiner Auffassung nur sein können, wenn sie selbst den Kanzler gestellt hätten.

Die Jedi haben ganz klar Stellungen bezogen und sind auch direkt aktiv geworden. Der Kanzler hatte sicher nicht nur deshalb, durch einen ständigen Sprecher, immer einen direkten Draht zum Rat, um sich Rat zu holen. Immer, wenn sich üblere Konflikte anbahnten war es an den Jedi sie zu verhindern oder zu beenden, das allein ist schon politische Einflussnahme. Mal davon ab, dass die Jedi das schlagkräftigste Heer der Republik gebildet haben. Wenn der Rat der Jedi sich direkt gegen den Beschluss eines Kanzlers gestellt hätte, dann wären das nicht nur Bedenken religiöser Würdenträger gewesen, sondern der Kanzler hätte zu großen Teilen auf seine Rückendeckung und je nach Fall auch noch auf seine Exekutive verzichten können. In Anbetracht der Tatsache, dass die Jedi auch ohne große antidemokratische Bedenken den demokratisch gewählten Kanzler (und späteren Imperator) eigenmächtig entmachten wollten kann man von ihrer Position in der alten Republik doch erstaunliche Parallelen zur politischen Position (Damit meine ich nicht moralische Positionen oder Zielsetzungen, es geht mir jetzt nur um die politische Position) ziehen die das Militär in Ägypten innehat.
Das ist für mich schon ein starker Kontrast zu dem Bild das du zeichnest.

Meiner Auffassung müssen Jedi alles andere als „per se unpolitisch“ sein. Ein Jedi bezieht zu moralischen Fragen Stellung, andernfalls ist er nichts weiter als ein stummer Mönch. Und ein Jedi der Stellung zu moralischen Fragen in einem gesellschaftlichen Maßstab bezieht ist damit automatisch politisch.
Jedi können in diesem Rahmen sogar politisch eine bedeutende Rolle spielen. Wenn sie beispielsweise immer in politischen Gesprächen Teil der Runde wären oder es Medien gäbe die ihnen anderweitig eine Plattform gäben, in Zukunft können das auch einfach populäre selbstorganisierte Blogs sein. Und natürlich können Jedi auch politisch handeln, indem sie in wichtigen Themen Aufklärungsarbeit leisten, selbst Initiativen unterstützen oder meinetwegen auch investigativ tätig werden.
Entscheidend ist meiner Auffassung der Punkt keine politischen Bindungen einzugehen. Es wäre beispielsweise logisch und klar, dass ein Jedi nach jetzigem Stand eher die Linke unterstützen würde als die NPD. Würde er jetzt aber deshalb Mitglied der Linken werden, würde er automatisch direkt in die Politik involviert, was es einerseits erschwert noch einen neutralen Standpunkt einzunehmen, wenn sich die Positionen im Laufe der Zeit ändern (Was sie, wie die Geschichte zeigt, recht schnell können) und andererseits würde er natürlich, selbst wenn er den Spagat schaffte, nicht mehr als neutral und eigenständig wahrgenommen werden und jeder Versuch als „Linker“ an die NPD heranzutreten wäre im vornherein gescheitert.
Aus diesem Grund sollte sich ein Jedi, meiner Auffassung, von direkter Regierungsarbeit jeder Art fernhalten. Und das heisst auch sich nicht, wie die Jedi im Film, zur billigen Exekutive einer Regierung machen zu lassen. Die Jedi im Film sind faktisch nicht wirklich unabhängig. Sie gehören automatisch zur Republik. Deshalb haben sie auch wenig Spielraum gegenüber den Separatisten einen neutralen Standpunkt einzunehmen. Damit wären sie automatisch potenzielle Verräter an der Republik. Wären sie wirklich eigenständig und würden das auch jedem klar machen, könnte das in der Form nie passieren. Aus Wahrnehmung der Senatoren aber scheinen die Jedi (wie das ägyptische Militär) kaum mehr als eine übertrieben eigenbrötlerische, republikanische Behörde zu sein.

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"Leider ist die grundlegende Einsicht in den Wert grundlegender Einsichten nur bei sehr wenigen Menschen vorhanden."


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 Betreff des Beitrags: Re: Jedi unpolitisch?
Verfasst: 03.03.2014, 16:31 
Orden der Hoffnung <OOH>
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Wohnort: Dudweiler
Jeder Mensch ist von der Politik betroffen und jeder ist politisch.
Politisch zu sein definiere ich als "einen Standpunkt haben" und den haben vermutlich die Meisten.

Es ist ein Unterschied ob man politisch ist, oder ob man politisch aktiv ist.
Aber auch politisch aktiv sind fast alle Menschen die ich kenne. In dem Moment wo ich mich über die Gesellschaft, über Politik, über Probleme im Land oder auch in der Welt austausche bin ich politisch aktiv, denn ich engagiere mich für eine Meinung und genau das macht Politik aus.

Nicht jeder muss in einer Partei sein oder gar einer Regierung angehören, denn die repräsentative Politik hat ja genau das Ziel, dass nicht jeder einzelne sich mit allem befassen muss, sondern dass man Stellvertreter wählt und ihnen diese Aufgabe übergibt.

Wenn man sich nun ansieht wie man einen Jedi definiert, auch wenn diese Definition unterschiedlich sein mag, sind wir uns doch sicher einig, dass es einen Jedi ausmacht, dass er reflektiert und hinterfragt. Außerdem engagiert sich ein Jedi und möchte Menschen helfen, möchte die Welt verbesser vielleicht. Und auch wenn ein Jedi dann nicht zwingend ein Amt in der Politik bekleiden muss, so ist es in gewisser Weise gerade für einen Jedi eine sich aus der Sache ergebende Tatsache, dass er politisch ist und eine Meinung hat. Idealerweise eine fundierte und nicht eine, wie man es ansonsten so oft sieht, die populismus zum Opfer fiel und das nachplappert, was man in der Bildzeitung gelesen hat.

Ich denke, als jediistische Organisation sollte man Parteipolitisch neutral sein, aber aus der Ideologie der Jedi heraus sollte man ganz klar gegen menschenfeindliche Politik und Handlung stehen. Das ergibt automatisch eine Ablehnung von rechtem Gedankengut und jeder anderen Form von menschenfeindlicher Meinung, Handlung und somit Politik.

Abgesehen davon sollte ein Orden wie gesagt meiner Meinung nach sich keiner Richtung verschreiben und den Mitgliedern wie in allen Bereichen den offenen Austausch erlauben.

Ich persönlich bin Mitglied der Piratenpartei und dort auch lokalpolitisch aktiv.

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 Betreff des Beitrags: Re: Jedi unpolitisch?
Verfasst: 03.03.2014, 17:48 
Tritorianer Orden <Θ>
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Registriert: 24.01.2013, 18:51
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Was ist "rechtes Gedankengut" deiner Meinung nach?
Deiner Formulierung zufolge scheint das für dich ja glasklar zu sein.

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 Betreff des Beitrags: Re: Jedi unpolitisch?
Verfasst: 03.03.2014, 19:25 
Orden der Hoffnung <OOH>
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"Rechtes Gedankengut" ist nicht meiner Meinung nach genau definiert, es ist genau definiert.

Klar könnte mit "rechts" auch das traditionelle "konservativ" gemeint sein, aber allgemein ist die Begrifflichkeit heutzutage ja eher mit Rechtsextremismus und dazugehörigem Gedankengut verbunden.

Aber nehmen wir es umfassender. Ich denke als Jedi sollte man alles was rassistisch, antiziganistisch oder antisemitisch ist ablehnen und bekämpfen. Ebenso jegliche Form der Diskriminierung von Frauen, Behinderten, Homosexuellen (und sonstigen Formen der Sexualiätt die nicht als "Normal" gelten), "sozial schwachen" und eigentlich allen sonstigen diskriminierten Gruppen.

Menschenfeindlichkeit und Diskriminierung sollte grundsätzlich entgegengesetzt der Idee des Jediismus sein.

Ich gehe davon aus, dass du dem zustimmst und hoffe, deine Frage ist kein Hinweis auf eine andere Meinung deinerseits.

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 Betreff des Beitrags: Re: Jedi unpolitisch?
Verfasst: 03.03.2014, 20:19 
Tritorianer Orden <Θ>
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Nein in den genannten Punkten würde ich ohne Vorbehalt zustimmen.
Nur gerade in der politischen Diskussion werden Standpunkte meiner Meinung nach oft zu flach und unreflektiert hingenommen.
Im Extremfall USA sind wir noch nicht angekommen, wo bisweilen jeder soziale Gedanke als "Kommunismus" abgetan wird, aber ich denke du weißt was ich meine.
In die Haltung, dass "rechts" automatisch das gleiche wie "Menschenrechtsverletzungen befürwortend" ist wurde ich mehr oder minder hineingeboren, ich selbst bin also nicht überrascht, wenn das auch von anderen so vertreten wird.
Dennoch versuche ich mein Urteil diesbezüglich zurückzuhalten, denn es mag auch Leute geben, die ihren Standpunkt als "rechts" bewerten ohne, dass unsere Assoziationen dazu dem gerecht werden müssen.

Gerade die Menschenrechte sind da eh ein interessantes Thema.
Fragt man zufällige Leute würde jeder uneingeschränkt zustimmen, dass die Menschenrechte zu achten und durchzusetzen sind. Würde man zu einzelnen Themen näher nachfragen würden die gleichen Menschen oft aber Positionen beziehen die den Menschenrechten zuwider laufen.
Das ist auch bei Politikern oft der Fall.
Auf dich beziehe ich das natürlich nicht, ich gehe fest davon aus, dass ein Jedi der die Menschenrechte vertritt selbige sowohl gelesen als auch verstanden hat, aber dass das sonst kaum einer tut finde ich bedenklich.

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 Betreff des Beitrags: Re: Jedi unpolitisch?
Verfasst: 03.03.2014, 20:32 
Orden der Hoffnung <OOH>
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Nun, es gibt eben auch einen Wandel der Begriffe.
Heute wird als Rechts üblicherweise (in Deutschland) nicht mehr nur konservativ gemeint. Es hat sich sicht nur eine Konnotation etabliert, meiner Meinung nach ist auch die denotative Bedeutung des Begriffes inzwischen ein anderer, aber das ist meine persönliche Meinung, ein Sprachwissenschaftler mag das anders sehen.

Ich gebe zu, dass ich die Menschenrechte jetzt nicht explizit alle nennen könnte, aber die wichtigsten sollte jeder nennen können. Das Problem ist aus meiner Sicht nicht einmal, dass Menschen diesen Rechten widersprechen sondern ich denke eher, Menschen ist oft nicht bewusst, welche Auswirkungen so manche politischen Forderungen mit sich bringen. Was nicht heißt, dass das bei allen so ist, ich kenne genügend Menschen die explizit Menschenrechte gewissen Menschengruppen absprechen. Aber wir schweifen ein wenig ab, nicht wahr? ;-)

Für mich sind Jediisten zwar auch, wie du es sagst, in der Rolle der neutralen Berater und Aufklärer zu sehen, aber ich finde es dennoch nicht verwerflich sich einer politischen Partei anzuschließen, wenn diese zumindest grundlegend der eigenen Gesinnung entspricht. In allen Details wird das nie der Fall sein, aber ich bin ja persönlich glücklicherweise einer Partei beigetreten, in der eine Meinung akzeptiert wird, die von der Parteimeinung abweicht. Es gibt sogar Punkte in denen ich recht alleine da stehe mit meinem Standpunkt, aber die gibt es wie gesagt immer.

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 Betreff des Beitrags: Re: Jedi unpolitisch?
Verfasst: 03.03.2014, 20:58 
Tritorianer Orden <Θ>
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Nunja was ich diesbezüglich ausführte ist ein sehr schwerwiegender Grund, weshalb ich für mich den Gedanken ausgeschlossen habe jemals irgendeiner politischen Partei beizutreten.
Natürlich liegt es mir fern darüber zu urteilen welche Auslegung des Jediismus für andere richtig sein muss.
Aber für mich würde es schon schwer wiegen meine Neutralität für so etwas aufzugeben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Jedi unpolitisch?
Verfasst: 04.03.2014, 13:25 
Orden der Hoffnung <OOH>
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Nun, ich kann dich da durchaus verstehen.
Seit ich in einer Partei aktiv bin, sehen die Menschen mich natürlich in einer Diskussion anders.
Ich habe mit einem CDUler über Bildungspolitik gesprochen und er fand was ich sagte absolut interessant, bis zu dem Moment an dem er mich fragte ob ich denn politisch engagiert wäre. Als ich meine Partei offenbarte, war er plötzlich auf einem ganz anderen Kurs und hat erst gegen die Piraten gewettert und dann meine Argumente weniger ernst genommen.

Ich denke, da muss jeder selbst entscheiden, was da schwerer wiegt. Für mich ist diese Form der Beteiligung die richtige, für dich die Rolle des neutralen "Außenstehenden" in einer Diskussion. Beides hat Vor- und Nachteile.

Übrigens: Ich war ja selbst lange nicht mehr hier im Forum aktiv, aber kann es sein, dass außer dir und mir keiner hier ist? ;-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Jedi unpolitisch?
Verfasst: 04.03.2014, 17:50 
Tritorianer Orden <Θ>
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Keineswegs, es gibt auch noch ein paar andere.
Aber es ist auch wenig verwunderlich, dass man nicht mehr so regelmäßig reinschaut, wenn selten was passiert.
Die Eigendynamik der "Szene" ist auch ein wenig eingeschlafen.
Ich glaube es fehlt sowas wie der Jediorden damals, wo jeder vorbehaltlos reinkam um mitzumachen, mal egal ob man wusste wobei.
Für ein paar Monate hattest du das ja nochmal eingefangen.

Mal sehen was die Zukunft bringt.
Die übrigen Jedi scheinen heutzutage eher zu einer Art "eisernem Kern" zu werden, was vielleicht auch keine schlechte Sache ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: Jedi unpolitisch?
Verfasst: 05.03.2014, 17:23 
Orden der Hoffnung <OOH>
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Nun, es ist eben ein zweites Mal eingeschlafen, nach den paar Monaten. Schade eigentlich, aber was will man tun.

Aber solange es Menschen gibt, die noch hinter der Idee stehen, ist es nicht gestorben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Jedi unpolitisch?
Verfasst: 05.03.2014, 18:06 
Tritorianer Orden <Θ>
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Ist auch nicht so als würden wir hier gegen den "Tod des Jediismus" kämpfen.
Wenn irgendetwas einfach so stirbt dann war es das wohl nicht wert.

Sterben in der Form wird der Gedanke ohnehin nicht so bald.
Wenn ich mal nach der Statistik für meine Lebenserwartung gehe bleibt noch mindestens gut ein halbes Jahrhundert ^^

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 Betreff des Beitrags: Re: Jedi unpolitisch?
Verfasst: 20.04.2014, 18:56 
Orden der Hoffnung <OOH>
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Ich würde nicht sagen unpolitisch. Ich denke, sie bleiben einfach meistens neutral.

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"Über nichts wird flüchtiger geurteilt als über die Charaktere der Menschen, und doch sollte man in nichts behutsamer sein."

Georg Christoph Lichtenberg


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 Betreff des Beitrags: Re: Jedi unpolitisch?
Verfasst: 20.04.2014, 19:25 
Tritorianer Orden <Θ>
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Ist das "meistens" als stochastische Aussage zu verstehen?
Oder als Grundsatz?

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 Betreff des Beitrags: Re: Jedi unpolitisch?
Verfasst: 20.04.2014, 20:07 
Orden der Hoffnung <OOH>
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Ich sehe es als Grundsatz an, so bewahrt man die notwendige Distanz. Ist als Jedi unabdingbar. Ob ich mich im Einzelfall dann eine Seite unterstütze, ist wieder eine andere Sache.

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Georg Christoph Lichtenberg


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 Betreff des Beitrags: Re: Jedi unpolitisch?
Verfasst: 20.04.2014, 20:40 
Tritorianer Orden <Θ>
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Also meinst du sie sollen im Einzelfall zwar eine Position beziehen, aber sich generell auf keine konkrete "Seite" stellen?
Oder verstehe ich das falsch?

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 Betreff des Beitrags: Re: Jedi unpolitisch?
Verfasst: 22.04.2014, 09:51 
Orden der Hoffnung <OOH>
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Ich habe es so verstanden, als meintet ihr beiden ungefähr dasselbe.
Keiner festen politischen Seite angehören, damit die Distanz gewahrt bleibt.
So hat man dann im Einzelfall in dem man sich einbringen möchte die Möglichkeit, sich auf diese oder jene Seite zu stellen, so wie es der Überzeugung gerecht wird.

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 Betreff des Beitrags: Re: Jedi unpolitisch?
Verfasst: 22.04.2014, 10:44 
Tritorianer Orden <Θ>
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Denke ich auch, aber ich wollte diesen Schluss nochmal von ihm bestätigt sehen, so er denn zutreffend ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: Jedi unpolitisch?
Verfasst: 17.06.2014, 20:12 

Registriert: 17.06.2014, 19:36
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Ich finde nicht das man als Jediist per se Politisch unabhängig sein sollte, man sollte eine Goldene Mitte finden, als Bürger eines Landes, also sind damit auch die Jedi gemeint, sollte man immer auf die Meinung der Mehrheit zu einer Politischen frage achten, sie abwägen und nach den eigenen Moralischen Standarts prüfen, je nachdem sollte man dann auch seine Wahl treffen.

Nehmen wir an ein Jediisten Orden hat einen direkten Draht zur Regierung als Berater, wir hätten eine Position ähnlich der Bundeswehr, denn der Oberbefehlshaber der Bundeswehr hat auch nur eine Beratende Funktion kann aber dadurch umso mehr Einfluss nehmen, denn er kennt sich mit seinem Gebiet aus, nun zurrück zu den Jedi, wir wären verpflichtet auf die Bürger und das Land im gesamten und im einzelnen zu achten und es abzuwären was gut wäre, sollte man eine Beratende Position innehaben.
Da die Jedi (sowie jede weitere Religion mit beratender Funktion in der Regierung) eine größere Nähe zu den Bürgern vorweisen könnte hätte ein Wort demnach auch mehr gewicht.

Nun der Staat an sich entscheidet dennoch weiterhin was er für richtig hielte, würde allerdings das Wort jedes einzelnen Beraters wiederum abwiegen und wies Staaten halt so machen auf seine machbarkeit sowie der Wirtschaftlichkeit prüfen.
Befindet man den Rat als gut wird dieser übernommen, was für mich einflussnahme auf die Politik wäre, mal von den Grundsätzlichen Landtagswahlen etc. abgesehen.

Korrigiert mich wenn ich einen Fehler gemacht habe :lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: Jedi unpolitisch?
Verfasst: 18.06.2014, 14:24 
Tritorianer Orden <Θ>
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Registriert: 24.01.2013, 18:51
Beiträge: 361
Zitat:
wir hätten eine Position ähnlich der Bundeswehr, denn der Oberbefehlshaber der Bundeswehr hat auch nur eine Beratende Funktion kann aber dadurch umso mehr Einfluss nehmen, denn er kennt sich mit seinem Gebiet aus


Naja unsere Oberbefehlshaberin ist die Frau von der Leyen.
Die wird von der Warte der Bundeswehr nicht allzu viel wissen, aus erster Hand schon gar nicht.
In unserem Fall also ein relativ unglücklicher Vergleich ^^

Davon ab wäre eine "Position wie die Bundeswehr" das schlimmste was passieren könnte.
Die Bundeswehr ist keine Beratungsstelle sondern Exekutivgewalt.
Sie kann nicht einmal selbst darüber bestimmen welcher Haarschnitt von den Soldaten getragen werden darf.

In dem Moment wo eine Regierung direkt Einfluss auf einen Orden der Jedi ausüben kann wäre selbiger ein Widerspruch in sich. Und jetzt zeige mir mal die Regierung, die sich von jemandem beraten lässt auf den sie keinen Einfluss hat.

Darüber hinaus habe zumindest ich auch nicht gemeint, dass ein Jedi unpolitisch sein muss. Ich meinte nur, dass ein Jedi sich in keins der politischen Lager stellen darf.
Denn angenommen, du schaffst es in einem Lager, von innen heraus, beratend tätig zu werden und dort was zu bewegen, dann werden die anderen Lager auf Durchzug schalten, wenn du redest.
Viel cleverer ist es vom neutralen Standpunkt aus zu agieren.
Richard David Precht ist ein Philosoph, der ein gutes Beispiel dafür abgibt wie das aussehen könnte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Jedi unpolitisch?
Verfasst: 18.06.2014, 18:27 

Registriert: 17.06.2014, 19:36
Beiträge: 16
Wohnort: Euskirchen
Ich meine aber nicht die Militärische Fürung durch den Bundesminister für Verteidigung sondern der Einsatzleitung des Ministeriums für Verteidigung und den Generalinspekteur, der beratende Stellung in der Regierung hat und ich hatte keineswegs vor die gesamte Struktur des Jediismus mit der der Bundeswehr zu vergleichen :lol:
Ich hab im Grunde nur von dessen Stellung in der Regierung geredet und nicht von der Bundeswehr als exekutivgewalt selbst.


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 Betreff des Beitrags: Re: Jedi unpolitisch?
Verfasst: 19.06.2014, 07:54 
Tritorianer Orden <Θ>
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Registriert: 24.01.2013, 18:51
Beiträge: 361
Naja, schwer von außen zu beurteilen, wie sich dieses wechselseitige Verhältnis tatsächlich gebärdet.

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 Betreff des Beitrags: Re: Jedi unpolitisch?
Verfasst: 21.06.2014, 17:40 
Orden der Hoffnung <OOH>
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Registriert: 30.01.2013, 22:08
Beiträge: 109
Wohnort: Vienna
Vrooktar hat geschrieben:
Denke ich auch, aber ich wollte diesen Schluss nochmal von ihm bestätigt sehen, so er denn zutreffend ist.


Hiermit bestätigt.

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