Jediismus in Deutschland


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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährung und Jedi
Verfasst: 08.03.2017, 01:42 

Registriert: 05.03.2017, 22:23
Beiträge: 9
Der Erste Treffer leitet dich auf eine Seite die man gar nich falsch verstehen kann!

Lies dir meine Beiträge nochmal durch, ich selbst sprech nur von Drogenmissbrauch und sage einmal wegballern.
Den Begriff kiffen zitiere ich aus dem Gespräch (Mag Aaral/felix wolf bär) auf das ich dann geantwortet hab (dort wurde diese Brücke geschlagen) und nochmals danach (Orsyn Ar'atol).
Also lass bitte solch falsche Behauptungen. Wenn du mich ernsthaft kritisieren wills, dann mach dir doch bitte auch die Mühe meine Beiträge und auch die auf die sie sich beziehen richtig zu lesen!


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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährung und Jedi
Verfasst: 08.03.2017, 07:23 
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Registriert: 04.03.2017, 23:55
Beiträge: 34
Wohnort: S-H, Erde
Neuhi hat geschrieben:
Der Erste Treffer leitet dich auf eine Seite die man gar nich falsch verstehen kann!

In Ordnung, ich korrigiere mich: es erscheinen keine seriösen Treffer bei der Suche, die ich als relevant für jemanden betrachten würde, der ernsthaft nach Informationen sucht.


Neuhi hat geschrieben:
Wenn du mich ernsthaft kritisieren wills, dann mach dir doch bitte auch die Mühe meine Beiträge und auch die auf die sie sich beziehen richtig zu lesen!

Pardon? Ich habe niemandes Person kritisiert, sondern lediglich eine kritische Anmerkung zu eurem Umgang miteinander gemacht. Du bist derjenige, der sich grundlos persönlich angegriffen fühlt, obwohl es doch um ein Thema geht, das man - wie ich es bereits erwähnt habe - durchaus sachlich angehen kann. Und erneut lautet meine Frage: wieso? Du blockst ab, nimmst eine Verteidigungsposition ein, wo sie gar nicht angebracht ist. Dabei hätte ich mir ein Eingehen auf die Thematik an sich gewünscht.
Ich bezog mich auf ein Zitat, welches du selbst in dieser verkürzten Form hier als Beleg für deine Argumentation verwendet hast. Zudem muss ich mir nicht alle Passagen durchlesen, in denen ihr euch nur noch gegenseitig angreift, wenn es mir doch um das Offensichtliche geht: dass hier Aufklärung angebracht ist, keine Plattitüden. Gerade auch unter dem Aspekt, dass die eventuell jüngeren Mitleser, welche du erwähnt hast, dazu angehalten werden sollten, sich über seriöse Quellen selbst zu informieren, statt irgendetwas zu glauben, einfach nur, weil irgendjemand es behauptet hat. Das gilt für beide Seiten, nicht nur in diesem Fall. Ich habe mich hier nur eingemischt, weil Wahrheitsliebe, Streitschlichtung und Wissen(sdurst) zu den Jedi-Tugenden gehören, mit denen ich mich besonders identifizieren kann. Sollte ich da bei dir unbewusst einen Nerv getroffen haben, tut es mir leid, dies war nicht meine Absicht.

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If nothing we do matters, then all that matters is what we do. (Joss Whedon)


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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährung und Jedi
Verfasst: 08.03.2017, 09:51 
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Registriert: 13.12.2015, 15:03
Beiträge: 18
Hallo zusammen,

da sich beim Namen Kalimista Kush die Geister scheiden, möchte kurz etwas dazu loswerden.

Diejenigen die wissen was Kalimista Kush ist können diesen Beitrag ignorieren.

Kali Mist ist eine Hanfsorte die aus Kali, einer alten afghanischen Hanfsorte, gezüchtet wurde. Welche anderen Pflanzen bei der Züchtung hinzugekommen sind, ist möglicherweise nur den ursprünglichen Züchtern bekannt, wenigstens ist über das Internet nichts herauszufinden.

Kush ist eine alte indische Hanfsorte.

Die Mischung Kalimista Kush wird gerne von Menschen benutzt/geraucht, welche spirituelle, okkulte oder mystische Riten o.ä. ausführen. Die Wirkung der Mischung soll angeblich sehr stark sein.

Ich möchte nicht den Besserwisser heraus hängen lassen. Ich finde aber, das Alle die sich hier beteiligen, auch wissen sollten um was es geht.

Liebe Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährung und Jedi
Verfasst: 08.03.2017, 10:36 
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Registriert: 04.03.2017, 23:55
Beiträge: 34
Wohnort: S-H, Erde
Danke für die Information, Mag Aaral. Ich hatte die beiden Begriffe nicht separat voneinander gegoogelt und war bei den schwammigen Informationen, die ich finden konnte, daher fälschlicherweise davon ausgegangen, es handle sich dabei um eine "Panscherei" verschiedener Substanzen, bei denen es sich nicht zwangsläufigerweise ausschließlich um Cannabis hätte handeln müssen. So gab es z.B. diverse ähnlich klingende Begriffe für sogenannte "Legal Highs", die teils chemisch, teils pflanzlich und zudem alles andere als seriös sind - ich entschuldige mich daher für die Verwechslung und begrüße die Information :) .

Abgesehen davon bleibt meine Auffassung bestehen, Cannabis (bei verantwortungsbewusstem Umgang als Erwachsener) nicht in einen Topf mit chemischen/halluzinogenen/körperlich abhängig machenden Drogen zu stecken.

Und besserwisserisch wirkst du auf mich keineswegs, im Gegenteil - das ist genau das fachliche Niveau, auf das ich hinauswollte und bei dem jeder, mich eingeschlossen, etwas dazulernen kann.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährung und Jedi
Verfasst: 08.03.2017, 10:39 
Tritorianer Orden <Θ>
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Beiträge: 335
Danke für die Aufklärung Mag.

@Ananya
Als Raucher kommt man bei uns auch nicht weit. Aber das hat mit Reinheit nichts zu tun.
Ein Raucher wird von seiner Sucht beherrscht, sonst wäre er kein Raucher.
Und das widerspricht unserem Kodex.

_________________
"Leider ist die grundlegende Einsicht in den Wert grundlegender Einsichten nur bei sehr wenigen Menschen vorhanden."


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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährung und Jedi
Verfasst: 08.03.2017, 10:58 
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Registriert: 04.03.2017, 23:55
Beiträge: 34
Wohnort: S-H, Erde
Vrooktar hat geschrieben:
Danke für die Aufklärung Mag.

@Ananya
Als Raucher kommt man bei uns auch nicht weit. Aber das hat mit Reinheit nichts zu tun.
Ein Raucher wird von seiner Sucht beherrscht, sonst wäre er kein Raucher.
Und das widerspricht unserem Kodex.

Na wenn ihr das so streng seht, dann wäre dein Orden wohl wirklich nichts für mich ;) . Was ja auch nichts Schlimmes ist. Allerdings finde ich deinen Ansatz sehr einseitig, er liest sich wie eine Verurteilung. Ob du es mir glaubst oder nicht, ich rauche gern und hatte noch nie den ernsthaften Wunsch, damit aufzuhören. Höchstens aus finanziellen Gründen, aber das ist kein "echter" Grund, sondern nur wirtschaftliches Denken. Es gab eine Zeit, da konnte ich nach einer Kieferoperation fast 2 Monate lang nicht rauchen (und mich nur flüssig ernähren, aber das nur am Rande^^). Du kannst davon ausgehen, dass nach dieser Zeit keine körperliche Abhängigkeit mehr besteht. Ich fing trotzdem wieder an - weil ich es wollte. Weil ich mich richtig darauf gefreut habe. Wenn ich dazu gezwungen wäre, könnte ich erneut auch ohne Zigaretten leben. Ich sehe nur nicht ein, warum ich das wollen soll^^.
Euren neueren Kodex, den du in der Ordensvorstellung präsentierst, habe ich gelesen und darin ist nur vom "Missbrauch" süchtigmachender Substanzen die Rede. Nun, das lässt natürlich ebendiesen Interpretationsspielraum zu, wo man sieht, dass sich da unsere Meinungen unterscheiden. Im Original-Jedi-Kodex ist von solchen Dingen meiner Meinung nach - korrigiert mich aber bitte, wenn ich mich irre - keinerlei Rede.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährung und Jedi
Verfasst: 08.03.2017, 11:31 
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Registriert: 13.12.2015, 15:03
Beiträge: 18
Kurz noch eine Meldung:

Ich habe gerade noch von einem Bekannten der sich spirituell engagiert, zusätzliche Infos zu Kush bekommen.
Mag Aaral hat geschrieben:
Kush ist eine alte indische Hanfsorte.

Das ist so nicht ganz korrekt. Kush ist eine alte indische Züchtung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährung und Jedi
Verfasst: 08.03.2017, 12:00 
Tritorianer Orden <Θ>
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Registriert: 24.01.2013, 18:51
Beiträge: 335
In unserem Regelwerk ist ausgeführt, dass "Abhängigkeit von Drogen mit dem Weg des Ritters nicht vereinbar" ist.
Ritter wird man bei uns zwar erst nach Jahren, aber wenn man ohnehin weiß, dass man das Rauchen niemals aufgeben will machts auch keinen Sinn.

Ich verurteile sicher nicht, aber wirklich ernst nehme ich das Argument "Ich nehme gerne Nervengift bin also nicht abhängig"-Argument auch nicht.

Letztlich ist mir auch egal ob Person xy raucht oder nicht. Das müssen sie doch selber wissen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährung und Jedi
Verfasst: 08.03.2017, 12:46 
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Beiträge: 34
Wohnort: S-H, Erde
Vrooktar: Das liefert mir gerade eigentlich eine gute Grundlage für einen ironischen Kommentar, aber den verkneife ich mir mal ;) . Dass ich "niemals" aufhören werde, habe ich nicht gesagt und das kann ich auch gar nicht, da ich nicht die Fähigkeit besitze, in die Zukunft zu schauen. Ernst nehmen sollte man jedoch jeden Menschen in seiner Meinung. Wenn du bei dem Thema erstmal anfängst, dann müsstest du genauso sagen, ein Jedi müsse auf raffinierten Zucker verzichten, weil der ebenfalls süchtig macht. Oder auf Kaffee. Ich habe da mal eine sehr interessante Dokumentation zum Thema Alltagsdrogen in unserer modernen Gesellschaft gesehen und wie viele Substanzen uns gar nicht als Suchtstoffe bewusst sind, weil sie weder illegal noch offensichtlich suchtfördernd sind. Am wichtigsten empfinde ich es, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen und sich selbst nicht zu belügen - deswegen stehe ich auch zu meinem Rauchverhalten. Ich meine, ich qualme keine 3 Schachteln am Tag weg, ich weiß ja nicht, welches Bild du dir von so einem "typischen Raucher" machst; ich weiß nur, dass die Toleranz innerhalb der Gesellschaft stark nachgelassen hat, während andererseits der Alkoholkonsum sogar exzessiv gefördert wird. Und so wie andere sich vielleicht gerne mit Süßigkeiten vollstopfen, weil sie das als Genuss empfinden, ziehe ich eine Tasse Kaffee plus Kippe einfach vor.

Keine Sorge... ich bin mit Sicherheit kein Mensch, der sich so einfach verbiegen lässt, nur um irgendwo akzeptiert zu werden. Das ist eigentlich genau das Problem, welches ich mit dogmatischen Religionen und gewissen gesellschaftlichen Zwängen im Allgemeinen habe... ist man auch nur in einem einzigen Punkt nicht so, wie andere Menschen einen gerne hätten, wird man ausgeschlossen oder "geächtet". Das ist ein menschliches Phänomen und im Jediismus erhoffe ich mir da schon etwas anderes.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährung und Jedi
Verfasst: 08.03.2017, 13:40 
Tritorianer Orden <Θ>
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Registriert: 24.01.2013, 18:51
Beiträge: 335
Ananya hat geschrieben:
Ernst nehmen sollte man jedoch jeden Menschen in seiner Meinung.


Ich sehe einen fundamentalen Unterschied zwischen dem ernst nehmen einer Meinung und dem eines Arguments.


Zitat:
Wenn du bei dem Thema erstmal anfängst, dann müsstest du genauso sagen, ein Jedi müsse auf raffinierten Zucker verzichten, weil der ebenfalls süchtig macht. Oder auf Kaffee. Ich habe da mal eine sehr interessante Dokumentation zum Thema Alltagsdrogen in unserer modernen Gesellschaft gesehen und wie viele Substanzen uns gar nicht als Suchtstoffe bewusst sind, weil sie weder illegal noch offensichtlich suchtfördernd sind. Am wichtigsten empfinde ich es, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen und sich selbst nicht zu belügen - deswegen stehe ich auch zu meinem Rauchverhalten. Ich meine, ich qualme keine 3 Schachteln am Tag weg, ich weiß ja nicht, welches Bild du dir von so einem "typischen Raucher" machst; ich weiß nur, dass die Toleranz innerhalb der Gesellschaft stark nachgelassen hat, während andererseits der Alkoholkonsum sogar exzessiv gefördert wird. Und so wie andere sich vielleicht gerne mit Süßigkeiten vollstopfen, weil sie das als Genuss empfinden, ziehe ich eine Tasse Kaffee plus Kippe einfach vor.


Wenn du beim Treffen aller 30 Minuten ne Zuckerpackung aus der Tasche ziehen würdest wäre unsere Reaktion nicht anders.
Das Problem ist die Abhängigkeit.
Bei wem die Abhängigkeit von irgendeiner Substanz stärker ist als der Wunsch nach unseren Prinzipien zu leben, stellt sich die Frage warum er letzteres überhaupt will.
Da sollte man einfach konsequent sein und zu seinen Entscheidungen stehen.

Inhaltlich behandeln wir Nikotin, Alkohol, Cannabis, Tee oder Mayonese identisch.
Konsum an sich kein Problem, Abhängigkeit ist zu vermeiden.
Das Problem vom Nikotin ist nur, dass da relative Argumentarmut bei der Frage danach herrscht welchen Grund man überhaupt für Konsum haben könnte. Das Tee manchen schmeckt, kann ich nachvollziehen, dass ein veränderter Bewusstseinszustand in manch einem Fall und in kontrolliertem Maße gewünscht sein kann auch. Nikotin macht aber gar nix außer Geld zu kosten und dich zu vergiften.



Zitat:
Keine Sorge... ich bin mit Sicherheit kein Mensch, der sich so einfach verbiegen lässt, nur um irgendwo akzeptiert zu werden. Das ist eigentlich genau das Problem, welches ich mit dogmatischen Religionen und gewissen gesellschaftlichen Zwängen im Allgemeinen habe... ist man auch nur in einem einzigen Punkt nicht so, wie andere Menschen einen gerne hätten, wird man ausgeschlossen oder "geächtet". Das ist ein menschliches Phänomen und im Jediismus erhoffe ich mir da schon etwas anderes.


Keine Sorge wir ächten keinen.
Aber wenn ich einen Rudererclub aufmache mit Leuten die was erreichen wollen nehme ich halt keinen auf, der nur einmal im Monat zum Training kommen will.
Da muss man halt so ehrlich sein sich einzugestehen wenn jemand nicht zu einem passt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährung und Jedi
Verfasst: 08.03.2017, 14:05 

Registriert: 03.02.2017, 23:34
Beiträge: 59
Da darf ich Meister Vrookta zustimmen.

Ein Ritter, welchen Ordens auch immer der einer Sucht fröhnt ist mental nicht frei.
Abhängigkeit=unfreier Geist

Ananya ich will dir aber damit nicht unterstellen unfrei zu sein, du hast dich bewusst dafür entschieden und scheinst ein Bewusstsein für die Situation entwickelt zu haben.
Das ist schon nochmal ein Unterschied....


Um es nochmals klar zu stellen. Ich halte den Mißbrauch, welch jeder Droge/substanz für unvernünftig, jedoch sind einige Substanzen, wie eben Cannabis sehr wohl für den rituellen Gebrauch zu empfehlen, natürlich nur bei entsprechender körperlicher und geistiger Reife.
Nicht als Partydroge oder ähnliches sondern eben um es zur Kommunikation mit den Erdgeistern/Pflanzengeistern zu benutzen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährung und Jedi
Verfasst: 08.03.2017, 17:47 
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Registriert: 04.03.2017, 23:55
Beiträge: 34
Wohnort: S-H, Erde
Vrooktar hat geschrieben:
Wenn du beim Treffen aller 30 Minuten ne Zuckerpackung aus der Tasche ziehen würdest wäre unsere Reaktion nicht anders.
Das Problem ist die Abhängigkeit.

Gerade auf dieses Missverständnis habe ich eigentlich nur gewartet... wir sind in gewisser Weise fast alle abhängig vom Zucker. Ausgenommen davon sind nur diejenigen Menschen, die wirklich extrem bewusst auf ihre Ernährung achten. In der erwähnten Dokumentation haben sie dazu Tests durchgeführt und Menschen immer wieder an Elektroden angeschlossen, um aus der Hirnaktivität Rückschlüsse zu ziehen. Das Fazit war eindeutig: wem der gewohnte Zucker plötzlich aus der Nahrung entzogen bzw. auf das eigentliche Maß reduziert wird, welches der Körper tatsächlich benötigt, empfindet das Gehirn Stress. Das wirkt sich dann widerum bei jedem unterschiedlich stark aus, aber der Effekt ist nachgewiesen. Das liegt auch an einer ganz einfachen Sache: sämtliche industriell hergestellte Nahrung ist mit Zucker vollgestopft, das Ganze hat System und funktioniert ja auch wunderbar. Die Wirtschaft freut's. Das gilt für die Tabakindustrie gleichermaßen, sowie dass die eigentliche Tabakpflanze durch chemische Substanzen und Zusatzstoffe verfälscht wird - aber ich bin mir in beiden Fällen darüber bewusst. Ich nehme wahr, beobachte und gestehe mir meine menschlichen Schwächen ebenso zu wie meine Stärken.

Vrooktar hat geschrieben:
Bei wem die Abhängigkeit von irgendeiner Substanz stärker ist als der Wunsch nach unseren Prinzipien zu leben, stellt sich die Frage warum er letzteres überhaupt will.
Da sollte man einfach konsequent sein und zu seinen Entscheidungen stehen.

Gegenfrage... wo habe ich behauptet, dass ich speziell deinem Orden beitreten möchte? Eigentlich hatte ich mehrfach erwähnt, dass es mir gerade besonders wichtig ist, erstmal genug Wissen zu sammeln um beurteilen zu können, ob einer der hier vertretenen Orden zu mir passt.
Oder möchtest du jetzt gerade behaupten, euer Kodex sei der einzig wahre unter allen Jediisten auf dieser Welt? Tut mir leid, wenn das etwas spitz klingt, aber das wäre wirklich zu klären, um sich darüber nicht in Missverständnissen zu verlieren.

Vrooktar hat geschrieben:
Das Tee manchen schmeckt, kann ich nachvollziehen, dass ein veränderter Bewusstseinszustand in manch einem Fall und in kontrolliertem Maße gewünscht sein kann auch. Nikotin macht aber gar nix außer Geld zu kosten und dich zu vergiften.

Ob du es nachvollziehen kannst oder nicht, mir schmeckt das Rauchen. Sonst hätte ich nämlich damals, nachdem ich 2 Monate lang nicht geraucht habe, beim ersten Zug nach all der Zeit ja den Geschmack als negativ empfinden müssen. Zumindest habe ich von Ex-Rauchern gehört, dass es ihnen mal so ging. Bei mir war das jedoch anders. Eigentlich wollte ich gar nicht mehr näher darauf eingehen, aber wenn du schon von Argumenten sprichst: ich tue es gerne, es schmeckt mir und es hilft mir auch gegen Stress. Deswegen brauche ich aber mit Sicherheit nicht alle 30 Minuten eine Zigarette, wenn ich mich irgendwo aufhalte, wo das nun mal nicht möglich ist. Nur bekomme ich irgendwie so langsam das Gefühl, gegen eine Mauer zu reden, da du meine Meinung anscheinend nicht gleichwertig und neutral neben deiner eigenen stehen lassen kannst.

Vrooktar hat geschrieben:
Keine Sorge wir ächten keinen.
Aber wenn ich einen Rudererclub aufmache mit Leuten die was erreichen wollen nehme ich halt keinen auf, der nur einmal im Monat zum Training kommen will.
Da muss man halt so ehrlich sein sich einzugestehen wenn jemand nicht zu einem passt.

Deine Vergleiche ergeben für mich insofern keinen Sinn, als dass es gerade so wirkt, als würdest du das ganze weitgefasste Thema des Jediismus nun auf diesen einen Punkt reduzieren. Wie kommst du darauf? Woher willst du wissen, wie ernsthaft ich in all den wirklich essentiellen Aspekten bin, was Menschlichkeit, Mitgefühl, Ehrlichkeit, Toleranz, Wissensdurst, Spiritualität, Hilfsbereitschaft betrifft? Du kannst mich bisher nur nach den wenigen Texten beurteilen, die ich bisher hier verfasst habe und um gleich beim Thema Ehrlichkeit zu bleiben... ich fühle mich von dir zu Unrecht in eine Ecke gedrängt, obwohl du noch so gut wie nichts über mich weißt. Und das widerum kommt mir auch nicht sehr jedihaft vor - nichts für ungut, aber du hast damit angefangen ;) .

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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährung und Jedi
Verfasst: 08.03.2017, 18:24 

Registriert: 05.03.2017, 22:23
Beiträge: 9
"Pardon? Ich habe niemandes Person kritisiert"

Oh, sorry ich meinte natürlich damit meinen Beitrag und nicht mich als Person, habs auch nicht so aufgefast.
Ich greife niemanden an, wenn ich angreife würde das ganz anders aussehen.
Ich hab ne Meinung und dazu stehe ich auch. Ich habe auch nicht diese Brücke in meinem Text zu ebenener Begrifflichkeit geaut, die gab es schon zuvor und darauf hab ich geantwortet.
Drogenmissbrauch ist falsch, täglicher Konsum solcher Substanzen (THC, Nikotin usw) entspricht genau dem und von dieser Meinung rücke ich nicht ab und ich kenne auch kein dementsprechendes Argument (außer Medizin, dazu zählen zB auch die Opiate).

Ich hätte auch gar nichts dazu gesagt wenn selbige Aufklärung usw auch sofort (!) stattgefunden hätte, hat sie aber nicht.

Nein du hast da keinen Nerv getroffen, nur kann es im Prinzip jeder selbst erleben bzw sehen und bei mir ist es auch durch den Job.
Geh doch einfach mal in deiner Stadt in die "dementsprechende Gegend" und sieh dir genau an wozu Drogenmissbrauch führt und was er aus den Menschen macht.
Achte mal im weiten Bekanntenkreis darauf wie auch geringster Konsum, ohne Not (Stichwort Medizin), die Menschen bzw ihr Verhalten verändert (damit meine ich jetzt keinen Zucker, sondern speziell THC usw).
Mir ist in meinem Leben noch keiner begegnet der verantwortungsvoll damit umgegangen ist und die die es behaupteten haben sich nur hinter einer Ausrede versteckt um Tag für Tag zu konsumieren.

Aus einem Lied:
"Du willst einen rauchen? Dann geh dir was pflücken im Garten
Doch unser heutiges Leben lässt sich auch nüchtern ertragen"

Das ist grundsätzlich eine richtige Einstellung. Besonderst für einen Jedi, begegne dem was kommt mit vollem Bewußsein.


Meine "Aufklärung" dazu sieht erst mal folgendermaßen aus.
Mögliche Folgen des Missbrauchs ansehen (für judendliche zB die Kinder vom Bahnhof Zoo, für Erwachsene live vor Ort) und wenn man sich ernsthaft damit befasst hatt, dann befasst man sich ernsthaft mit den dementsprechenden Substanzen (Fachbücher, usw), auch ihre Verwendung in verschiedenen Kulturen.

Es ist mehr als herzzerreißend wenn ein ca 18 jähriges (noch hübsches) Mädchen in strömendem Regen vor dir liegt und dich anfleht sie (für ne Nummer) mit nach Hause zu nehmen (klar für die nächste Ladung Drogen). Stell dir nur vor es wäre dein Kind. Echt zum kotzen, verzeih den Ausdruck, sowas trifft mich, Worte dafür kaum.

Für Jugendliche usw grundsätzlich erst mal mit den Eltern reden und ja Eltern waren auch mal jung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährung und Jedi
Verfasst: 08.03.2017, 19:36 
Tritorianer Orden <Θ>
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Registriert: 24.01.2013, 18:51
Beiträge: 335
Ananya hat geschrieben:
Gerade auf dieses Missverständnis habe ich eigentlich nur gewartet... wir sind in gewisser Weise fast alle abhängig vom Zucker ............ Ich nehme wahr, beobachte und gestehe mir meine menschlichen Schwächen ebenso zu wie meine Stärken.


Meinst du nicht da besteht ein Unterschied? Du sagst es ja selber Zucker ist überall drin. Du müsstest einen gewissen Aufwand betreiben ihn zu vermeiden. Nikotin ist nicht überall drin. Tabak konsumiert man dann doch eher absichtlich.
Adäquat vergleichen könnte man den Zuckerkonsum da höchstens mit dem Passivrauchen. Letzteres stand hier aber nie zur Debatte.
Wenn jemand Zigaretten mit Zucker vergleicht wirkt das schon als würdest du nur versuchen ersteres zu verharmlosen.
Zigaretten beinhalten Nervengift und hohe Konzentrationen radioaktiver Inhaltsstoffe. Von solchem Kram wie Teer mal nicht zu reden.
Das mit einer chemischen Substanz zu vergleichen die wir biologisch abzubauen vorgesehen sind wirkt hilflos.


Zitat:
Gegenfrage... wo habe ich behauptet, dass ich speziell deinem Orden beitreten möchte? Eigentlich hatte ich mehrfach erwähnt, dass es mir gerade besonders wichtig ist, erstmal genug Wissen zu sammeln um beurteilen zu können, ob einer der hier vertretenen Orden zu mir passt.
Oder möchtest du jetzt gerade behaupten, euer Kodex sei der einzig wahre unter allen Jediisten auf dieser Welt? Tut mir leid, wenn das etwas spitz klingt, aber das wäre wirklich zu klären, um sich darüber nicht in Missverständnissen zu verlieren.


Gegenfrage zur Gegenfrage, wo habe ich behauptet, dass speziell DU unserem Orden beitreten willst?
Für alle die keine Ordensmitglieder sind spielt die Frage nach dem Tabakkonsum überhaupt keine Rolle.
Ich spreche deshalb allgemein über solche Interessenten, weil ich andernfalls das Thema gar nicht antasten bräuchte.


Zitat:
Ob du es nachvollziehen kannst oder nicht, mir schmeckt das Rauchen. Sonst hätte ich nämlich damals, nachdem ich 2 Monate lang nicht geraucht habe, beim ersten Zug nach all der Zeit ja den Geschmack als negativ empfinden müssen. Zumindest habe ich von Ex-Rauchern gehört, dass es ihnen mal so ging. Bei mir war das jedoch anders. Eigentlich wollte ich gar nicht mehr näher darauf eingehen, aber wenn du schon von Argumenten sprichst: ich tue es gerne, es schmeckt mir und es hilft mir auch gegen Stress. Deswegen brauche ich aber mit Sicherheit nicht alle 30 Minuten eine Zigarette, wenn ich mich irgendwo aufhalte, wo das nun mal nicht möglich ist. Nur bekomme ich irgendwie so langsam das Gefühl, gegen eine Mauer zu reden, da du meine Meinung anscheinend nicht gleichwertig und neutral neben deiner eigenen stehen lassen kannst.


Wenn das deine Meinung ist, dann respektiere ich das.
Das heißt aber nicht zwangsweise, dass ich das auch so sehe.
Ich habe schon genug Kameraden erlebt die jahrelang drauf geschwört haben, dass es "ihnen schmeckt" bis sie mitsamt diesem Standpunkt irgendwann zerbrochen sind.
Dazu kommt, dass ich persönlich mir nicht richtig vorstellen kann wie man da abwägen kann und dann klaren Verstandes wirklich zu dem Entschluss kommt lieber das radioaktive Zeug einzuatmen.
Da kommt der Verdacht, dass die Abwägung nicht neutral abgelaufen ist.

Wenn das aus deiner Sicht anders ist ok.
Es ist ja auch nicht zwangsweise maßgeblich wie ICH den Sachverhalt sehe, ob eine Abhängigkeit vorliegt muss dann halt der Orden entscheiden (und dann wohl auch eher nach mehrmaligem Treffen als nach nur ein paar Forenposts).
Aber nur weil jemand SAGT, dass er in Wahrheit nicht abhängig ist, heißt das nicht, dass ich das einfach so für bare Münze nehme.


Zitat:
Deine Vergleiche ergeben für mich insofern keinen Sinn, als dass es gerade so wirkt, als würdest du das ganze weitgefasste Thema des Jediismus nun auf diesen einen Punkt reduzieren. Wie kommst du darauf? Woher willst du wissen, wie ernsthaft ich in all den wirklich essentiellen Aspekten bin, was Menschlichkeit, Mitgefühl, Ehrlichkeit, Toleranz, Wissensdurst, Spiritualität, Hilfsbereitschaft betrifft?


Das weiß ich nicht. Spielt aber auch keine Rolle. Wenn ich die 3 Regeln "sei ehrlich, sei stark und sei schlau" aufstellen würde, mal aus Spaß, dann lege ich auf alle 3 wert. Nur zwei davon anzustreben und sich das dann auf die verbliebene dritte Eigenschaft, die einem am Hintern vorbei geht, "anrechnen" zu lassen macht vielleicht mathematisch Sinn, lässt aber in meinen Augen Prinzipientreue vermissen.
Wir haben auch die Prämisse niemanden aufzunehmen der minderjährig ist.
Natürlich weiß ich auch bei dieser Person deshalb nicht unbedingt ob sie über die nötige Toleranz, Menschlichkeit und so weiter verfügt.
Spielt aber auch überhaupt keine Rolle, ist jemand minderjährig ist er bei uns (noch) falsch.
Vollkommen irrelevant was diese Person sonst mitbringt.
Wir fordern, dass diejenigen die bei uns Mitglied werden den Kodex ernst nehmen und versuchen ihn zu befolgen.
Wenn jemand das nicht will kann er auch ganz ohne unseren Kodex jediistisch leben.
Aber welchen Sinn würde es dann machen, das bei uns zu versuchen?

Wir fordern Training in Selbstverteidigung.
Jemand kann auch ohne seinen jediistischen Weg gehen, die meisten machen das auch.
Aber bei uns gibts nunmal keine Extrawurst, wenn jemand zu mir sagt er will nichts mit Selbstverteidigung zu tun haben muss ich ihm sagen, dass wir dann nicht das richtige für ihn sind.
Und wenn jemand an irgendwelchen Suchtmitteln hängt muss ich ihm halt genauso sagen, dass wir dann die falsche Adresse sind.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährung und Jedi
Verfasst: 08.03.2017, 19:47 

Registriert: 05.03.2017, 22:23
Beiträge: 9
Das möchte ich im Prinzip noch mit meinem vorigen Beitrag sagen bzw "anheften".


"Abgesehen davon bleibt meine Auffassung bestehen, Cannabis (bei verantwortungsbewusstem Umgang als Erwachsener) nicht in einen Topf mit chemischen/halluzinogenen/körperlich abhängig machenden Drogen zu stecken."


Grundsätzlich stimme ich dir da zu, man muss jede Substanz für sich nehemen. Leider ist es aber so das C. meist verharmlost wird. Nun und ob es nicht doch in irgend einer Art und Weise körperlich Abhängig macht... Ich kenn da 2 Leute.
Den einen kenne ich seit der ersten Klasse. Sein ganzes Leben dreht sich nur noch um C. Das volle Programm sozusagen. Es ist tatsächlich schon vorgekommen das er nichts konsumieren konnte. Hat in der Zeit "leicht" gestress gewirkt, andere würden sagen kurz vorm Nervenzusammenbruch.
Der andere, Vater einer Bekannten, totaler Hippie. Seit wohl 50 Jahren oder so jeden Tag möderplatt. Frag mal die Tochter was sie davon hält, bzw Thema körperliche Abhängigkeit.
Klar das sind Extrembeispiele, aber wenn allein ich schon 2 davon kenne, dann muss man da schon genau hinschauen (oder hab ich einfach nur "Dummenklück" :roll: ).

Und was bedeutet schon verantwortungsbewusster Umgang (abgesenhen vom medizinischen), 99% wollen sich doch einfach nur zudröhnen bzw ich probiers mal oder reiner "Genuß" und suchen dann hinterher irgendwelche Ausreden.
Alleine die Tatsache das das Zeug illegal ist, gerechterweise oder nicht spielt da erst mal überhaupt keine Rolle und man sich dann in eine "Beschaffungskriminalität" begibt, kann man kaum Verantwortungsbewußt nennen. Die Konsequenzen nicht nur fürs eigene Leben können enorm sein. Wie gesagt ich spreche nicht davon ob das gerecht oder nicht ist. Solange dem so ist, muss man es immer miteinbeziehen, ob es einem nun passt oder nicht (Wege um Gesetze zu ändern sind bekannt).


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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährung und Jedi
Verfasst: 09.03.2017, 16:58 
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Registriert: 04.03.2017, 23:55
Beiträge: 34
Wohnort: S-H, Erde
Neuhi hat geschrieben:
"Pardon? Ich habe niemandes Person kritisiert"

Oh, sorry ich meinte natürlich damit meinen Beitrag und nicht mich als Person, habs auch nicht so aufgefast.
Ich greife niemanden an, wenn ich angreife würde das ganz anders aussehen.
Ich hab ne Meinung und dazu stehe ich auch. Ich habe auch nicht diese Brücke in meinem Text zu ebenener Begrifflichkeit geaut, die gab es schon zuvor und darauf hab ich geantwortet.

Ja, das war ein Missverständnis und ich entschuldige mich ebenfalls nochmal - hatte ich zwar schon, als Mag Aaral Informationen nachgeliefert hat, aber doppelt hält besser ;) . Das ist aber auch ein generelles Problem bei Unterhaltungen über ein Thema wie dieses: das Potenzial für Missverständnisse, besonders wenn man schriftlich diskutiert. Ein Punkt, der mich schon manches mal auf diversen Plattformen dazu gebracht hat, vor dem Weiterschreiben mein Mantra vor mich hinzumurmeln^^. Es wird viel zu oft aneinander vorbeigeredet und davon spreche ich mich selbst ja auch nicht frei.

Gestehe mir bitte zu, dass es schon ein wenig verwirrend ist, wenn du dich so ausdrückst, als wären alles einfach Drogen und gleichwertig zu betrachten. Das hast du jetzt in diesem Text ja relativiert, deshalb gehe ich auch gerne nochmal darauf ein. Erfahrungen prägen uns, das ist wahr. Und ich habe da auch schon ganz andere Erfahrungen gemacht. Sowohl mit Menschen, die sich selbst mit Drogen kaputt machen, als auch solche, die grundsätzlich gegen alles Chemische sind (außer medizinisch verwendet), und einfach abends zum Feierabend einen Joint rauchen, während andere ein Glas Wein trinken. Und das nicht unbedingt täglich. Ich habe Menschen kennengelernt, die es so halten, dass sie sich einmal im Monat was "gönnen" und wenn das alle ist, ist es eben alle.
Dass es auch Missbrauch gibt, da widerspreche ich dir gar nicht. Auch wenn ich mich bei dir geirrt habe, in meinem Fall kann ich schon sagen, dass derlei pauschale Vorverurteilungen bei mir einen gewissen Nerv treffen. Aber ich versuche, bewusst damit umzugehen und durch Argumente nicht mal jemanden überzeugen zu wollen, sondern nur aufzuzeigen, dass es Grautöne zwischen schwarz und weiß gibt.
Psychische Abhängigkeit und andere negative Faktoren wie das Risiko von Psychosen treten vor allem dann auf, wenn Menschen schon als Jugendliche anfangen zu kiffen, und dann ist es auch nur das... kiffen, um high zu werden. Was für einen Körper im Wachstum dann widerum genauso schädlich ist wie Alkohol und andere Substanzen. Ebenso ist vieles von der Persönlichkeit an sich abhängig. Wer psychisch labil ist, hat ein erhöhtes Suchtpotenzial, der Rest ist dann nur noch eine Sache der Verfügbarkeit. Ein gesunder Mensch hingegen, der mehr oder weniger regelmäßig ein Glas Wein (Beispiel) trinken kann, ohne gleich zum Alkoholiker zu werden, dem wird Cannabis auch nicht schaden. Gefahren sehe ich da eher noch durch die Illegalität verursacht, denn das gibt Dealern nicht nur die Möglichkeit, diejenigen labileren Kunden an härtere Drogen heranzuführen, zudem habe ich schon oft Berichte über gestreckte Erzeugnisse gelesen, in denen Schwermetalle oder sogar Rattengift nachgewiesen wurden. Nicht zuletzt deswegen ist ja jetzt einiges ins Rollen gekommen, was zumindest die medizinische Verwendung und entsprechenden kontrollierten Anbau dafür betrifft.

Ich bin ein Mensch, der sehr viel liest. Als wir damals in der Schule das Thema Drogenprävention bearbeiteten, gehörte ich zu denjenigen, die sich freiwillig noch mehr Bücher zu dem Thema besorgt haben. Dadurch hatte ich eine gute Grundlage und hätte mich nie, und würde mich nie darauf einlassen, chemische oder halluzinogene Drogen auch nur auszuprobieren. Eben weil die Gefahr extrem hoch ist, teilweise schon nach dem ersten Mal abhängig zu werden und niemand wirklich vorher sagen kann, wie der eigene Körper auf bestimmte Substanzen reagieren wird. Horrorgeschichten über Jugendliche, die nach einer Ecstasy-Pille an Herzversagen sterben, taten ihr Übriges - aber ich wollte dann auch immer selbst recherchieren und mir das bestätigen lassen. Mit Cannabis oder THC als Substanz hielt ich es genauso - und stellte dabei eben fest, dass ich und andere um mich herum in hohem Maße von falschen, weil pauschalisierten Informationen beeinflusst, wenn nicht gar manipuliert waren. So habe ich spätestens gedacht, nachdem ich wusste, welche Umstände dazu geführt haben, dass die Pflanze überhaupt ursprünglich verboten wurde.
Damit will ich nichts verharmlosen, denn weiter oben bin ich bereits darauf eingegangen, dass Missbrauch existiert. Nur lässt sich auch nicht einfach wegdiskutieren, dass Alkohol gefährlicher und suchtfördernder ist, aber trotzdem von der Gesellschaft gefördert und überall beworben wird. Und das ist es wert, sich mit den Ursachen auseinanderzusetzen, um die Auswirkungen im richtigen Kontext zu sehen. Und um gleich das Potenzial für ein weiteres Missverständnis aus dem Weg zu räumen: eine Sache zu kritisieren bedeutet nicht gleichzeitig, im Umkehrschluss etwas anderes emporzuheben. Ich würde eher sagen, realistisch gesehen müssten entweder Alkohol und THC gleichermaßen legal oder illegal sein. Dass dies anders gehandhabt wird, hängt weit mehr mit wirtschaflichem Kalkül zusammen als damit, Bürger vor sich selbst zu schützen.

Neuhi hat geschrieben:
Meine "Aufklärung" dazu sieht erst mal folgendermaßen aus.
Mögliche Folgen des Missbrauchs ansehen (für judendliche zB die Kinder vom Bahnhof Zoo, für Erwachsene live vor Ort) und wenn man sich ernsthaft damit befasst hatt, dann befasst man sich ernsthaft mit den dementsprechenden Substanzen (Fachbücher, usw), auch ihre Verwendung in verschiedenen Kulturen.
Es ist mehr als herzzerreißend wenn ein ca 18 jähriges (noch hübsches) Mädchen in strömendem Regen vor dir liegt und dich anfleht sie (für ne Nummer) mit nach Hause zu nehmen (klar für die nächste Ladung Drogen). Stell dir nur vor es wäre dein Kind. Echt zum kotzen, verzeih den Ausdruck, sowas trifft mich, Worte dafür kaum.

Da haben wir etwas gemeinsam, was das Recherchieren nach Informationen und Hintergrundmaterial angeht. Nur dass ich da eben sehr distanziere und grundsätzlich nichts pauschalisieren mag. Ich habe als Jugendliche nicht nur "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo", sondern auch "Fragt mal Alice" und andere Werke zu dem Thema gelesen - leider fallen mir andere, weniger bekannte Titel mittlerweile nicht mehr ein. Aber darum geht es ja auch gar nicht, außer dass du vielleicht dieselben gelesen hast und das eine gute Basis für die Unterhaltung darüber liefert. Aus diesen Geschichten lässt sich immer wieder ableiten, dass Jugendliche leicht beeinflussbar sein können, gerade was Gruppenzwang betrifft, somit ist diese Form der Aufklärung extrem wichtig. In dem Alter nimmt man aus einer gut erzählten Geschichte weit mehr mit als aus trockenen Fakten, die eine Autoritätsperson präsentiert.
Ich habe mal in einem Therapiezentrum gearbeit - "nur" in der Reinigung, aber man kommt trotzdem mit den Menschen in Kontakt und kommt miteinander ins Gespräch. Despimierende Lebensgeschichten habe ich da schon einige gehört und das hohe Rückfallrisiko live miterlebt, wenn Menschen nach ein paar Wochen plötzlich wieder da waren und das lebensbejahende Leuchten aus den Augen allzu schnell wieder verblasst war. Interessanterweise fanden die meisten Gespräche in meinen Zigarettenpausen statt, was mir jetzt eine nette Überleitung liefert, um auf Vrooktars Antwort einzugehen ;) .


Vrooktar hat geschrieben:
Meinst du nicht da besteht ein Unterschied? Du sagst es ja selber Zucker ist überall drin. Du müsstest einen gewissen Aufwand betreiben ihn zu vermeiden. Nikotin ist nicht überall drin. Tabak konsumiert man dann doch eher absichtlich.

Da gebe ich dir Recht - nur dass das einfach nicht der Punkt war, um den es mir damit ging. Sondern darum, sich selbst darüber bewusst zu sein, dass sich niemand vollkommen von Abhängigkeiten lossagen kann, dass man sich bei der Selbstreflexion einfach nur dessen bewusst sein sollte. Dieses Bewusstsein an sich empfinde ich als grundsätzlich wichtiger, als auf eine Sache aus Gründen der Abhängigkeit zu verzichten, während man sich dafür in anderen Punkten selbst belügt. Dass Zucker fast überall drin ist, ist ja das Problem und gehört einfach zu den vielen Themen, mit denen ich mich kritisch auseinandersetze.
Vrooktar hat geschrieben:
Das mit einer chemischen Substanz zu vergleichen die wir biologisch abzubauen vorgesehen sind wirkt hilflos.

Es ging eben nicht um das Vergleichen von Substanzen, sondern um den größeren Kontext. Mir ist aber klar, dass das ohne zusätzliche Erklärung missverständlich aufgefasst werden kann. Es wäre einfacher, hätten wir gemeinsam dieselbe Dokumentation angesehen, auf die ich mich dabei bezogen habe. Als Extrembeispiel oder, um vereinfacht zusammenzufassen, wie der "typisch unbewusst abhängige Gesellschaftsmensch" im Fazit dargestellt wurde: Max Mustermann trinkt morgens Kaffee, um wach zu werden, im Laufe des Tages nimmt er Energydrinks, Traubenzucker oder andere Formen von Zucker bewusst ein, um sich leistungsfähiger zu fühlen. Sinkt der Blutzuckerspiegel dann, ist das Leistungstief umso intensiver und es wird nachgelegt. Bei Anflügen von unliebsamen Gefühlen greift er sofort zur Tablette und um abends nach der Abend abzuschalten und einschlafen zu können, trinkt er ein Bier. Eine überspitzte Darstellung, die zumindest in Teilen jedoch auf beinahe jeden zutrifft, bewusst oder nicht. Da müsste jemand wirklich schon ein "wahrer Meister" sein, der es geschafft hat, sich vollkommen davon zu befreien. Ohne diese Alltagsdrogen würden wir zum Teil einfach nicht so "funktionieren", wie Wirtschaft und Politik es für uns vorgesehen haben. Und ich arbeite ganz bewusst daran, mir das immer wieder vor Augen zu halten - und dann lässt sich auch wieder darüber diskutieren, ob ich schwach bin, weil ich trotzdem gerne Kaffee trinke und Zigaretten rauche, oder es sinnlos wäre, darauf als Genussmittel zu verzichten. Das ist ein sich stets im Wandel befindender Prozess, nichts ist in Stein gemeißelt.

Vielleicht höre ich sogar im Laufe meines Entwicklungsprozesses irgendwann mit beidem auf, wer weiß? Was mir nur gegen den Strich geht ist das sogenannte Sendungsbewusstsein einiger Menschen, was sich nun mal an der gesellschaftlichen Raucher-Nichtraucher-Debatte immer wieder widerspiegelt. Der Mensch neigt dazu, seine Lebenseintscheidungen zu verteidigen. Sollte ich mich eines Tages anders entschließen, wäre das allein meine Entscheidung, unbeeinflusst von den Meinungen anderer. Daher wäre es auch vollkommen unsinnig, zu heucheln dass ich gerne das Rauchen aufgeben würde, obwohl es nicht so ist, nur um dann von anderen Menschen mehr Zuspruch für meine Worte zu erhalten.

Vrooktar hat geschrieben:
Gegenfrage zur Gegenfrage, wo habe ich behauptet, dass speziell DU unserem Orden beitreten willst?

Stimmt, ein weiteres Missverständnis. Aus diesem Grunde werde ich mich ebenfalls bemühen, darauf zu achten, z.B. nicht mehr das Wort "man" zu verwenden, wenn ich in erster Linie mich selbst oder eine bestimmte Gruppe von Menschen meine. Das führt immer wieder dazu, dass auf diese Weise aneinander vorbeigeredet wird, entschuldige bitte.

Vrooktar hat geschrieben:
Dazu kommt, dass ich persönlich mir nicht richtig vorstellen kann wie man da abwägen kann und dann klaren Verstandes wirklich zu dem Entschluss kommt lieber das radioaktive Zeug einzuatmen.
Da kommt der Verdacht, dass die Abwägung nicht neutral abgelaufen ist. [...] Aber nur weil jemand SAGT, dass er in Wahrheit nicht abhängig ist, heißt das nicht, dass ich das einfach so für bare Münze nehme.

Das habe ich auch nicht gesagt ;) . Wenn du meinen Text genau durchliest, wirst du feststellen - zumindest, falls mir gelungen ist, was ich mit meinen Formulierungen bezweckt habe - dass ich eine temporäre körperliche Abhängigkeit nie abgestritten habe. Die konnte ich schließlich vor allem in den ersten Tagen feststellen, nachdem ich damals nicht geraucht habe. Aber als ich die Entscheidung traf, mir nach all der Zeit wieder eine anzustecken, war diese bewusst und nicht mehr von Abhängigkeit beeinflusst. Und aus ebendieser Erfahrung heraus weiß ich, dass ich mich auch bewusst dafür entscheiden könnte aufzuhören, wenn ich es wollte. Dann würde ich die Symptome von damals erneut durchleben und ich weiß ja bereits, dass ich damit umgehen konnte und erneut, nur dann noch viel bewusster, überwinden würde. Mental habe ich insofern Kontrolle über den körperlichen Aspekt, dass mich ein Rauchverbot noch nie davon abgehalten hat, einen Ort zu besuchen, den ich sehen wollte. Mit dem Verlangen kann ich dann umgehen bzw. es ausblenden, wenn etwas anderes Vorrang hat. Und ich kann dir sagen, nach z.B. einem 18-Stunden-Flug und weiteren Stunden Wartezeit bis zum Erreichen der nächsten Raucherzone wirkt Nikotin dann einen Moment lang tatsächlich beinahe so berauschend wie THC^^. Da wird es dann erst wieder zum bewussten Genuss, während ich das unbewusste Rauchen von einer Zigarette nach der nächsten im Alltag selbst als kritisch betrachte. Dieser Punkt kam irgendwann in diesem Thread schon einmal zur Sprache in Bezug auf die Ernährung - was unbewusst einfach so nebenher konsumiert wird, ist das größere Problem.

Vrooktar hat geschrieben:
Zigaretten beinhalten Nervengift und hohe Konzentrationen radioaktiver Inhaltsstoffe. Von solchem Kram wie Teer mal nicht zu reden.

Warum ich kein Bedürfnis zum Aufhören verspüre, trotz meines Wissens über die Tabakindustrie und die Zusatzstoffe (ich habe sogar mal in einer Fabrik gereinigt, die Duftstoffe dafür hergestellt hat, da bekommt man auch was mit), wie soll ich das am besten ausdrücken... im Zweifelsfall mit den Worten einer Person, die weiser ist als ich. Die Journalistin Karen Duve hat ein Buch mit dem Titel "Anständig Essen" verfasst. Das wäre jetzt zwar eine gute Überleitung zum Titel dieses Threads, aber ich möchte auf etwas Bestimmtes hinaus. Sie beschreibt darin kapitelweise, wie sie schrittweise einen Monat vegetarisch, vegan bis hin zu frutarisch gelebt hat, als Selbstversuch. Nebenbei besuchte sie u.a. sowohl Schlachthäuser, Bauernhöfe als auch Gnadenhöfe, alles um sich ein umfassendes Gesamtbild zu machen. Neben den vielen interessanten Aspekten des Buches hat mich vor allem das Fazit beeindruckt, die absolut ehrliche Selbstreflexion, die sie am Ende beschreibt: dass sie zwar viele schlimme Dinge gesehen und nach all dem zu dem Schluss gekommen ist, dass es moralisch gesehen tatsächlich der richtige Weg wäre, wenn nicht auf alles, dann zumindest auf vieles zu verzichten. Dass sie es aber einfach nicht dauerhaft durchziehen könnte, weil die Genusssucht und das Verzichtsgefühl im Alltag zu stark seien, trotz allen Wissens - oder eher, wie sie es so toll ausgedrückt hat: "Ich kann nicht wollen."

Du kannst dir das so vorstellen, als ob die eine Stimme im Kopf sagt, 'Du kannst auch ohne das leben, du würdest damit sogar etwas Gutes tun', während eine andere dagegen argumentiert, 'Aber wenn du dir jeglichen Genuss im Leben versagst, wirst du unzufrieden und entwickelst andere negative Eigenschaften wie Neid oder Arroganz gegenüber jenen, die sich keine so strengen Gebote auferlegt haben'.
Das ist eine sehr kurze Zusammenfassung der Aussagen von Karen Duve, über die ich lange nachgedacht habe und letztendlich auch für mich selbst, egal ob es um das Konsumieren von Fleisch oder Nikotin geht, nachvollziehen kann. Das heißt nicht, dass es immer so sein wird; aber es ist jetzt so. Ebenso wie damals, als meine Freundin über die Spiritualität zur Vegetarierin wurde, ich jedoch nicht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährung und Jedi
Verfasst: 09.03.2017, 17:09 
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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährung und Jedi
Verfasst: 09.03.2017, 17:27 
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Vrooktar hat geschrieben:
Wenn Fleisch radioaktiv wäre, wäre ICH morgen Vegetarier.

Notiz an mich selbst: Erwartungshaltungen herunterschrauben. Es ist sinnlos, enttäuscht zu sein, wenn man eine Stunde lang einen Text verfasst hat und dann einen Satz als Antwort erhält.

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Verfasst: 09.03.2017, 18:16 
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Ich kann auch mehr schreiben, ich hätte nur nicht das Gefühl, dass da für dich so viel neues dabei wäre ^^

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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährung und Jedi
Verfasst: 09.03.2017, 18:51 
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Das liegt daran, dass du meine Intention, die ich auch in der Mitgliedervorstellung beschrieben habe, nicht verstehst. Ich schreibe hier nicht deswegen Romane, um möglichst viel von mir selbst zu erzählen, sondern weil ich neugierig auf die Geschichten anderer Menschen bin, Interesse daran habe, was sie von meinen Gedanken und Erfahrungen halten, wie sie es selbst sehen und wie sie zu ihren Lebenseinstellungen gekommen sind. Ich möchte mich austauschen, ohne zu bewerten oder bewertet zu werden in dem Sinne, dass man die Meinung eines anderen Menschen nicht teilen muss, um sie als gleichwertig neben der eigenen Meinung stehen zu lassen, oder sich davon trotzdem auf die ein oder andere Weise inspirieren lassen zu können. Daher ist es mir auch wichtig, selbst ausführlich zu antworten, um anderen, in diesem Fall euch zu zeigen, dass ich eure Texte wertschätze und darauf eingehe. Wenn ich wenig Zeit habe, dann liefere ich lieber später einen Text ab, bei dem ich das Gefühl habe, nichts Wichtiges vergessen zu haben, als hastig und unüberlegt zu reagieren und damit jemanden vor den Kopf zu stoßen. Vor ein paar Minuten las ich eine Zeile von dir, die mich vor den Kopf gestoßen hat - trotzdem nehme ich mir jetzt die Zeit, nochmal auf diesen Punkt einzugehen, selbst wenn ich schon nicht mehr so recht glaube, dass das einen Unterschied für dich macht.

Es ist schade, dass hier augenscheinlich weniger Aktivität herrscht, als ich mir erhofft hatte, und ich dadurch hier bisher nicht mehr verschiedene Ansichten anderer Mitglieder erfahren konnte. Mein bisheriger Eindruck lässt mich jetzt erst einmal darüber reflektieren, wieviel Sinn es macht, meine Energie darin zu stecken, ein aktives Mitglied dieses Forums zu werden, wenn die Art und Weise, wie ich das gern tun würde, vielleicht gar nicht erwünscht ist.

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Verfasst: 09.03.2017, 19:32 
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Dass ich hier nicht ständig schreibe, liegt u.a. daran, dass ich durch Arbeit, Studium, Hobbys, Freunde und sonstige Termine mehr als ausgelastet bin. Wenn ich dann trotzdem schreibe, ist das Ergebnis einfach unbefriedigend, weil ich von unterwegs aus oder spätabends von zu Hause aus einfach keine Konzentration mehr dafür habe. Ich schreibe dann, wenn es sich zeitlich ergibt, tendenziell lieber am Wochende..


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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährung und Jedi
Verfasst: 09.03.2017, 19:41 
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@Ananya

Mir kommts grad so vor als machst du es dir in der Opferrolle bequem.
Ich meine, dass du dich so leicht "verbal geohrfeigt" fühlst ist das eine.
Wenn du das nicht erträgst klink ich mich eben aus, aber jetzt die "Ich bin nicht erwünscht"-Karte in Richtung des ganzen Forums ausspielen ist dann doch noch mal ne Klasse für sich.
Ist das wirklich wie du dich Gebaren willst?

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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährung und Jedi
Verfasst: 09.03.2017, 19:48 
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Naja, man kann deine Beiträge aber schon öfters in den falschen Hals bekommen. Vor allem, wenn man dich nicht kennt und keine Stimme dazu hat.

Ich persönlich fand deine letzten Beiträge nicht so schlimm, ich kenne jetzt aber deinen Schreibstil auch schon ne Weile...


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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährung und Jedi
Verfasst: 09.03.2017, 20:16 
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Vrooktar hat geschrieben:
@Ananya

Mir kommts grad so vor als machst du es dir in der Opferrolle bequem.
Ich meine, dass du dich so leicht "verbal geohrfeigt" fühlst ist das eine.
Wenn du das nicht erträgst klink ich mich eben aus, aber jetzt die "Ich bin nicht erwünscht"-Karte in Richtung des ganzen Forums ausspielen ist dann doch noch mal ne Klasse für sich.
Ist das wirklich wie du dich Gebaren willst?


@Vrooktar: Versuch doch mal selbst, etwas objektiver zu sehen. Und sei doch bitte so nett, die beiden Threads, in denen wir uns unterhalten, nicht willkürlich ohne den Zusammenhang miteinander zu vermischen, denn wer unbeteiligt mitliest, wird das so jetzt wohl kaum nachvollziehen können. Dieser Thread ist unangemeldet einsehbar, der andere nicht. Was du hier von mir zitierst, bezieht sich direkt auf deine abwertende, verletzende Reaktion mir gegenüber an ganz anderer Stelle. Und an der Stelle habe ich mich entsprechend dazu geäußert, das muss ich nicht in diesen Thread hier übertragen. Darüber hinaus kann sich jeder selbst ein Bild davon machen, wieviel ich hier zunächst völlig neutral und ruhig geschrieben habe, bevor ich auf diese Weise auf dein Verhalten reagiert habe. Das betrifft nur dich, niemanden sonst.
Ich kann natürlich weiterhin deine Fragen beantworten, aber welchen Sinn siehst du darin, wenn du meine übergehst oder auf die Erklärungen, die ich in Worte fasse, gar nicht erst eingehst? Was ich ertragen kann, kannst du gar nicht wissen und das spielt auch keine Rolle. Wieder habe ich nur meine Gedanken geteilt, war einfach nur ehrlich darüber, was ich empfunden habe. Dass du das negativ auffasst, bestätigt doch letztlich nur meine Annahme, oder nicht? Würde ich so einfach aufgeben, dann hätte ich schon längst das Schreiben eingestellt, denn dafür wäre mir meine Energie zu schade. Bände spricht es für mich, dass du aus "meine Vorgehensweise ist vielleicht nicht erwünscht", ein "Ich bin nicht erwünscht" machst. Drehe mir bitte nicht die Worte im Mund um.

@Ryia Nakala: Hallo, freut mich, von dir zu lesen, da du zu den Mitgliedern hier gehörst, von denen ich zwar schon ältere Beiträge gelesen, aber noch nicht direkt ins Gespräch gekommen bin. Meine Aussage bezüglich der Aktivität hier sollte auch von niemandem als Vorwurf aufgefasst werden, sondern mein Interesse daran ausdrücken, andere dafür zu interessieren, sich mit mir auszutauschen... klang das denn jetzt verständlich? :D
Wie gesagt, ich würde ja auch nicht nach so kurzer Zeit schon aufgeben, ich werde weiterhin täglich hier reinschauen und abwarten, was passiert; auch ist mir bewusst, dass es vielleicht Menschen gibt, die hier nur einmal im Monat reinschauen, wer weiß? Und wenn die das lesen, hoffe ich, sie fühlen sich ermutigt, sich ebenfalls zu Wort zu melden, wenn sie Zeit und Lust dazu haben. :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährung und Jedi
Verfasst: 09.03.2017, 20:24 
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Zitat:
sollte auch von niemandem als Vorwurf aufgefasst werden, sondern mein Interesse daran ausdrücken, andere dafür zu interessieren, sich mit mir auszutauschen


Hab ich auch nicht als Vorwurf aufgefasst :) Ich wollte es nur erklären. Ist manchmal blöd, wenn man sich eigentlich mehr beteiligen möchte, vor allem bei spannenden Themen, aber man einfach "matschig im Kopf" ist, weil man nach nem langen Arbeitstag noch unterwegs war :D Ich denke, spätestens Sonntag hab ich mal mehr Zeit..


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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährung und Jedi
Verfasst: 10.03.2017, 02:58 
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@Ryia Nakala: Klar das kann ich verstehen, solche Zeiten habe ich auch schon erlebt. Im Moment geht es bei mir, daher kann es auch schon mal passieren, dass ich an Tagen wie heute dann sogar mitten in der Nacht nochmal irgendwo reinschaue oder in einen regelrechten Schreibfluss gerate - solche Phasen muss man ja irgendwie dann nutzen, bevor wieder andere kommen :D .

Und da hier, soweit ich es gesehen habe, auch ältere Threads offen bleiben, läuft in dem Sinne nichts weg, das finde ich z.B. gut an diesem Forum.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährung und Jedi
Verfasst: 10.03.2017, 08:21 

Registriert: 05.03.2017, 22:23
Beiträge: 9
"...Dealern nicht nur die Möglichkeit, ((diejenigen labileren)) Kunden an härtere Drogen heranzuführen, ..."
So sieht es aus. Und was wollen die Typen, nur eines, Kohle verdienen, mit was macht man die meiste Kohle... (böse Zungen behaupten, he das Konzept kenn ich doch... ;) )


Was ich mich halt gundsätzlich frage:
Was hat so eine Diskussion bzw der Vorschlag zum Drogenkonsum überhaupt in so einem Forum zu suchen? "Fachleute" zu speziellen Substanzen findet man sicher ehr in speziellen Foren usw, auch was die rechtliche Seite angeht (zB das grosse H. Forum usw).
Was sollte einen Jedi bzw das was man sich darunter vorstellt, dazu veranlassen wollen sowas zu tun bzw solche Substanzen zu benutzen und zu welchen Zweck? Und gibt es dazu nicht eine alternative Methode usw?
Betrachtet man sich die Vorlagen aus denen sich der Jediismus bedient und bedienen kann, bleibt da auch nicht viel bzw bis rein gar nichts was den Drogenkonsum anbelangt bzw rechtfertigen könnte.


Weder in der Bibel noch im Koran kann ich mich jetzt erinnern das sich da eine bedeutende, lehrreiche Person solcherart Substanzen bedient hätte (von den paar Schluck Wein mal abgesehen). Die Bergpredigt hat Jesus sicher nicht im Rausch (stoned, Suff usw) gehalten.
Assassinen oä, selbst wenn es die div Praktiken tatsächlich so gab, könnten auch in keinster Art als nachahmenswertes Beispiel dienen.
Auch die Gralsritter haben keine diesbezügliche Praktiken oä Ritter.

Wie siehts bei Buddha aus. Naja er hatte wohl seine "Sturm und Drang Zeit", aber dies ist nicht der Weg den er lehrte.
Bei machen Samurai mag es wohl zu den guten Manieren gezählt haben, trinkfest zu sein, aber mir ist auch kein Jediist bekannt der das Seppuku übernehmen möchte, von daher.
Shaolin Mönche oä sind auch nicht gerade bekannt für Drogenkonsum.

Im Hinduismus gibt es da tatsächlich eine solche Ausprägung, aber diese heiligen Männer Shivas sind ganz sicher kein Paradebeispiel für einen Jedi, von daher scheiden auch sie aus. Nun, mag sein das sie sich im "bekifften" Zustand die Zunge absäbeln und wieder ankleben können usw, aber wie sind ganz allgemein die motorischen bzw körperlichen Fähigkeiten? Ehr relativ mau behaupt ich mal, von "Ganzheitlichkeit" usw kann hierbei dann sicher keine Rede sein.

Betrachtet man Naturreligionen, Stichwort Schamanismus usw, da gibt es tatsächlich Verwendung div bewußseinsverändernder Substanzen. Hier gibt es immer einen heiligen Zusammenhang, selbst bei der Verwendung als Medizin.
Heiliger Umgang mit Pflanzen (Wesenheit, Spirit usw) und deren Gaben, so wie ich es recherchiert, gelernt usw hab, benötigen etliche Monate, meist 3-5 Jahre und mehr an Vorbereitungszeit! Aber selbst wenn, fällt mir kein jediistischer, sinnvoller Verwendungszweck dazu ein. Vor allem da es Alternativen gibt.
Trancezustände usw können auch ohne irgendwelche Substanzen erreicht werden. "Verbündetet" aus der "Geisterwelt" können auch ohne irgendwelche Substanzen erlangt, zu Hilfe gerufen usw werden (Tier und Menschenofer scheiden natürlich aus :o ;) ).
Alternativen gibt es auch bei den Naturreligionen genug, man muss sich nur darum bemühen!

Genauso gibt es genug moderne alternative Methoden. Vom autogenen Training bis "was weis ich nicht alles". Irgendwelche Mittelchen benötigt man jedenfalls nicht.


Ich halte es nicht nur im jediistischen Sinne grundsätzlich für falsch, sich mit irgendeiner Substanz etliche Sinne usw zu "vernebeln" um einen "anderen" dafür zu "erweitern". Erleuchte das Zimmer ganz, nicht nur eine Ecke davon (hoffe es wird deutlich was ich damit zum Ausdruck bringen möchte). Ich bin was die gesammte Thematik anbelangt ganz sicher nicht allwissend, im Gegenteil es gibt noch sehr viel Wissen zu erlangen. Hab mich aber schon vor über 25 Jahren damit befasst, von daher kann ich mir aber durchaus ein relativ überblickendes Bild machen.

Wer sein Bewußstsein erweitern will, sollte zB mit der Meditation anfangen.
Sitze und Atme, Atme und Sitze.

"Schneller, leichter, verführerischer sie ist, die dunkle Seite."
Ein Zitat welches hier wundbar passt, von daher leih ichs mir mal aus.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährung und Jedi
Verfasst: 10.03.2017, 11:47 
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Neuhi hat geschrieben:
Was ich mich halt gundsätzlich frage:
Was hat so eine Diskussion bzw der Vorschlag zum Drogenkonsum überhaupt in so einem Forum zu suchen?

Hmm, das könnte jetzt nur derjenige beantworten, der das Thema hier überhaupt erst aufgebracht hat :| . Vielleicht ist es vollkommen überflüssig, vielleicht hat es seinen Grund - das kann und möchte ich eigentlich gar nicht beurteilen, eher stelle ich mich jeweils auf die Situation ein, wenn ich etwas lese wo ich da Gefühl habe, 'dazu kannst du auch was sagen'.
Wir haben ja, unabhängig voneinander und auf unterschiedliche Weise, letztendlich nur auf bereits Geschriebenes reagiert. Meiner Meinung nach sollte es theoretisch möglich sein, über so ziemlich jedes Thema zu sprechen, wenn das auf einer Ebene gegenseitigen Respekts geschieht. Ob ein bestimmtes Thema absolut nicht in ein Forum gehört, sollten die Betreiber oder Administratoren entscheiden, im Bedarfsfall ließe sich sowas sicher in allgemeine Forenregeln mit aufnehmen. So ähnlich wurde es in dem Forum, in dem ich früher Mitglied war, gehandhabt - da ging es viel um Spiritualität und es lässt sich anscheinend nicht verhindern - irgendwie, irgendwann wird jemand immer mal das Thema "bewusstseinserweiternde Substanzen" aufbringen. Da wir aber auch gemeinsam spendeten und nicht durch kontroverse Themen einen unseriösen Eindruck hinterlassen wollten ("1 Forum = 1 Meinung" gibt es nicht, kann aber nach außen hin schnell unfreiwillig so aussehen), wurde irgendwann beschlossen, sowas aus dem öffentlich zugänglichen Bereich komplett herauszuhalten und auf ein internes Unterforum zu beschränken. Darauf hatten dann die Gründungsmitglieder Zugriff, neue Vollmitglieder erst nach einer gewissen Zeit des Kennenlernens und Abwägens. Somit entfiel auch die Frage, ob z.B. Jugendliche manches in den falschen Hals kriegen könnten, aber wer das Bedürfnis hatte, über etwas zu sprechen (ein selbsternanntes "Medium" war auch mal zeitweise dabei), konnte das dann im geschützten Rahmen tun; ohne dem Forenruf damit zu schaden, aber auch ohne pauschal beurteilt zu werden, egal wie abstrus manche Theorien da so waren^^.

Neuhi hat geschrieben:
Was sollte einen Jedi bzw das was man sich darunter vorstellt, dazu veranlassen wollen sowas zu tun bzw solche Substanzen zu benutzen und zu welchen Zweck? Und gibt es dazu nicht eine alternative Methode usw?

Das Wort "sollte" würde ich weglassen, da es wieder so nach einer Aufforderung klingt, davon habe ich mich ebenfalls distanziert. Ich finde, jeder Mensch (oder Jedi) sollte sich in erster Linie gründlich über alles informieren, was sein Interesse weckt. Sei es durch Bücher, die schon erwähnt wurden, oder andere als seriös/wertvoll anerkannte Quellen. Dazu gehört aber erstmal auch soviel geistige Reife, diese seriösen Quellen dann selbst auf Plattformen wie Youtube von den unseriösen unterscheiden zu können.
Eine Wertung möchte ich wie gesagt gar nicht treffen, aber lass es mich so ausdrücken... wenn ein Jedi für sich entscheidet, dass es okay ist, ab und zu Alkohol zu trinken, dann macht es für mich keinen Unterschied, wenn ein anderer aus den gleichen Gründen (Entspannung, Genussmittel) einen Joint raucht. Jemand, der sich dagegen regelmäßig "die Hucke zusäuft" oder "zukifft", steht auf einem ganz anderen Blatt und gerade diese Unterscheidung ist mir so wichtig. Wären wir in Holland statt in Deutschland, fände dieses Gespräch ohne den Aspekt der Illegalität statt, auch so etwas berücksichtige ich halt in meiner Einstellung dazu. Und wer z.B. in Peru aufgewachsen ist, wird wahrscheinlich anstelle von Kaffee einen Tee bevorzugen, der aus Blättern besteht, deren Export verboten ist. Diese verschiedenen Perspektiven versuche ich gerne, miteinander für mich selbst in Einklang zu bringen und bin zu dem allgemeinen Fazit gekommen, dass die Natur uns viele Pflanzen geschenkt hat, die für sich genommen mit Sicherheit nicht "böse" oder "schlecht" sind - nur was der Mensch daraus macht, das kann zu verheerenden Entscheidungen führen.
Um nochmal auf deine Frage zurückzukommen: von jemandem, der sich selbst als Jedi-Meister bezeichnet, würde ich vielleicht erwarten, dass er in seiner Entwicklung an einem Punkt angekommen ist, wo er keine Fremdsubstanzen mehr benötigt, egal ob legale, illegale oder Alltagsdrogen. Da jedoch der Weg das Ziel ist, muss das (nur meiner bescheidenen Meinung nach) für einen Padawan oder Ritter nicht unbedingt gelten. Selbst Fehler sind dazu da, um gemacht zu werden und aus ihnen zu lernen. Im Idealfall nicht unbedingt die Art von Fehlern, die verheerende Auswirkungen haben können... aber auch dann würde ich jemanden, der ehrlich sich selbst gegenüber darüber reflektiert und weiterkommen möchte, nicht als "weniger Jedi" bezeichnen als jemanden, der bestimmte Erfahrungen nie "nötig hatte", um zu denselben Erkenntnissen zu gelangen.

Neuhi hat geschrieben:
Weder in der Bibel noch im Koran kann ich mich jetzt erinnern das sich da eine bedeutende, lehrreiche Person solcherart Substanzen bedient hätte (von den paar Schluck Wein mal abgesehen).

Naja, ob die Verfasser der Texte dieser Bücher teilweise damals selbst so ganz nüchtern waren, während sie die Geschichten aufschrieben, darüber gibt es ja auch Diskussionen ;) . Tut mir leid, die Vorlage war jetzt einfach zu perfekt - aber Scherz beiseite, ich möchte hier niemandem zu nahe treten, der einer dieser beiden Religionen angehört. Ich habe mich nur schon immer mehr für die älteren Naturreligionen interessiert, welche von den monotheistischen Religionen verdrängt wurden, um es jetzt mal sehr milde und wohlwollend auszudrücken.

Neuhi hat geschrieben:
Betrachtet man Naturreligionen, Stichwort Schamanismus usw, da gibt es tatsächlich Verwendung div bewußseinsverändernder Substanzen. Hier gibt es immer einen heiligen Zusammenhang, selbst bei der Verwendung als Medizin.
Heiliger Umgang mit Pflanzen (Wesenheit, Spirit usw) und deren Gaben, so wie ich es recherchiert, gelernt usw hab, benötigen etliche Monate, meist 3-5 Jahre und mehr an Vorbereitungszeit! Aber selbst wenn, fällt mir kein jediistischer, sinnvoller Verwendungszweck dazu ein. Vor allem da es Alternativen gibt.

Über den Schamanismus habe ich auch einiges gelesen. Das wäre ebenfalls kein Weg für mich, aber wenn er von jemandem mit Ernsthaftigkeit und guten Absichten und im vollen Bewusstsein der Verantwortung für sich und andere betrieben wird, empfinde ich das als durchaus positiv. "Schwarze Schafe" sind davon natürlich ausgenommen. Der "heilige" Umgang mit Pflanzen ist ja letztendlich nichts anderes als Kräuterkunde, nur unter dem Aspekt des Glaubens betrachtet und mit anderem kulturellen Umgang in der Praxis. Sich generell mit der Pflanzenwelt auszukennen und zu lernen, z.B. einfache Wundsalben selbst herzustellen, schadet sicher niemandem. Trennt man diesen Teil einmal vom Drogenfaktor ab und beschränkt sich auf die legalen Aspekte der medizinischen Verwendung, kann das sogar sehr jediistisch sein; denn was ist jediistischer als das Bedürfnis, anderen helfen zu wollen? Soweit ich weiß, gehen die Wicca diesen Weg, dass die Naturheilkunde gefördert wird, jedoch nicht (oder nicht mehr) die Verwendung als Rauschmittel. Da gibt es vieles, was die Schulmedizin natürlich weder ersetzen noch mit dieser gleichgestellt werden kann, jedoch für viele eine sinnvolle Ergänzung bildet. Darunter fällt es für mich z.B. auch, sich bei Zahnschmerzen bis zum Arztbesuch Teebaumöl aufs Zahnfleisch zu schmieren, statt gleich zu einer chemischen Tablette zu greifen - dass das kurzfristig hilft, muss man eben erstmal wissen, das meinte ich damit.
Das differenziere ich widerum ganz klar von dem Aspekt der Trancezustände, die da erreicht werden sollen. Mit sowas habe ich auch keinerlei praktische Erfahrung, auch kein Bedürfnis dazu. Da höre ich mir lieber Meditationsmusik mit binauralen Klängen an, aber ich verurteile einfach niemanden, der andere Wege nutzt. Jeder erwachsene, mündige Mensch ist ja für sich selbst verantwortlich.

Die Zeiten, in denen ich mit Freunden am Lagerfeuer saß und den Joint kreisen ließ, oder mich in gewissen Straßenkünstlerkreisen aufgehalten habe, wo das als normal empfunden wurde, liegen bei mir nun auch schon etwas länger zurück, auch wenn ich da schon volljährig war. Alles ist ein Entwicklungsprozess und hat weniger mit "brauchen" als mit Lebensabschnitten zu tun, aus denen man halt seine Erfahrungen schöpft. Dass ich es heute nicht mehr tue, ist eine rein rationale Entscheidung, weil es mir aufgrund der Illegalität das Risiko heutzutage einfach nicht mehr wert wäre, denn mehr Wirkung als das obligatorische Glas Rotwein hat es bei mir eigentlich nie gehabt.

Neuhi hat geschrieben:
Schneller, leichter, verführerischer sie ist, die dunkle Seite."
Ein Zitat welches hier wundbar passt, von daher leih ichs mir mal aus.

Das lässt sich nicht bestreiten :) .

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If nothing we do matters, then all that matters is what we do. (Joss Whedon)


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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährung und Jedi
Verfasst: 11.03.2017, 19:57 

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"Eine Wertung möchte ich wie gesagt gar nicht treffen...
... der bestimmte Erfahrungen nie "nötig hatte", um zu denselben Erkenntnissen zu gelangen."


Darum geht es doch, bei der Beschreitung des Weges, zu lernen wie es auch anders geht.
Darum gibt es in div Religionen, Philosophien usw, Lehren, Ansichten usw an die man sich halten soll. Nur weil ich diese gut finde bin ich noch lange nicht Teil davon (Lehrling, Padawan usw), man muss tatsächlich versuchen diese auch wahrhaft anzuwenden (Fußballer wird man nicht durch das Ansehen der Sportschau, sondern durch das Fußball spielen selbst).

Vrooktar hat da was gutes in einem anderen Bereich geschrieben:
"Wer keine Emotionen hat ist kein Mensch.
Wer sich von seinen Emotionen beherrschen lässt ist kein Jedi."

Ähnlich ist es mit dem Verlangen usw. Darum ist es so wichtig das eigene Handeln zu reflektieren und (s)einem Ideal nachzueifern.

Klar, keiner ist perfekt und ja auch Fehler müssen gemacht werden, aber das kann keine "Ausrede" sein. Um was zu verwirklichen muss man sich auch anstregen (Ohne Fleiß keinen Preis (ja ich weis, was ein Scheiß) :lol: ;) ).

Und im jediismus mag es da tatsächlich noch schwieriger sein, denn es gibt keine feste, vorgefertigte Lehre wie in anderenen Philosophien usw. Man muss sich im Prinzip noch mehr anstrengen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährung und Jedi
Verfasst: 12.03.2017, 09:15 

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telepathie?


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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährung und Jedi
Verfasst: 12.03.2017, 17:55 
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Erstmal einen schönen Sonntag allerseits! :D

Neuhi hat geschrieben:
"Eine Wertung möchte ich wie gesagt gar nicht treffen...
... der bestimmte Erfahrungen nie "nötig hatte", um zu denselben Erkenntnissen zu gelangen."


Darum geht es doch, bei der Beschreitung des Weges, zu lernen wie es auch anders geht.
Darum gibt es in div Religionen, Philosophien usw, Lehren, Ansichten usw an die man sich halten soll. Nur weil ich diese gut finde bin ich noch lange nicht Teil davon (Lehrling, Padawan usw), man muss tatsächlich versuchen diese auch wahrhaft anzuwenden (Fußballer wird man nicht durch das Ansehen der Sportschau, sondern durch das Fußball spielen selbst). [...] Und im jediismus mag es da tatsächlich noch schwieriger sein, denn es gibt keine feste, vorgefertigte Lehre wie in anderenen Philosophien usw. Man muss sich im Prinzip noch mehr anstrengen.

Hier liegt für mich das generelle "Problem" darin, dass es eben keine klare, eindeutige Definition gibt, als dass da tatsächlich alle auf einen gemeinsamen Nenner in jedem Punkt kommen könnten. Will sagen, ich hätte es persönlich gar nicht als problematisch angesehen, aber durch die unterschiedlichen Meinungen schon in diesem Forum wird es deutlich, dass letztendlich jeder sein eigenes Ideal im Kopf hat und dieses in den Jedi wiederfindet. Vielleicht liegt ein Missverständnis noch darin, dass ich ja niemandem irgendetwas empfehlen wollte. Ich bin da einen gewissen Weg gegangen, auf dem ich bestimmte Erfahrungen gemacht habe, die mich zu meinem aktuellen Kenntnisstand und meiner Einstellung geführt haben, genauso wie jeder Mensch. Das heißt nicht, dass andere die gleichen Erfahrungen machen müssen. Ich sage nur, dass ich niemanden verurteilen würde, weil er diesen oder jenen Weg gegangen ist, um dann z.B. hier letztendlich an den Punkt zu kommen, ein Leben als Jedi/-ist anzustreben. Da wir nun mal alle nicht in einem Tempel erzogen wurden, wäre es für mich einfach unrealistisch, sowas ganz außer Acht zu lassen oder totzuschweigen. Manchmal muss man erst viele Wege gehen, um den "richtigen" zu finden und da fände ich es schöner, wenn Mitleser das Gefühl bekommen, über alles offen und ehrlich sprechen zu können, als wenn sie das Gefühl hätten, etwas verschweigen zu müssen, um nicht verurteilt oder in eine Schublade gesteckt zu werden. Was für mich die Grundlage ist, um dann z.B. mit jemandem, der noch nie meditiert hat, darüber zu sprechen, dass er dadurch ähnliche "Höhenflüge" erleben kann wie auf anderen Wegen. Verständnis ist das wichtigste, um andere dann, wenn es mal konkret drauf ankommt, auch wirklich erreichen zu können.

Neuhi hat geschrieben:
Vrooktar hat da was gutes in einem anderen Bereich geschrieben:
"Wer keine Emotionen hat ist kein Mensch.
Wer sich von seinen Emotionen beherrschen lässt ist kein Jedi."

Ja, die zweite Zeile ist letztendlich nichts anderes als eine andere Umschreibung für "Es gibt keine Gefühle, nur Frieden". ;)

Neuhi hat geschrieben:
Ähnlich ist es mit dem Verlangen usw. Darum ist es so wichtig das eigene Handeln zu reflektieren und (s)einem Ideal nachzueifern.

Ja, da geb ich dir Recht. Nur gerade dieser Punkt verdeutlicht für mich am stärksten, wie unterschiedlich das halt auch jeder hier für sein eigenes Leben interpretiert - das war ja der Thread über Bindungen, wo das Zitat von Vrooktar herstammt. Spontan kommt mir gerade bei dem Wort 'Verlangen' in diesem Zusammenhang eine Zeile aus einem alten Rosenstolz-Song in den Sinn: "Zu lieben, zu verlangen, das ist's wohl was man Leben nennt, versuch es zu ertragen". Das waren Texte, die mich früher schon dazu gebracht haben, darüber zu philosophieren. Auf den Jediismus bezogen wären dann wieder Beziehungen einer der wenigen Punkte, der in der Vorlage tatsächlich eindeutig wäre, aber am stärksten abgelehnt wird. Wobei es auch widerum klar ist, dass jemand, der einen Partner oder vielleicht sogar Kinder hat, da natürlicherweise eine andere Einstellung zu haben wird, als jemand, der sowieso Single ist. Auch das liegt in der menschlichen Natur. Denn streng genommen kann wohl niemand ohne Selbstbetrug von sich behaupten, im Zweifelsfall "1000 fremde Menschen" über die eigene Familie zu stellen? (Was jetzt halt in erster Linie wieder Philosophie ist, die meisten werden wohl niemals vor so einer Entscheidung stehen, aber ich mag Gedankenexperimente.)
Dass es darum geht, Verlangen und Sehnsüchte zu überwinden, indem man reflektiert und sich damit befasst, statt nur zu versuchen sie einfach zu unterdrücken, sehe ich auch so. :) Gerade, weil ich schon immer von Natur aus ein sehr emotionaler Mensch war, weiß ich, dass unterdrücken oder ignorieren nichts bringt, das ist genauso wie wenn man schlechte Erfahrungen verdrängt, statt sie wirklich zu überwinden und somit tatsächlich hinter sich lassen zu können, weil die innere Einstellung sich gewandelt hat. Da bin ich eigentlich noch mittendrin, das Bewusstsein ist da, aber mit der Umsetzung ist es noch ein weiter Weg voller kleiner Rückschläge und Erfolge. ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährung und Jedi
Verfasst: 12.03.2017, 18:34 
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felix wolf bär hat geschrieben:
https://www.youtube.com/watch?v=N7dDMfSFfLY

telepathie?

Wohl eher nicht, das hat mehr was mit Psychologie zu tun. Vor ein paar Jahren habe ich mir selbst viele derartige Videos angeschaut (es gibt bestimmt hunderte), weil mich die Vorstellung übersinnlicher Fähigkeiten wie Telekinese, Telepathie, Levitation usw. usf. fasziniert hat. Geht wahrscheinlich vielen so, zumindest wenn man sich von sowas in der Fiktion ebenfalls gern faszinieren lässt. :)

Generell sehe ich es zwar bis heute so, dass ich die Existenz derartiger Phänomene nie zu 100% ausschließen könnte, weil ich mir meinen Geist soweit offen halten möchte, nicht in einem bestimmten Weltbild festgefahren zu sein, sollte es tatsächlich einmal etwas Beweisbares geben. Aber genauso kenne ich u.a. die Interviews mit James Randi, der bis heute sein Preisgeld in Höhe von 1 Million Dollar an niemanden auszahlen musste, der tatsächlich den Beweis hätte erbringen können. Der Illusionist Criss Angel hat es ihm später gleichgetan und ebenfalls eine Million für den Beweis geboten, wenn jemand Gedanken lesen oder mit Geistern sprechen könnte, ohne dass er es nicht durch seine Kenntnis über magische Tricks, Illusionen und Psychologie einwandfrei wiederlegen könnte. (Uri Geller war not amused... :mrgreen: )

Von daher lautet mein Fazit, dass ich es dann nur zu gern glauben würde, aber bis dahin ist es nach wie vor für mich nichts als eine faszinierende Vorstellung. Die leider auch ein hohes Potenzial für Scharlatanerie hat, daher sollte man nie leichtfertig etwas glauben, schon gar nicht wenn man nur Fotos oder Videos zur Quelle hat, da kann alles manipuliert sein.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährung und Jedi
Verfasst: 13.03.2017, 10:20 

Registriert: 03.02.2017, 23:34
Beiträge: 59
Ich denke wenn ein Mensch es schafft sich in einen derart hohen bewusstseinszustand zu begeben, ist er frei von allen materiellen Wünschen.

Ich suche wie bereits erwähnt bei den Ureinwohnern dieses Planeten nach Antworten auf diese Fragen, denn sie haben bis zu 40000 Jahre damit Erfahrung.
Die westl. Kultur ist gerade mal wenige tausend Jahre alt. Ich vertraue da einfach deren Lehre.

Es ist doch auch recht logisch. Wenn du einen Gedanken (energieimpuls) aussendest und ein anderer es schafft sein Magnetfeld in des anderen Frequenz zu versetzen so kann er eben den Energieimpuls aufnehmen und verarbeiten.

Ebenso kann man einen Bewusstseintunnel erschaffen.

Wie stehst du denn zur asiatischen Tradition? Zur Lehre des Chi wie sie im Qui Gong oder dem Tai Chi gelehrt wird?

Ist es nicht genauso unwahrscheinlich das es ein Mensch schafft den Himalaya ohne Atemgerät zu besteigen, einen 2000m Berg ohne Sicherung zu erklimmen oder 20 minuten lang mit Delphinen zu tauchen?
Der Mensch ist dazu in der Lage, sich explizit zu spezialisieren. Wieso sollte dies nicht auch dem menschlichen Geist möglich sein?

Wer die Geheimnisse des Universums verstehen möchte sollte in Begriffen wie:
Energie, Vibration und Frequenz denken.
N. Tesla

Ich fühle die menschliche Spezies ist noch weit von ihrem Wissenspeak entfernt.

BEdenke: Wir fühlen wenn wir beobachtet werden. Das ist genau dasselbe Prinzip, es werden Gedankenenergien fokusiert und diese in unsere Richtung gebündelt abgegeben. Unser Magnetfeld kann dies spüren.

Wirklich sehr intensiv ist das Phänomen des "Remote Viewing" erforscht. Das US Militär hat dazu eigene Einheiten, die bis heute agieren, aufgestellt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Fernwahrnehmung

Ebenso das Phänomen Telekinese:
Der KGB hat mit dieser dame ganz erstaunliche entdeckungen gemacht:
https://www.youtube.com/watch?v=LHSam1Z7Gdo

Oder dieses Phänomen:
https://www.youtube.com/watch?v=3tdnsRod9Zk

Oder das Phänomen der Geistheilung:
Dynamo Jack:
https://www.youtube.com/watch?v=tZM3t9JpGjw

Wie gesagt, nur weil es uns nicht in den Schulbüchern gelehrt wird bedeutet nicht das es nicht existiert.
In Europa werden nunmal Fabrikarbeiter, und Fachidioten auf den Schulen und Universitäten herangezogen. Die benötigen kein Geh-Heim wissen. Is so. ;-)

ONE LOVE WW


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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährung und Jedi
Verfasst: 13.03.2017, 10:31 

Registriert: 03.02.2017, 23:34
Beiträge: 59
Auch wenn eventuell silly:
Ich habe das alles in persönlicher Erfahrung erleben können, von Telekinese bis hin zu Chi Power Demonstrations. Ich lüge nicht, nie.
Daher kannst du mir das ruhig glauben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährung und Jedi
Verfasst: 18.03.2017, 23:44 

Registriert: 03.02.2017, 23:34
Beiträge: 59
https://www.youtube.com/watch?v=ZtLkzg8bFgA
:ugeek:


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